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Presseveröffentlichungen über Bionik



  Meldung vom 18.08.2010

Bionik im Business bahnt Wege

TRATEGIE: Die noch junge Forschungsdisziplin der Wirtschaftsbionik zeigt, was Unternehmen von der Natur lernen können. Von der Organisation über die Kommunikation bis hin zur Strategie. Doch die Tier- und Pflanzenwelt taugt nicht immer als Ratgeber.

VDI nachrichten, Berlin, 13.8.10

Ein Blick in die Natur half, um die wasserdichte, aber atmungsaktive Kunststoffmembran "Gore-Tex" zu entwickeln. Doch die amerikanische Firma W. L. Gore & Associates lernt nicht nur technologisch von der Natur, sondern auch bei ihrer Unternehmensstruktur. Die Firmengründer Bill und Vieve Gore orientieren sich dabei an Amöben. Besonderes Kennzeichen der Einzeller: Sie sind äußerst anpassungsfähig und gelten als Meister der Selbstorganisation. In die Geschäftspraxis des Textilherstellers übersetzt bedeutet dies, dass hier auf Hierarchien verzichtet wird.
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  Meldung vom 18.08.2010

RAMPF Giessharze: Bionische selbstreparierende Membranen

Für Lianen ist Wundheilung eine Selbstverständlichkeit. Bald auch für Polyurethan-Schäume von RAMPF Giessharze. Im Labormaßstab ist es dem Forschungsteam um Dr. Olga Speck vom Kompetenznetz Biomimetik der Universität Freiburg bereits gelungen, die Selbstreparatureffekte zu übertragen. Eine Membran aus PU könnte zukünftig Luftmatratzen, Fahrradschläuche oder Schlauchboote schützen.
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  Meldung vom 18.08.2010

Vom Nebeltrinker lernen

Natur als Vorbild für technische Neuerungen: Termitenarchitektur als Energiesparer

Der kleine schwarze Käfer verneigt sich gen Westen. An einem Sanddünenabhang der Namib-Wüste verharrt er, um zu trinken. Der Nebeltrinker-Käfer ist zu einer Ikone des Wüstenlebens geworden. Spezielle Strukturen auf seiner Körperoberfläche bringen aufziehenden Nebel dazu, sich als kleine Tröpfchen abzusetzen und sorgen dafür, dass das so aufgefangene Wasser Richtung Mund läuft.
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  Meldung vom 27.07.2010

Eine Orchidee zur Abschreckung

Tiere und Pflanzen dienen oft als Vorbilder für technische Neuheiten. Auch Manager können viel von der Natur lernen.

Vielleicht sollten sich alle Manager eine Orchidee ins Büro stellen. Nicht zur Zierde, sondern als abschreckendes Beispiel. Denn wer diese sensible Pflanze genau betrachtet, kann von ihr lernen, welchen Fehler er keinesfalls machen darf. "Um Insekten anzulocken, täuscht die Orchidee mit Pheromonen vor, sie sei ein Sexualpartner", erklärt der Berliner Unternehmensberater Klaus-Stephan Otto. "Dieser Bluff schadet eher. Ein Insekt lässt sich zwar einmal täuschen, doch ein zweites Mal kommt es nicht zurück. Außerdem teilt es Artgenossen mit, dass sich der Anflug auf die Orchidee nicht lohnt." Das sei einer der Gründe dafür, dass Orchideen vom Aussterben bedroht seien. Je mehr Insekten sich für eine Pflanze interessieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Pollen weitergetragen werden. Blumen, die nicht versuchen zu tricksen, sind im Vorteil bei der Fortpflanzung.
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  Meldung vom 22.07.2010

Das Wüstenkäferprinzip

Utopie Architekten bedienen sich von jeher bei Vorbildern aus der Natur. In Stuttgart haben Studenten an der Kunstakademie nun darüber nachgedacht, was man beim Bauen von Eisbären, Korallen oder Insekten lernen kann. Entstanden sind Biohüllen für Gebäude.
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  Meldung vom 22.07.2010

Bionik - Kreativität Coaching Seminare

Die Bionik ist eine atemberaubende und spannende Technik, mit der man versucht schwierige technische Probleme und Herausforderungen zu lösen, indem man sich das Wissen über die Natur und Biologie zunutze macht.

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  Meldung vom 22.07.2010

Bionik: Nicht alles ist kopierbar

In der Bionik werden Lösungen für technische Probleme in der Natur gesucht. Forscher des Joanneum Research befassten sich damit und versuchten Wege für eine bessere Energieeffizienz zu finden.

Unter dem Begriff Bionik versteht man die Verbindung von Biologie und Technik. Wissenschafter beobachten die Natur und ziehen dabei Schlüsse, um diese in der Praxis umzusetzen - etwa beim Energiesparen.

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Bildquelle: www.atzonline.de

  Meldung vom 30.06.2010

Recaro: Bionisches Sitzkonzept für Elektrofahrzeuge

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Bei der Gestaltung der Schale ließen sich die Konstrukteure durch Vorbilder aus der Natur inspirieren (Bionik). Was einem Reptilienpanzer die überlebenswichtige Stabilität verleiht, wurde an der Schale in Form einer konkav-konvex durchstrukturierten Oberfläche realisiert. Das Resultat ist eine hohe Formstabilität, die weitere Verstärkungselemente überflüssig macht. Die in diese Oberfläche eingefügten, kiemenartigen Öffnungen dienen der Durchlüftung und tragen wesentlich zu einer Verbesserung des Mikroklimas im Körperkontaktbereich des Sitzes bei. Um den Leichtbaugedanken mit minimiertem Materialaufwand zu realisieren, wurde noch ein anderes Konstruktionsprinzip aus der Natur entlehnt. Der strukturelle Aufbau eines Vogelknochens wurde in dieser Studie zu einem intelligenten Hohlkammeraufbau der Schale weiterentwickelt und erreicht so eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht.
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  Meldung vom 30.06.2010

Bionik: Mimose

Die Funktionsweise der Blattbewegung der Mimose und deren Anwendungspotenzial in der Technik stehen in diesem Flipchart im Mittelpunkt. Als Ausgangspunkt schlägt die Autorin ein Experiment mit der Mimose vor. Das Flipchart wird vom Duden Schulbuchverlag kostenlos zur Verfügung gestellt.
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  Meldung vom 30.06.2010

Erste Katze mit bionischen Beinprothesen

Katerchen Oscar (2 Jahre) hat zwei bionische Beine - nach einem Unfall wurden dem britischen Stubentiger zwei silberglänzende Bein-Implantate verpasst.
Er hat ja ein bisschen was vom "Sechs-Millionen-Dollar-Mann", der in den 70er Jahren für Fernsehfurore sorgte: Katerchen Oscar (2 Jahre) hat nämlich auch zwei bionische Beine - nach einem Unfall wurden dem britischen Stubentiger zwei silberglänzende Bein-Implantate verpasst.
Im Oktober war "Oscar" auf einem seiner Streifzüge durch die Felder der Kanalinsel Jersey von einem Mähdrescher angefahren worden, dabei wurden ihm die Hinterläufe abgetrennt.
In einer weltweit einmaligen Operation bekam "Oscar" im November seine "Bionik-Beine" verpasst - und kann sieben Monate später wieder herumtollen und - springen wie eine ganz normale Katze. Ob er jetzt mehr Schlag bei den Miezen hat, ist allerdings unklar!

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  Meldung vom 30.06.2010

Verlust an biologischer Vielfalt Bedrohung für Bionik

Ausstellung im Bundesumweltministerium in Bonn eröffnet

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, hat heute im Gebäude des Bundesumweltministeriums in Bonn die Bionikausstellung "Darwin meets business. Ein neues Wirtschaften - von der Natur lernen" eröffnet. Bionik und bionische Anwendungen berühren den Natur- und Umweltschutz in vielfältiger Weise. "Mit dem Verlust von Ökosystemen und der Artenvielfalt verschwindet zugleich die Grundlage für die Bionik, da Vorbilder aus der Natur unwiederbringlich verloren gehen. Wer also die Bionik fördern will, muss zugleich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Schutz und nachhaltige Nutzung eintreten", sagte Heinen-Esser.
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  Meldung vom 30.06.2010

Leicht und fest auch ohne Computer

Methode der Kraftkegel erzeugt formoptimierte Bauteile zeichnerisch

Im Karlsruher Institut für Technologie wurde eine neue Methode
zur Formfindung und Optimierung technischer Bauteile mit
Blick auf Leichtbau und Festigkeit entwickelt, die ohne Computer
und Formeln auskommt: Die Methode der Kraftkegel gibt
der Wirtschaft ein rein graphisches Werkzeug zur Designfindung
an die Hand, das vom Großkonzern bis zum Handwerk
oder zum naturwissenschaftlichen Unterricht für jedermann
machbar ist, ohne dass teure Softwarelizenzen gekauft werden
müssten.

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Bildquelle: www.see-online.info

  Meldung vom 24.06.2010

Lehrpfad von Universität Konstanz und Bodensee-Naturmuseum

Hier steckt Bionik drin

Das Bodensee-Naturmuseum und die Universität Konstanz mit ihrem Botanischen Garten und der Biologischen Lehrsammlung zeigen "Bionik". Zu sehen sind Vorbilder in der Natur, die Menschen nachahmen.

Von Klettverschlüssen und Haihaut-Taucheranzügen:
Seit jeher ahmt der Mensch die Prinzipien der Natur nach und nutzt sie zu seinem Vorteil. "Bionik" ist das Fachwort für die Entschlüsselung jener Erfindungen der Natur, wenn Mechanismen und Konstruktionen aus dem Reich der Biologie bewusst in der Technik nachempfunden werden. Schmutzabweisende Oberflächen, Klettverschlüsse und der Haihaut-Taucheranzug wären ohne die Vorbilder aus der Natur nicht entwickelt worden - doch nur selten ist den vielfältigen Techniken im Alltag auch anzusehen, was in ihnen steckt.

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Gewölbte Lochbleche: Weniger Gewicht, höhere Festigkeit und die natürliche Formensprache sind Vorteile der neuen Technik

Bildquelle: Graepel

  Meldung vom 24.06.2010

Automotive-Zulieferer Graepel tüftelt am Lochblech der Zukunft

Lochbleche nicht pressen, sondern per Luftdruck formen: Mit dieser neuen Technik gelang dem Bau- und Automotive-Zulieferer Graepel die Herstellung von Metallbauteilen in bislang nicht gekannter Festigkeit bei niedrigstem Materialeinsatz.

Sie sollen überall dort zum Einsatz kommen, wo extremer Leichtbau gefragt ist, dieser mit konventionell gepressten Blechen aber nicht machbar ist. "Gelochtes Metall kann nicht beliebig verformt werden, weil es unter Belastung nachgeben würde", beschreibt Projektleiter Klaus Schute das Problem. Auch sei das konventionelle Formen mittels hydraulischer Pressen, die einen Druck von 600 t und mehr erzeugten, nicht für jedes Blechformprodukt geeignet.

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Was haben Lotusblume, Präriehund und Eisbär gemeinsam? Sie alle können den Anstoß für wegweisende und neue Entwicklungen geben

Bildquelle: www.krone.at

  Meldung vom 24.06.2010

Anregungen von Mutter Natur

Nicht zurück, sondern vorwärts zur Natur, lautet das Motto der Bioniker, die sich selbst als "Mittler zwischen Natur und Technik" verstehen. Der Begriff "Bionik" ist relativ neu und wurde 1960 vom US-amerikanischen Luftwaffenmajor Jack E. Steele auf einer Konferenz in Dayton geprägt. Das deutsche Wort "Bionik" setzt sich aus Biologie und Technik zusammen. Allgemein ist es Aufgabe der Bioniker, gezielt Lösungen für technische Probleme in der Natur zu suchen.

Mag der Name auch neu sein, die Methode ist wesentlich älter. So gilt zum Beispiel Allround-Genie Leonardo da Vinci auch als einer der ersten berühmten Bioniker in der Geschichte. Da Vinci untersuchte genau den Vogelflug und versuchte in der Folge, seine Erkenntnisse auf Flugmaschinen zu übertragen. Zu einer etablierten Wissenschaftsdisziplin hat sich die Bionik allerdings erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt.

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  Meldung vom 10.06.2010

Int. Biona Symposium - Architektur aus dem botanischen Garten

Die Bionik nutzt den großen Ideenpool der Natur ...

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  Meldung vom 10.06.2010

Bionik-Video des Tages | Glasschwamm

deutschewelle - 23. Februar 2009 - Sein Lieblingstier ist der Glasschwamm: Peter Fratzl, Physiker am Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und ...

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  Meldung vom 21.05.2010

Bionik macht Schule

Unsere wissenschaftliche Zukunft beginnt nicht erst in der Universität oder einem Unternehmen. Sie startet bereits in der Schule. Dort sitzen die Forscher, Wissenschaftler, die Umwelt- und Zukunftsgestalter von morgen. Die Dr. Heinrich Netheler Stiftung will mit einem von ihr ausgeschriebenen Förderpreis Schulen, Lehrer und Schüler unterstützen, die Bionik als neue, fächerübergreifende und inspirierende Plattform für eine nachhaltig gestaltbare Zukunft in ihren wissenschaftlich-technischen Unterricht integrieren wollen.

BIOKON unterstützt diese Initiative, die Bionik schulfähig zu machen.

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  Meldung vom 21.05.2010

Jugend filmt Bionik

5 Tage - 1 Film. Aus dem kreativen Zusammenspiel von Jugendlichen, Forschern und Wirtschaftsunternehmen entwickelt sich die Chance mit Kreativität, Beobachtungsgabe und Engagement ganz groß rauszukommen.

Der bundesweite Wettbewerb schafft dafür über das kreative Medium Film eine Schnittstelle zwischen Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft und steigert das Interesse für nachhaltige Zukunftstechnologien. Jugend filmt Bionik zeigt Jugendlichen Perspektiven in der Bionik, um zu einem positiven, kreativen Innovationsklima am Wirtschaftsstandort Deutschland beizutragen.
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AquaPenguin - Technologieträger als Autonome Unterwasserfahrzeuge

Bildquelle: Festo AG & Co. KG

  Meldung vom 21.05.2010

Festo zeigt Lösungen für die Zukunft auf der Expo 2010

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Das Bionic Learning Network ist Ausdruck der Lösungskompetenz von Festo zur Überprüfung neuer Ansätze für nachhaltige Produktentwicklungen. "Wir wollen Innovationsführer unserer Branche sein. Dazu müssen wir immer wieder neue und auch ganz andere Wege gehen", erklärt Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technology and Market Positioning der Festo AG. "Die Natur hat viele Probleme ideal gelöst. Durch Übertragung solcher Erkenntnisse und deren Umsetzung in der Biomechatronik versuchen wir unsere Produkte noch effizienter und intelligenter zu machen."

Die bionischen Pinguine veranschaulichen, was Lernen von der Natur bedeutet. Ein absolutes Novum in der Robotertechnik ist der in alle Richtungen bewegliche Rumpf. Um eine solche "organische" Formveränderung zu ermöglichen, wurden Kopf, Hals und Schwanzsegment mit einer neuartigen bionischen 3D- Struktur ausgestattet.

Sein biologisches Vorbild sind Fischflossen: Berührt man diese mit dem Finger, passen sie sich ihm an und versuchen, ihn zu umschließen. Mit dieser der Flosse nachgebauten dreidimensionalen Struktur mit Fin Ray® Effekt (Flossenstrahlstruktur) bekommen nicht nur die künstlichen Pinguine den richtigen Dreh für die nächste Kurve.

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v.l.n.r.: Antonia Kesel (Hochschule Bremen), Felix Förster, Markus Hollermann, Marc Georg Schauenburg (Schauenburg Stiftung)

Bildquelle: DBU

  Meldung vom 17.05.2010

Auszeichnung für Absolventen des Studiengangs Bionik

Am 5. Mai 2010 erhielten die Bionik-Nachwuchswissenschaftler Felix Förster (23, TU Berlin) und Markus Hollermann (26, Hochschule Bremen) den mit 10.000 Euro dotierten 'Internationalen Bionic-Award 2010' für ihre Abschlussarbeit an der Hochschule Bremen.

Den feierlichen Rahmen der Preisübergabe bildete das zweite Bionik- Wirtschaftsforum im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Der 'Internationale Bionic-Award 2010' wird von der Schauenburg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der DBU ausgelobt.

Förster und Hollermann hatten die neunköpfige Jury mit ihrem bionischen Ansatz zur Entwicklung von Spezialdübeln für leichtbauoptimierte Baumaterialien überzeugt. Einige der aus dem neuartigen Entwicklungsprozess entstandenen Modelle sind in Kooperation des Bionik-Innovations-Centrums (B-I-C) der Hochschule Bremen mit den fischerwerken bereits zur Produktreife gediehen.

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  Meldung vom 12.04.2010

Bionik - die Natur als Lehrmeister - im BR-online

Bionik ist der Schnittpunkt von Biologie und Technik: Die Technik bedient sich genialer Prinzipien, die die Natur erfunden hat. Man begegnet der Bionik überall - im Alltag wie in der Hightech-Forschung.
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  Meldung vom 03.03.2010

ZAPF bringt Hightech-Garagenoberfläche PowerSkin® auf den Markt

Nach dem Prinzip der Bionik hat sich die ZAPF GmbH, die derzeit jede fünfte Betonfertiggarage in Deutschland liefert, bei ihrer neuesten Innovation an "Erfindungen der Natur" orientiert. Den Garagenexperten ist es gelungen, die Außenhaut der Garage um ein Vielfaches zu optimieren und so die Funktionalität zu maximieren. Die neuartige Garagenoberfläche PowerSkin®, die aus mehreren Schichten besteht, weist Schmutz ab, hemmt Bewuchs und beugt Rissen vor. Im Rahmen des großen Innovationsfeuerwerks, das ZAPF für dieses Jahr angekündigt hat, wurde damit die erste Rakete gezündet.
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Der Botanische Garten der Uni Freiburg und die Stiftung Kaiserstühler Garten veranstalteten ein gemeinsames Symposium

Bildquelle: Barbara Schmidt

  Meldung vom 08.02.2010

Für die Wahrung der genetischen Vielfalt

Zum ersten Mal haben die Stiftung Kaiserstühler Garten und der Botanische Garten der Universität Freiburg gemeinsam ein Symposium veranstaltet. An die 60 Teilnehmer beschäftigten sich einen Tag lang mit dem Thema "Pflanzen, Gärten, Landschaften - Das Kapital der Vielfalt". Das Symposium könnte Auftakt für eine weitere Zusammenarbeit gewesen sein.
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  Meldung vom 08.02.2010

Arab Health 2010 in Dubai: Erster bionischer Finger präsentiert

Die schottische Firma Touch Bionics präsentierte am 26. Januar 2010 auf dem Dubaier Arab Health Kongress die weltweit ersten bionischen Finger. Die neue Technologie verhilft damit denjenigen zu mehr Unabhängigkeit im Alltag, die ihre Gliedmaßen verloren haben.
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Bildquelle: Pixelio: Renate Kalloch

  Meldung vom 08.02.2010

Abschauen ausdrücklich erwünscht

Fallschirme, Schwimmflossen, Klettverschlüsse - Erfindungen, die allesamt von der Natur inspiriert wurden. Ab dem Wintersemester begeben sich Bionik-Studenten an der Fachhochschule Gelsenkirchen auf die Spuren Leonardo da Vincis.

"In der Natur haben sich viele Prinzipien über Jahrmillionen in der Evolution durchgesetzt und sind auf Effektivität, Effizienz und Ressourcenschonung getrimmt worden", sagt Prof. Dr. Olaf Just, der zur Planungskommission für den neuen Studiengang gehört. "Diese natürlichen Vorbilder will die Bionik technisch nutzbar machen."

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  Meldung vom 18.01.2010

"Natur inspiriert Architektur" im Rostocker Zoo

Die Neujahrspressekonferenz im Rostocker Tiergarten stand unter dem Motto "111 Jahre Tiergarten in Rostock". Zeitgleich fand die Ausstellungseröffnung "2010 inspiriert Natur Architektur" in der Darwin-Box statt. Mit mehr als 500.000 Gästen jährlich ist der Zoo die meistbesuchte Freizeit- und Bildungseinrichtung in der Hansestadt. Mit Tradition und dem Gütesiegel "Familienfreundliche Einrichtung" gehört er zu den beliebtesten Tourismuszielen Norddeutschlands.
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So soll sich der erste Stock des Hafenspeichers im Sommer präsentieren.

Bildquelle: INSTITUTE FOR NEW DIMENSIONS

  Meldung vom 18.01.2010

Ausstellung "Innovationen im Schiffbau" mit mariner Bionik

Schau im Hafenspeicher startet im Sommer

Der Zeitplan ist ausgesprochen ehrgeizig: Im kommenden Sommer soll die Ausstellung 'Innovationen im Schiffbau - früher und heute' ihre Pforten öffnen. Gegenwärtig werden die beiden unteren Etagen des Hafenspeichers für die Präsentation vorbereitet. Ein Großteil der künstlerischen und handwerklichen Arbeit ist noch zu leisten.
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Der erste Stock ist der marinen Bionik gewidmet, also der technischen Nachahmung von Funktionsweisen lebender Organismen. Beispiel: Die Konstruktion von Wellenbrechern nach dem Vorbild von Seegraswiesen.
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  Meldung vom 18.01.2010

FH Bocholt bietet neues Fach Bionik an

Die Fachhochschule in Bocholt bietet demnächst einen neuen Studiengang an. Ab dem kommenden Wintersemester wird dort das Fach Bionik gelehrt.
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die Sieger

Bildquelle: Hochschule Bremen

  Meldung vom 09.12.2009

Businessplan-Wettbewerbs Bionik mit Preisverleihung

Der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und das Bionik-Innovations-Centrum (B-I-C) der Hochschule Bremen führten in den vergangenen Monaten gemeinsam den Businessplan-Wettbewerb Bionik durch. Während einer sechsmonatigen Gründungsphase wurden angehende Bioniker und Bionikerinnen mit innovativen Geschäftsideen bei der Existenzgründung begleitet. Zum Abschluss des Projektes wurden drei Preisträger ausgewählt, die am 7. Dezember 2009 anlässlich einer Preisverleihung in der Handelskammer Bremen geehrt wurden. Den ersten Preis errangen Birgit von See und Daniel Siegel. Platz zwei teilen sich Katharina Gmoser und Kirstin Dening, über den dritten Platz freuen sich Anja Mader und Mareike Markowis.
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Bildquelle: Joachim Kloock

  Meldung vom 23.11.2009

Wenn Vibrissen vibrieren - Robbenforscher im Rostocker Zoo

ie Erfahrungsstation "Vibrissen" bei der Robben-Anlage im Rostocker Zoo entstand in der Modellbauserie "Bionik - Patentwerkstatt Natur".

Sie veranschaulicht wie Seehunde mit Hilfe ihrer Barthaare Beutetiere und die durch deren Bewegungen hervorgerufene Miniwellen, orten und unterscheiden können.

So sind sie selbst im trüben Wasser erfolgreiche Jäger. Prof. Dr. Guido Dehnhardt, Leiter des Warnemünder Zentrums für Robbenforschung (Marine Science Center), war bei der Vorstellung dieser Erfahrungsstation anwesend und berichtete von seinen Forschungsergebnisse mit Seehunden. Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt er sich mit den Orientierungsmechanismen im Meer lebender Säuger. In den dabei vorgesehenen Langzeitstudien werden die Sinneswahrnehmung und die Unterwasserorientierung von Seehunden untersucht.

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  Meldung vom 03.11.2009

Bionik-Student gehört zu den 26 Bayer-Fellowship-Stipendiaten

Das ist eine Auszeichnung der besonderen Art: David Labonte, im fünften Semester Student im Internationalen Studiengang Bionik, darf sich zu dem ausgewählten Kreis der 26 Bayer Fellowship Stipendiaten zählen. Dem 23-Jährigen winkt jetzt ein Studienaufenthalt an der University of Cambridge. Am Department of Zoology wird er weiter über das Thema "Polymerbeschichtungen als neue Form von insektenabweisenden Oberflächen" arbeiten. Dafür erhält er ein Semester lang 4.250 Euro als finanzielle Unterstützung. Dass sich David Labonte als einziger Fachhochschul-Student unter 25 Universitäts-Kommilitonen zu dem ausgewählten Kreis rechnen darf, belegt seine herausragenden Studienleistungen.
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Martin Zeuch zeigte den Schülern, was die Technik von der Biologie abgeschaut hat.

Bildquelle: kf

  Meldung vom 22.10.2009

Martin Zeuch zeigt Bionik

Wehr - Was ist Was - Generationen von Kindern sind mit diesen Sachbüchern aufgewachsen, in denen alles Mögliche erklärt wird. Auch Martin Zeuch hatte in seiner Jugend eine Reihe dieser Bücher im Regal stehen. Vor drei Jahren hat er selbst eins geschrieben. Zum Thema Bionik. Es war die Nummer 122 in der Reihe. Am Mittwoch war Zeuch zu einer Lesung in der Mediathek.
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Bildquelle: Veranstalter

  Meldung vom 13.10.2009

Naturprinzip und Biomimetik: Haften und Klammern im Tierreich

Darwin Reloaded - Evolution heute

Die Universität Hohenheim greift das Thema Evolution in einer Vortragsreihe auf. Ziel ist es die aktuelle Bedeutung der Evolutionstheorie nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Gesellschaft darzustellen.

Namhafte Referenten beleuchten die Evolutionstheorie daher aus den verschiedensten Blickwinkeln, die von der Theologie bis zur technischen Anwendung evolutionärer Erkenntnisse in der Bionik reichen.

In seinem Vortrag geht Stanislav Gorb (Professor am Zoologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität, Kiel) der Frage nach, wieso ein Gecko nicht von der Wand fällt. Tiere besitzen Haftsysteme von überraschender Qualität. Deren Geheimnis liegt vorwiegend in der Struktur und den Materialeigenschaften der haftenden Oberflächen.

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NIMS NOW

Forschungsschwerpunkte der Clustermitglieder

Bildquelle: NIMS, Tsukuba Japan

  Meldung vom 08.10.2009

Cluster for Learning from Nature

Am Japanischen Nationalen Institut für Materialwissenschaften hat sich jüngst ein Cluster for Learning from Nature mit 14 Mitgliedern etabliert, um bionische Forschungsschwerpunkte stärker zu voranzutreiben.

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  Meldung vom 07.10.2009

Abenteuer Wissen: Bionik

Karsten Schwanke zeigt, dass Bionik längst über den "Lotusblüten-Effekt" hinausgeht.

"Als meine Kollegin mir das Thema 'Bionik' vorschlug, antwortete ich: 'Nicht schon wieder die alte Leier vom Lotusblatt", sagt Karsten Schwanke. "Es gibt bereits so viele Sendungen, die sich damit beschäftigen." Der Moderator wollte nicht wieder die gleichen Beispiele für dieses Wissenschaftsgebiet ausführen. Bionik beschäftigt sich mit Vorgängen und Abläufen in der Natur und mit dem Versuch, sie technisch für den Menschen nutzbar zu machen. Eines der bekanntesten Beispiele ist eben der "Lotusblüten-Effekt". Die Pflanze lässt Wasser von der Oberfläche abperlen und ist damit auch gegen Verschmutzungen immun. Diese Technik wird von Wissenschaftlern nun für Oberflächenbeschichtungen genutzt. Mit seiner aktuellen Ausgabe von "Abenteuer Wissen" geht Schwanke aber über solche Alltags-Phänomene hinaus. "Ich war erstaunt, wie viel weiter entwickelt die Forschung inzwischen ist."

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Von der Natur lernen ist das Prinzip der Bionik. Das Fallschirm-Prinzip basiert etwa auf der Beobachtung der kleinen Schirmchen

Bildquelle: Pixelio/Knipseline

  Meldung vom 24.09.2009

Videokonferenz zw. Deutschland und Brasilien: Thema ist Bionik

Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral nahm die Widerhaken der Klette zum Vorbild und entwickelte den Klettverschluss. Das Prinzip des Fallschirms wurde bei der Pusteblume abgeguckt. All diese Erfindungen beruhen auf der Wissenschaft der Bionik.

Am Dienstag, 29. September, ist dieses Forschungsgebiet Thema einer Videokonferenz zwischen Wissenschaftlern aus Deutschland und Brasilien. Die Konferenz, die von der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Universität Münster organisiert wird, findet von 15 bis 17 Uhr im CeNTech, Heisenbergstraße 11, statt. Interessierte sind herzlich willkommen. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 8 33 22 21 wird gebeten.
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Der Tokee (Gekko gecko)

Bildquelle: Max-Planck-Institut für Metallforschung

  Meldung vom 22.09.2009

Mit unbeschränkter Haftung

Bei Reisen in südliche Gefilde kann einen mitunter ein unheimliches Rufen aus dem Schlaf reißen. Wer an Gespenster glaubt, der sei beruhigt: Bei Licht betrachtet entpuppt sich das tropische Nachtgespenst nämlich als Gecko, der an der Zimmerdecke klebt. Vielleicht jagt er gerade Insekten, die sich dort ebenfalls problemlos bewegen. Warum es Geckos, Insekten und Spinnen so gut gelingt, kopfüber an der Decke zu spazieren, dieses Geheimnis weckt schon länger die Neugier der Forscher. Vor allem fasziniert sie, dass die Tiere die beeindruckende Haftkraft ihrer Füße auch blitzschnell wieder aufheben können, um davon zu flitzen.
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  Meldung vom 21.09.2009

Der Bart spürt die Beute auf

Mit ihren Tasthaaren registrieren Seehunde die Wasserwirbel von Fischen über 40 Meter Distanz. Das und mehr zeigen Versuche am weltgrößten Forschungszentrum dieser Art.

Henry schwimmt auf Position. Meike Kilian streift ihm einen schwarzen Strumpf über Kopf und Augen. Dann setzt sie ihm orangefarbene Kopfhörer auf. Henry kann jetzt weder sehen noch hören. Kilian setzt einen Gummifisch ins Wasser, den eine Kollegin durch das Trainingsbecken zieht. Henry schwimmt los - und folgt ohne Zögern und absolut akkurat der feinen Spur, die der Fisch im Wasser hinterlassen hat. Wie aber gelingt ihm das ohne Sehen und Hören?

Hydrodynamische Spurverfolgung, so heißt dieses Experiment, ist einer der Schwerpunkte der Rostocker Robbenforscher. "Angefangen haben wir mit einem ferngesteuerten U- Boot, das zunächst schnurgerade durchs Becken fuhr", erzählt Biologe Sven Wieskotten. Später folgten Kurven und sogar komplexe Manöver - jedes Mal gelang es den maskierten Robben, den Spuren problemlos zu folgen. "In einer nächsten Etappe ist ein Artgenosse vorausgeschwommen. Und jetzt sind wir gerade bei der schwierigen Aufgabe, Regenbogenforellen so zu trainieren, dass sie von A nach B schwimmen und dabei nach Möglichkeit nicht gefressen werden."

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Plicio Faltmöbel I

Bildquelle: inna

  Meldung vom 08.09.2009

Faltbare Möbel - ein Ergebnis der Bionik

Das aufmerksame Beobachten der Natur liefert dem Menschen ganz neue Einsichten in seinen Lebensraum. Die Bionik hat seit ihrem relativ kurzen Bestehen in der Liste anerkannter Wissenschaften schon viele Beobachtungen gemacht und teilweise auch atemberaubende Erkenntnisse gebracht.

Hätten Sie gedacht, dass das Beobachten des Schlüpfens einer Libelle aus der Larve oder das Ausbreiten der Flügel eines Marienkäfers neue Ideen bringt, wie man Möbel herstellen kann. Möbel, die in ihrer Ausgangslage flach sind und dann einfach zusammengefaltet werden? Möbel, die trotz ihres harten Materials Holz faltbar werden?
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Hier geht es zur Befragung

 

  Meldung vom 07.09.2009

Teilnehmer für Befragung zum Thema Bionik gesucht

Das Bionik-Innovations-Centrum B-I-C der Hochschule
Bremen sucht Teilnehmer für eine mehrstufige Befragung
zum Thema Bionik

Seit 2003 werden im Studiengang Bionik an der Hochschule
Bremen Nachwuchs-Bioniker/-innen ausgebildet. Wie
werden die Berufschancen dieser ausgebildeten Bioniker/
-innen eingeschätzt? Auf welche Bedarfe treffen die
Absolvent/-innen auf dem Arbeitsmarkt?

Diesen Fragen will das Bionik-Innovations-Centrum B-I-C
der Hochschule Bremen in einer mehrstufigen Befragung
nachgehen, deren Durchführung von der VDI-Gesellschaft
"Technologies of Life Sciences", BIOKON e.V. und der
Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik GTBB
unterstützt wird. Der Aufruf zur Teilnahme geht gezielt
an Personen, die im Spannungsfeld zwischen Biologie/ Naturwissenschaften, Bionik und Technik aktiv sind oder
sich für dieses Gebiet interessieren.

Die Befragung, die nach dem Modell einer Delphi-Analyse
angelegt ist, wird in mehrere Fragerunden aufgeteilt. Meinungsbeiträge zur ersten Fragerunde können bis zum
30. September 2009 eingereicht werden. Die Fragen sind
bei der unten aufgeführten Internet-Adresse abrufbar
und können von dort auch direkt über ein Online-Formular
eingesendet werden. Als Dankeschön erhalten die
Teilnehmer die Ergebnisse und eine detaillierte
Auswertung der Befragung.

Die Bionik ist ein ebenso junges wie spannendes Studien-,
Forschungs- und Berufsfeld. Über Jahrmillionen gereifte Problemlösungen aus der Natur in ein technisches Umfeld
oder auf innovative Produkte zu übertragen, erfordert interdisziplinäres Arbeiten und hohe Kommunikations-
bereitschaft von Kompetenzträgern mit fachlich oftmals
sehr unterschiedlichem Hintergrund. Bioniker/-innen sollen
hier die vermittelnde Position zwischen biologischem und
technischem Pol einnehmen.


Kontakt
Bionik-Innovations-Centrum Bremen
Prof. Dr. Antonia B. Kesel
Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
28199 Bremen

Tel: +49-(0)421-5905-2525
Fax: +49-(0)421-5905-2537
E-Mail: b-i-c@hs-bremen.de

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Zukünftige Prothesen könnten Bewegungen auf Gedankenkommandos durchführen.

Bildquelle: www.mcgs.ch

  Meldung vom 01.09.2009

Einblicke in die menschliche Motorik

Sciencecenter in Berlin bietet Medizintechnik zum Anfassen
Von Gerrit Stratmann

Gehen, Greifen, Bewegen - das sind die Schwerpunkte einer neuen Ausstellung, die die Medizintechnik-Firma Otto Bock in einem eigens gebauten Science Center im in Berlin zeigt. Auf 500 Quadratmetern können die Besucher die Wunder der menschlichen Motorik erleben und neueste Entwicklungen aus dem Bereich Bionik und Prothetik kennenlernen.
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  Meldung vom 28.08.2009

Geschichte - Von der Natur gelernt - Faltmöbel

Die Natur bringt uns immer wieder zum Staunen. Erledigt sie doch alles viel effizienter als unsere technischen Konstruktionen auf die wir Menschen gerne so stolz sind. Letztlich läßt sich alles vom Menschen Erdachte auf natürlichen Aufbau und Prozesse zurückführen. Umgekehrt läßt sich dieses Wissen vom Menschen nutzen, wenn er es studiert und diese Strukturen und Prozesse hinterfragt und kennenlernt. Eine junge Wissenschaft, genannt Bionik, ermöglicht diese Einsicht.

Eine Teilwissenschaft daraus beschäftigt sich mit Faltstrukturen. Käfer falten ihre Flügel. Pflanzen ihre Blätter, um nur die bekanntesten Beispiele zu nennen.
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  Meldung vom 28.08.2009

Lüftungsgitter für Großtraktoren

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Ein Auftrag mit Renommee und zugleich technologischer Meilenstein: Bei der Entwicklung griff Graepel tief in die Trickkiste und schuf mit Anleihen aus der Bionik ein Lüftungsgitter, das mit geringstem Materialeinsatz ein Höchstmaß an Luftdurchsatz und Steifigkeit aufweist.
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  Meldung vom 24.08.2009

Janine Benyus redet über Bionik - Eine Disziplin zum Verlieben

Die Wissenschaftsautorin Janine Benyus redet bei ted.com über Bionik (auch Biomimikry genannt, englisch Biomimicry). Sie stellt dort einige bekannte Bionikbeispiele vor. Beispiele dafür, dass die Natur Jahrhunderte lang ein Optimum für bestimmte Probleme durch Evolution (Weiterentwicklung von Phenotypen durch Genotypische-Veränderungen) entwickelt hat. Warum soll sich die Technik nicht dieser biologischen Vorteile bedienen, warum soll der Mensch nicht von der Natur lernen?
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  Meldung vom 17.08.2009

Top-Jobs in der Autobranche

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Im Staufenbiel-Heft wird natürlich trotzdem das Thema CO2 aufgegriffen. Die CO2-Reduktion kann nur erfolgreich sein, wenn die Autos leichter werden. Das gelingt, wenn man sich einige Tricks bei der Natur abschauen kann - was Bionik-Ingenieure machen. Auch bei einigen Tricks für die Lackproduktion stand Mutter Natur Pate.
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The flexibile necks of these bionic penguins steer the robots as well as making them look realistic

Bildquelle: Festo

  Meldung vom 11.08.2009

Bionic penguins take to the water - and the skies

The graceful robotic penguins in the video above were unveiled by German engineering firm Festo this week.

Using their flippers, the mechanical penguins can paddle through water just like real ones, while larger helium-filled designs can "swim" through the air. The penguins are on show at the Hannover Messe Trade Exhibition in Germany.

Each penguin carries 3D sonar developed by EvoLogics in Berlin, Germany, which is used to monitor its surroundings and avoid collisions with walls or other penguins.

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Bildquelle: www.pdfgeni.com

  Meldung vom 10.08.2009

bionik eBook Downloads

I want a book about: "bionik"
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  Meldung vom 10.08.2009

Internationales Bionik-Zentrum - Stiftung für Bionik

Das Internationale Bionik Zentrum ist eine gemeinnützige Stiftung, die es sich zur Aufgabe macht, die Potenziale der Bionik für Wirtschaft und Gesellschaft verfügbar zu machen. Zu diesem Zweck organisiert die Stiftung z.B. Vortragsreihen für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die breite Öffentlichkeit, bietet Projektberatung und -begleitung an, plant die Initiierung einer Stiftungsprofessur, plant und organisiert Kongresse und Workshops, Messen und Ausstellungen und lobt einen jährlichen Bionik-Preis aus. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Vermittlung des Bionikgedankens in die breite Öffentlichkeit über Publikationen, Schriftenreihen und Bücher zur Thematik. Ein erstes Buch liegt unter dem Titel "Faszination Bionik" bereits vor. In Zusammenarbeit mit der Stiftung wurden die ersten beiden Fernsehsendungen Die große Show der Naturwunder produziert, inzwischen ist die Sendereihe in der ARD etabliert.

Das Internationale Bionik-Zentrum unterstützt und berät zurzeit auch Unternehmen und Bildungseinrichtungen in Österreich, der Schweiz, England, Slowenien, Rumänien und den Vereinigten Emiraten.

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  Meldung vom 24.07.2009

Biomimicry: Inspired by Nature on BBC Radio 4

Monday, 21:00 on BBC Radio 4

Scientist and broadcaster Prof Trevor Cox explores a new wave of biomimicry - copying nature - which aims to recreate the processes and systems that evolution has taken millions of years to perfect.

The science has moved on from Velcro and cat's eyes in the road, which mimic Nature's designs for our own benefit. What if we could take it further than just one-off, quirky projects and apply it to whole processes and industries? Could we learn a sustainable, innovative way of doing things that would enrich the Earth rather than using up its limited resources?
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  Meldung vom 20.07.2009

Merkel zu Besuch in Neumarkt

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Und dann war da auch noch der 55. Geburtstag der Kanzlerin, der keinesfalls untergehen durfte. Michael Popp schenkte ihr eine Magnum-Flasche Merlot aus eigenem mallorquinischem Anbau und ein Buch über Bionik (Merkel: «Bionik hätte ich beinahe studiert»).
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Bionik ist einer der vier neuen Forschungsschwerpunkte der TU München.

Bildquelle: anon.

  Meldung vom 20.07.2009

Technische Universität München setzt neue Forschungsschwerpunkte

MUNICH SCHOOL OF ENGINEERING und TUM Leonardo da Vinci-Zentrum für Bionik als interdisziplinäre Lehr- und Forschungsplattformen - Neuer Studiengang für "Allgemeine Ingenieurwissenschaften" - Neue Lehrstühle für Technische Elektrochemie und für Bionik

Als Ausdruck ihrer interdisziplinären Forschungskultur im Hochtechnologiebereich setzt die Technische Universität München (TUM) neue Forschungsschwerpunkte, an denen sich im Umfeld mehrerer Fakultäten die Berufungspolitik orientiert. Dazu werden 12 Professuren, darunter die Lehrstühle für Technische Elektrochemie und für Bionik, neu geschaffen und in den Jahren 2009/10 besetzt. Damit entstehen Schlüsselkompetenzen, für die in der Allianz mit forschungsstarken Partnerinstitutionen eine überkritische Skalierung der Projekte angestrebt wird.

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  Meldung vom 20.07.2009

Einsatzmöglichkeiten der Bionik-Technologie in der Orthopädie

Bionik Technologie bildet eine Synthese von mechanischen und elektronischen Komponenten - um Leistungen als eine integrierte Erweiterung ihres Anwenders umzusetzen. Durch den Einsatz dieser Technik in der Orthopädie, bieten sich neue Möglichkeiten der Mobilität für Bein- und Fußamputierte Prothesenträger.

Das Hilfsmittel Prothese muss genauestens die biomechanischen Funktionen, die aufgrund der Amputation verloren gegangen sind, reproduzieren. Der Einsatz von Sensoren, Mikroprozessoren, Software, AI (künstlicher Intelligenz) und elektromechanischer Aktuatoren hilft bei der Wiederherstellung normaler sensorischer und motorischer Funktionen des Anwenders. Das Ergebnis ist eine Replikation der pysiologischen Funktion, die für den Anwender natürlich, komfortabel, zuverlässig und optimiert ist.

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  Meldung vom 13.07.2009

Master Studiengang Bionik/Biomimetics in Energy Systems

Der Internationale Master-Studiengang zum Thema "Bionik/Biomimetics in Energy Systems" widmet sich erstmals in Europa dem Bereich der Energiebionik.
Die Energiebionik hat als Teildisziplin der Bionik die Untersuchung von Energiewandlung in lebenden Organismen für die Entwicklung ähnlicher technischer Systeme und Geräte zur Energiegewinnung zum Inhalt.
Die folgenden Fragestellungen sind daher im Master-Studiengang "Bionik/Biomimetics in Energy Systems" unter anderem von aktueller relevanz: Wie funktionieren natürliche Energie-Systeme? Welche Energie-Konzepte verfolgt die Natur und wie regelt sie ihren Energiehaushalt? Welche zukünftige Technologien und Systeme lassen sich daraus für die Menschheit ableiten? Welche neuen technischen Energie-Systeme können Sie als zukünftige Energiebionikerin/als zukünftiger Energiebioniker aus diesen Erkenntnissen für die Menschheit entwickeln? Wie könnte eine solar - industrialisierte Welt einmal aussehen? Welche nach dem Vorbild der Natur gestaltete Energie-Zukunft ist denkbar und lässt sich in einer Solaren Bionik-Strategie für das "Energie-Schicksal" zukünftiger Generationen definieren? Wenn Sie diese Themen und Fragestellungen interessieren, dann ist "Bionik/Biomimetics in Energy Systems" an der Fachhochschule KÄRNTEN das richtige Masterprogramm für Sie!
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  Meldung vom 07.07.2009

Hummerpanzer dienen als Vorbild für den Bau moderner Flugzeuge

Zweiteilige Reihe über Bionik, Teil 1: Neue Materialien. Forscher entwickeln Stoffe, die so leicht und fest sind wie Krebsschalen, so gut haften wie Insektenfüße und so wenig Widerstand bieten wie Haifischhaut

Schalen von Krebsen und Hummern wiegen deutlich weniger als alle Metalle, die Menschen kennen - und sind trotzdem härter und fester als zum Beispiel Aluminium. Wenn beide Materialien in einem vergleichbaren Druckzustand belastet werden, gibt Aluminium eher nach. Das verwundert nicht nur viele Laien, auch Forscher weltweit wollen das Geheimnis dahinter ergründen und so aus der Natur lernen. Einer von ihnen ist Dierk Raabe vom Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung. Der Professor hat die Suche nach hochfesten Leichtbauwerkstoffen zu einem Forschungsthema an seinem Institut gemacht und die Antwort unter dem Mikroskop gefunden.
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  Meldung vom 03.07.2009

Internationaler Nachwuchspreis: Bionic-Award 2010

Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen in der bionischen
Produktentwicklung zum 2. Mal ausgeschrieben

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) schreiben 2010 zum zweiten Mal den von der Schauenburg-Stiftung mit 10.000,00 ¤ dotierten internationalen Bionic-Award für besondere wissenschaftliche Leistungen in der bionischen Produktentwicklung aus.

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Quelle

Spinnenseide, extrem stabil und elastisch zugleich, ist Vorbild für moderne Hightech-Fasern.

Bildquelle: anon.

  Meldung vom 03.07.2009

Bionik-Lehrstuhl für Weihenstephan

Die Technische Universität München verortet in Weihenstephan einen neu geschaffenen Lehrstuhl des "Leonardo da Vinci-Zentrums für Bionik". Das teilte Präsident Herrmann heute nach Abschluss der strategischen Planung 2010 mit.

Die Bionik sei eine unbegrenzt wachstumsfähige Zukunftswissenschaft, die Struktur- und Funktionsprinzipien der Natur in die Technik zu übersetzen versucht. Ein Beispiel seinen selbstreinigende Oberflächen, die nach dem Vorbild der Lotuspflanze funktionieren und heute technisch eingesetzt werden.

Der neue Lehrstuhl wird neurobiologisch ausgerichtet und mit den TUM-Schwerpunkten Robotik, Bioinformatik, Biophysik und Neuromedizin vernetzt. Eine weitere Professur im Bionik-Zentrum erhält die Garchinger Maschinenbau-Fakultät. Dort wird die Biomechanik als Lehr- und Forschungsfeld etabliert.
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  Meldung vom 22.06.2009

Future-Preis für Kurt G. Blüchel für sein Buch "Bionik"

"Weisheit der Natur" gegen die Krise

Rettung durch evolutionäre Ökonomie: Buchautor Kurt G. Blüchel zeigt, wie Tiere und Pflanzen Megakrisen bewältigen und was die Wirtschaft daraus lernen kann.
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  Meldung vom 22.06.2009

Wirtschaftskrise mit Erkenntnissen aus der Evolution meistern

Ergebnisse der zweitägigen Konferenz "Darwin meets business. Ein neues Wirtschaften - von der Natur lernen" in Berlin

Über 120 Teilnehmer kamen am 17. + 18. Juni 2009 zur Konferenz im Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem zusammen. Es hat in Deutschland bisher keine Konferenz gegeben, die zu diesen Themen ein so breites Spektrum von Referenten aus den unterschiedlichsten Disziplinen zusammengebracht hat. Hochkarätige Teilnehmer aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Organisationen und den Medien diskutierten Themen wie evolutionäres Steuern von Organisationen, Innovationen/Bionik, Nachhaltigkeit und Schwarmintelligenz. Anlass der Konferenz und des Projektes war der diesjährige 200. Geburtstag des Evolutionstheoretikers Charles Darwin. Die Veranstaltung in Berlin war ein Treffpunkt großer und kleiner innovativer Unternehmen, wie z.B. B.R.A.H.M.S, Berliner Stadtreinigung, Berliner Verkehrsbetriebe, Heraeus, Lufthansa, Volkswagen und Wilkhahn.
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Biene

Bildquelle: ddp

  Meldung vom 19.06.2009

Manager lernen von Darwin

Auch die Natur kennt Krisen. So sind schätzungsweise 99 Prozent der jemals existierenden Arten in Eiszeiten, bei Meteoriteneinschlägen oder Vulkanausbrüchen ausgestorben. Doch in diesen Krisenzeiten steckte für die Natur immer auch eine Chance, denn auf sie folgte in der Regel eine wahre Artenexplosion, die die Evolution vorantrieb. Der Grund: Frei gewordene ökologische Nischen konnten besetzt werden, neue Baupläne der Organismen entstanden, Komplexität entwickelte sich.

Aber ist dieses Muster auch auf die aktuelle Rezession in der Wirtschaft übertragbar? Laut Klaus-Stephan Otto ist das so. Der Autor des Buchs "Evolutionsmanagement - von der Natur lernen" ist fest davon überzeugt, dass die Grundgesetze der Evolution auch für die kulturelle Evolution des Menschen gelten - und somit auch für unsere Wirtschaft.

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Das Zukunftsschiff: Vom 4. Juni bis zum 1. Oktober in Deutschland unterwegs.

Bildquelle: Ilja Hendel / Wissenschaft im Dialog

  Meldung vom 08.06.2009

MS Wissenschaft 2009 - das Zukunftsschiff

Auch in diesem Jahr schickt Wissenschaft im Dialog wieder ein Ausstellungsschiff auf Reisen. Im Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland ist es als Zukunftsschiff unterwegs. Das rund 100 Meter lange Binnenfrachtschiff wird in mehr als 30 Städten Halt machen und auf außergewöhnliche Weise Wissenschaft und Forschung zu den Menschen bringen. In der Ausstellung an Bord dreht sich alles darum, wie wir künftig leben werden. Sie greift wichtige Zukunftstrends auf und zeigt, wie Forschung und Entwicklung von heute unseren Alltag von morgen gestalten und verändern werden.

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Bildquelle: Freyung-G.

  Meldung vom 03.06.2009

Bionik-Camp in Hohenau

Strom aus Teebeuteln - wie das klappen soll, das erforschen ab heute Jugendliche aus Bayern beim Bionik-Camp im Nationalpark Bayerischer Wald.

Die 15-16 Jahre alten Schüler sollen dabei in dieser Woche technische Entwicklungen nach dem Vorbild der Natur entwerfen. Praktischen Anschauungs-Unterricht in Sachen Bionik gibt es dabei u.a. bei einem Firmen Besuch des Automobilzulieferers Parat Automotive in Neureichenau.

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  Meldung vom 22.05.2009

"Wertschöpfungsketten besser steuern durch Bionik"

Wie die Wirtschaft vom Erfolgsunternehmen Natur profitieren kann / Bundesforschungsministerium fördert Verbundprojekt BIONOS

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  Meldung vom 22.05.2009

X-BIONIC® ist "Most Innovative Brand 2009"

X-BIONIC® erhielt aufgrund der eindeutig überzeugendsten Produkte den Preis der Preise bei Europas größtem Technologie-, Sport- und Lifestyle Contest, den "Most Innovative Brand 2009" Award. Deutsches Knowhow, Schweizer Präzision und italienisches Design machen die von der X-Technology Swiss research & development AG geschaffenen Hightech-Funktionstextilien so einmalig. Der Marktführer in der Entwicklung zukunftsweisender Bekleidungstechnologien hat sich mit dieser Firmenphilosophie einen weltweit hervorragenden Ruf erarbeitet und entscheidend gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt. Honoriert wurde diese Leistung allein im Jahr 2009 mit bereits 22 international hoch angesehenen Auszeichnungen für einmaliges Design und beste Produktqualität.

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Große Kulleraugen schauen seit Mitte 2008 in Warnemünde aus dem Wasser

Bildquelle: SUPERillu/Maecke

  Meldung vom 20.05.2009

Robbie zum Anfassen: Zu Besuch in Europas größter Seehund-Statio

Im Marine Science Center in Warnemünde tummeln sich neun Robben in der Ostsee. Warum? Die Wissenschaftler wollen von den Tieren lernen. Besonders der Orientierungssinn der Seehunde ist von großem Interesse. Erkenntnisse könnten z.B. für technische Anwendungen wie ein Tsunami-Frühwarnsystem oder Unterwasser-Roboter genutzt werden. Ab Sommer 2009 dürfen auch Touristen auf die Forscherstation.

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Den Dodo hat der Geiz der Natur erst die Flügel und dann den Kopf gekostet.

Bildquelle: Roelant Savery, 1626, The Natural History Museum London

  Meldung vom 28.04.2009

Von wegen perfekte Evolution: Die Natur ist voller Fehlkonstruk.

Nicht nur der Mensch lebt mit zahlreichen evolutionären Altlasten

Die Natur ist voller Wunder: Perfekt ans Wüstenleben angepasste Pflanzen; Zugvögel, die aus Tausenden von Kilometern zuverlässig an ihr Ziel gelangen; Raupen, die sich in wunderschöne Schmetterlinge verwandeln. Doch die Evolution hat auch vieles hervorgebracht, das nach technischen Kriterien als Pfusch bezeichnet werden muss - auch wenn es funktioniert. "Nehmen Sie nur unsere Augen - das ist eine völlig blödsinnige Konstruktion", erklärt etwa der Medizinforscher Detlev Ganten vom Stiftungsrat der Charité in Berlin in der Maiausgabe der Zeitschrift "bild der wissenschaft". Beim menschlichen Auge liegen die lichtempfindlichen Zellen, die Stäbchen und Zapfen, ganz hinten im Auge: Die Nervenzellen, die diese Informationen verarbeiten, befinden sich jedoch nicht dahinter, sondern davor.
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  Meldung vom 27.04.2009

Netheler-Gedenkmünze für Bionikkoffer von Frau Dr. Olga Speck

Erstmalig überreicht die Dr. Heinrich Netheler Stiftung die mit 10.000 Euro dotierte Dr. Heinrich Netheler-Gedenkmünze. Sie wird im Rahmen eines Senatsempfangs im Bürgermeistersaal des Hamburger Rathauses am 27. Mai 2009 um 15 Uhr anlässlich des 100. Geburtstages des Stiftungsnamensgebers und Gründers der Eppendorf AG überreicht. Die in der Plant Biomechanics Group arbeitende Biologin Dr. Olga Speck wird ausgezeichnet für die Idee und Konzeption eines neuartigen Bionik-Koffers.
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  Meldung vom 13.03.2009

Deutsch-Brasilianische Messe für Umwelttechnologien

BIOKON präsentiert sich auf der ECOGERMA in Sao Paulo, Brasilien

Das Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse auf der ECOGERMA, die am 12. März 2009 von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, eröffnet wird.
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  Meldung vom 06.03.2009

Das Interesse ist ansteckend

Beim Autorennen, am Strand und beim Roboter-Bauen kommen manchen die interessantesten Geistesblitze - wie den Mitgliedern der sieben Lörracher Forscher-Gruppen, die seit gestern an "Jugend forscht" in der Freiburger Messehalle teilnehmen.

Die Einen legen zur Entspannung die Beine hoch, andere bauen Roboter. Wie Lukas Neuhaus und Alexander Ziegler (beide 17 Jahre alt). Lukas kann sich gar nicht mehr genau erinnern, wann er angefangen hat, sich für Bionik, die Mischung aus Biologie und Elektronik, zu interessieren. "Das ist meine Welt", schwärmt er. Bei seiner fünften "Jugend forscht"-Teilnahme in diesem Jahr zeigt er einen künstlichen Muskel, der sich mit Hilfe von Magnetfeldern bewegt. Gemeinsam mit Alexander hat er sich diesen "Muskel" zum Beispiel für den Einsatz in Prothesen ausgedacht. "Lukas hat mich da reingezogen", sagt Alexander und lacht. Sein Vater ist Elektroniker, das hat auch ihn geprägt. Alexander und Lukas haben sich bei einer Federfabrik eigens für den Betrieb des Muskels Federn anfertigen lassen, die genau an die Kräfte der Magnetfelder angepasst sind: sechs Stück für 125 Euro. Den großen Rest der Arbeit haben sie im Lörracher Phaenovum (siehe Infobox unten) selber machen können. Dort gehen sie regelmäßig hin. Aufgeregt erzählen sie, was es dort alles gibt: Mikroskope, eine Werkstatt - und vor allem Freiraum.

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  Meldung vom 06.03.2009

Entschleunigen, entschlacken, entspannen

Zurück zur Natur ist die Devise: Der neue Lebensstil prägt Branchen wie Mode, Design, Tourismus, Garten und Gastronomie.

Begonnen hat alles im Kühlschrank. Inzwischen hat der grüne Lifestyle viele Bereiche des täglichen Lebens und Branchen erfasst. Kosmetik, Reisen, Strom, Spritsparautos sind nur einige Stichworte. "Es geht um Nachhaltigkeit - die Menschen kaufen weniger, aber dafür bessere Produkte", hat die Sprecherin der Konsumgütermesse Ambiente, Kerstin Männer, kürzlich in Frankfurt am Main beobachtet. In einer turbulenten Zeit suchen die Menschen vermehrt in den eigenen vier Wänden oder dem Garten Ruhe und Halt. Das eigene Domizil soll mit hochwertigen Produkten Beständigkeit und Naturverbundenheit vermitteln, sagt Männer: "Die Zeiten der Wegwerfgesellschaft sind vorbei."
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Die Natur dient nach Ansicht der Trendforscherinnen als Quelle für visionäre Gestaltung. Die Bionik, eine Kombination aus Biologie und Technik, erforscht innovative Problemlösungen der Natur, die ihre Ziele stets wirtschaftlich mit einem Minimum an Energie und recycelbaren Abbauprodukten erreicht. Designer werden zu Forschern und entschlüsseln genetische Codes von Naturkonstruktionen. Sie verbinden Ästhetik mit natürlichen Materialien wie Holz oder mit Farben aus dem Regenbogenspektrum. Voraussetzung für den neuen Schlüsseltrend ist die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft.
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Viele Objekte der Malenter WunderWeltWasser stammen aus Berndt Heydemanns Ideenschmiede.

Bildquelle: O.Schekahn

  Meldung vom 05.03.2009

Im Großen von der Natur lernen

Malente/Eutin - Was und wie kann der Mensch von der Natur lernen, und wie lassen sich wissenschaftliche Zusammenhänge in allgemeinverständlicher Form darstellen? Diese Frage beschäftigt Professor Berndt Heydemann schon lange - jetzt möchte der frühere Umweltminister mit dem "Zentrum für Angewandte Biologie, Bionik/Ökotechnologie und Gesundheitsvorsorge" nach Schleswig-Holstein zurückkehren.
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  Meldung vom 20.02.2009

Int. Masterstudiengang Bionik/Biomimetics in Energy Systems

!!! NEU AB OKTOBER 2009 !!!

Am Beginn des 21 Jahrhunderts sieht sich die Industriegesellschaft mit einer großen Herausforderung in Bezug auf Energie und Umwelt konfrontiert. Unter Anwendung neuer Erkenntnisse aus der jungen Querschnittdisziplin Bionik können wir uns Strategien und Verfahren nutzbar machen, welche von der Natur über 4,3 Milliarden Jahre Evolution erfolgreich entwickelt wurden.

Der Internationale Masterstudiengang zum Thema "Bionik/ Biomimetics in Energy Systems" an der Fachhochschule Kärnten widmet sich erstmals in Europa auf akademischer Ebene dem Themenbereich der Energiebionik.

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  Meldung vom 17.02.2009

Mit Bionik zu Business-Excellence

Unter dem Motto "Mit Bionik zu Business-Excellence: Wie Sie vom erfolgreichsten Unternehmen aller Zeiten - der Natur - profitieren!" findet am 01. April 2009 der Querdenker-Tag und führende Wirtschaftsbionik-Kongress der Ludwig-Maximilians-Universität München im GATE bei München statt.
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  Meldung vom 16.02.2009

Lernen von der Natur

Was haben Dachziegel, Sommerreifen und Schwimmanzüge gemeinsam? Nichts, meinen Sie. Doch! Ihre Funktion wurde mithilfe der Bionik erheblich verbessert. Beim Dachziegel stand die Lotusblume Pate, beim Sommerreifen die Katzenpfote und beim Schwimmanzug die Haihaut. Aber nicht nur im alltäglichen Leben verbessert die Bionik die Produkteigenschaften. Auch bei Industrieprodukten hilft die Natur kräftig mit, wie einige Beispiele zeigen.
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  Meldung vom 16.02.2009

Weltgrößte Industrieschau trotzt der Krise

Die Hannover Messe 2009 wird trotz Wirtschaftkrise ein Erfolg werden. Diese Prognose wagte Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, anlässlich einer Vorpressekonferenz am 12. Februar. Derzeit liegen 6000 Anmeldungen vor, so viel wie im Vorjahr. Etwa die Hälfte der Anmeldungen kommen aus dem Ausland
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Korea ist Partnerland der Hannover Messe 2009

Erwartet werden in diesem Jahr vom 20. bis 24. April rund 6000 Unternehmen, die rund 200000 m² Ausstellungsfläche belegen werden. Zu den wachsenden Sektoren gehört außer dem Energiebereich unter anderem der Bereich elektrische Antriebe, der erhebliche Zuwächse verzeichne. Trendthemen werden unter anderem Bionik und Adaptronik, Wasserstoff- und Brennstoffzellen, technische Textilien, Elektromobilität und Energie sein.
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  Meldung vom 26.01.2009

Kärntner Hochschulen investieren mehrere Mio. EU u.a. für Bionik

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Neue Labors. Die Fachhochschule Kärnten (FH) wird in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro in Lehre, Forschung und Gebäude investieren. "60 Prozent dieses Geldes stehen für neue Labors für die Studiengänge Maschinenbau und Bionik zur Verfügung", sagt Petra Antenreiter, Sprecherin der FH Kärnten. Die restlichen 40 Prozent fließen in die Infrastruktur, ein Teil davon konkret in die IT-Ausstattung.
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  Meldung vom 21.01.2009

Technik aus der Natur - neues Bionikzentrum an der Uni Münster

"Bionik begeistert", davon ist Prof. Dr. Bernd Hill überzeugt. Der Technik-Didaktiker leitet das an der Universität Münster neu gegründete "Bionikzentrum". Er vermittelt Studierenden, Lehrern und Schülern, dass die Natur für technische Probleme oft die beste Lösung hat - viele Erfindungen wie der Klettverschluss oder der Lotus-Effekt, der auf dem Prinzip der Selbstreinigung beruht, gehen auf ein lebendes Vorbild zurück. Das Bionikzentrum hat neben Universität und Schule auch die Industrie im Blick und leistet Unternehmen Hilfestellung bei der Entwicklung neuer technischer Lösungen.
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  Meldung vom 21.01.2009

Die Koralle - Sinnbild für Darwins Thesen

Im Darwin-Jahr plädiert die Berliner Akademie für ein neues Bild der Evolution

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Bredekamps kritischer Blick auf die Ikonografie der Evolution steht für den Anspruch des Jahresthemas 2009/2010 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Im Darwin-Jahr - gefeiert wird sein 200. Geburtstag - beschäftigen sich Akademiemitglieder wie Bredekamp aus neuen Perspektiven mit "Evolution in Natur, Technik und Kultur". Über den biologischen Aspekt der Evolutionstheorie hinaus soll es in zahlreichen Veranstaltungen auch um technische und kulturelle Fragestellungen zur Evolution gehen. Geplant sind eine internationale Konferenz unter dem Titel "Bionik - Technik lernt von der Natur" und Workshops zur Evolution des Gehirns, der Sprache oder in der Kunst. Auch die öffentlichen Akademievorlesungen sind der Evolution gewidmet, etwa der "Evolution der Moral und Menschlichkeit".
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  Meldung vom 20.01.2009

Control 2009 mit erweitertem Themenangebot

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Auch die 23. Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, die vom 5. bis 8. Mai in der Landesmesse Stuttgart stattfindet, bleibt ihrem Leitthema treu, befasst sich jedoch im Sinne der Prozessketten-Philosophie darüber hinaus mit den Einflussfaktoren auf Belange etwa in der Produktion und Montage. Längst seinen die Trendthemen Energieeffizienz, Leichtbau, Ressourcenschonung, Recycling, Mikrosystemtechnik, Bionik und Nanotechnologie elementarer Bestandteil in Forschung und Entwicklung geworden.
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  Meldung vom 17.01.2009

Rostocker Zoo zeigt Besuchern «Patentwerkstatt Natur»

Rostock (ddp-nrd) Mit einem Blick in die «Patentwerkstatt Natur» hat der Rostocker Zoo sein diesjähriges Bildungsprogramm für die Besucher gestartet.

Rostock (ddp-nrd). Mit einem Blick in die «Patentwerkstatt Natur» hat der Rostocker Zoo sein diesjähriges Bildungsprogramm für die Besucher gestartet. In der Darwinbox wurde am Freitag dazu eine Ausstellung eröffnet, die zeigt, wie natürliche Prozesse entschlüsselt und in verblüffende technische Lösungen umgesetzt werden können, wie Zoodirektor Udo Nagel sagte. Kooperationspartner für den Themenschwerpunkt Bionik seien Wissenschaftler der Rostocker Uni wie auch forschungsinteressierte Schüler.
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  Meldung vom 14.01.2009

Bionik hält Einzug in Bremer Klassenzimmer

Kooperation mit Schulzentrum Rübekamp

Präsentation der Ergebnisse am 14. Januar in der Hochschule Bremen

(lifepr) Bremen, 13.01.2009 - In einem Kooperationsprojekt der Hochschule Bremen mit dem Bremer Schulzentrum Am Rübekamp hat das Bionik-Innovations-Centrum Unterrichtseinheiten zur Bionik erstellt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit wird am Mittwoch, dem 14. Januar 2009, ab 13:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Bionik am Hochschul-Standort Neustadtswall in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt.
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  Meldung vom 14.01.2009

Technologie meets Biologie: Das bionische Bad hält Einzug

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Diese Verbindung von Technologie und Biologie nennt man Bionik. Und die hat es in sich. Es gibt jetzt Spiegel die nicht mehr beschlagen, Duschen, die einen Schauer im Regenwald simulieren und Waagen, die einem fast schon den Gang zum Doktor ersparen. Wer hätte gedacht, dass sich der Slogan der Umweltbewegung - "Zurück zur Natur" - via High-Tech den Weg in unser Badzimmer ebnen würde.

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In der Robbenforschungsstation Hohe Düne dient ein ehemaliges Flussschiff als Forschungsstation und Besucherplattform.

Bildquelle: dpa

  Meldung vom 05.01.2009

Robben-Forschung auf einem ehemaligen Fluchtschiff

Rostock-Warnemünde - Es wird gefräst und gehämmert auf der «Friedrich Wolf», einem ehemaligen Fahrgastschiff der Weißen Flotte Berlin. Im Juni 1962 waren damit 13 Menschen unter Beschuss der Ostberliner Polizei in den Westteil Berlins geflüchtet, nachdem sie den Kapitän überwältigt hatten.

«Wir haben das aber erst erfahren, als wir das Schiff schon gekauft hatten», erklärt Guido Dehnhardt, Leiter der Meeresforschungseinrichtung Marine-Science-Center.
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Logo eurolite

Bildquelle: www.hundkmesse.de

  Meldung vom 04.12.2008

Themenpark Bionik auf der euroLiTE

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Erstmals wird es in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bionik-Zentrum - Stiftung für Bionik (IBZ), dem Bionik-Kompetenznetzwerk BIOKON e.V. und dem Saarländischen Bionik-Kompetenznetz BEN (Bionic Engineering Network) ein Bionic-Village geben, in dem mehrere Unternehmen und Institute Ihre Produkte und Forschungsergebnisse präsentieren.
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  Meldung vom 03.12.2008

Neues Bionikzentrum an der Uni Münster eröffnet

Am Institut für Technik und ihre Didaktik der Universität Münster ist am heutigen Dienstag ein Bionikzentrum eröffnet worden. Es hat die Aufgabe, in interdisziplinärer Kommunikation die Bionik als Zukunfts- und Integrationswissenschaft in Universität, Schule und Industrie zu fördern.

Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung der Didaktik und Methodik der Bionik sowie die Umsetzung von Strategien des naturorientierten Lernens in diesen Bereichen.
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  Meldung vom 01.12.2008

Ahaus wird Hochschul-Standort mit Studiengang Bionik

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Der Ausbauantrag der FH Gelsenkirchen beinhaltete darüber hinaus für den Standort Bocholt zwei neue Studiengänge: Bionik und Food Engineering mit insgesamt 180 Studienplätzen. Vertreter der Wirtschaft in der Region hatten bereits zugesichert, für die Dauer von fünf Jahren drei Stiftungsprofessuren zu finanzieren.
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Mit dem Innovationspreis für Lacktechnologie wurde Andreas Brinkmann (r.) von Peter Witte ausgezeichnet.

Bildquelle: Hochschule Niederrhein

  Meldung vom 12.11.2008

Haifischhaut als Vorbild für Schiffslack

NeMa-News Nr. 10, November 2008

Wenn sich ein Hai geschmeidig durchs Wasser bewegt, liegt das auch an der Mikrostruktur seiner Haut. An deren Oberfläche orientierte sich der 27-jährige Chemiestudent Andreas Brinkmann aus Essen, als es galt, einen Schiffslack zu entwickeln, der besonders strömungsgünstig ist. Im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM in Bremen löste er diese Aufgabe so hervorragend, dass ihm jetzt in der Hochschule Niederrhein in Krefeld zum Abschluss seines Studiums ein Innovationspreis für Lacktechnologie verliehen wurde.

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  Meldung vom 10.11.2008

Lernen von der Evolution

Schauen Sie sich doch mal einen Hühnerknochen genau an, bevor Sie ihn wegwerfen: Ist das nicht eine sehr kunstvolle Konstruktion, leicht und doch von großer Stabilität? Und jetzt schauen Sie sich etwa den Querlenker eines Autos an: Massiv, schwer, natürlich auch stabil und haltbar. Man hat den Eindruck, dass der biologische Konstrukteur - die Evolution - bessere Arbeit geleistet hat. Er hatte natürlich auch mehr Zeit, um eine optimale Form zu finden.
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  Meldung vom 10.11.2008

Die Bionik wird als Studienfach immer beliebter

Vom Flugsamen zum Klettverschluss

Konstruieren nach der Natur: Die Bionik wird als Studienfach immer beliebter, vor allem bei Frauen

Vögel, Fische oder Insekten sind natürliche Vorbilder, ihr Körperbau und ihr Verhalten haben Forscher seit jeher auf neue Ideen gebracht. Bionik nennt sich das fachgerechte Konstruieren nach der Natur. Und dieses Fachgebiet entwickelt sich so stürmisch wie kein anderer Bereich der Ingenieurwissenschaften.
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  Meldung vom 10.11.2008

Tierische Vorbilder

Das Wissen darüber, wie Flügel von Fliegen so schnell schwirren können, wie sich ein Regenwurm fortbewegt und wie Termiten ihre Bauten anlegen, wird für technische Entwicklungen genutzt.
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  Meldung vom 05.11.2008

HANNOVER MESSE 2009 mit 13 internationalen Leitmessen

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Immer einen Schritt voraus: Research & Technology

Research & Technology ist als Innovationsmarkt für Forschung und Entwicklung die Keimzelle für neue Technologien und damit Treiber für den internationalen Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Wissenschaftler präsentieren hier Wirtschaftsentscheidern und Konstrukteuren aus allen Industriezweigen ihr Know-how und ihre neuesten Forschungsergebnisse. Halle 2 ist die Schnittstelle, die Zukunftstechnologien zu marktreifen Produkten und Anwendungen führt, und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die umfassende Informationsplattform zum erfolgreichen Transfer ist wieder der Stand "tech transfer - Gateway2Innovation" mit zentralem Forum in der Halle. Schwerpunkte in 2009 werden die Themen Bionik, Adaptronik, Technische Textilien, Nanotechnologie und SpaceTransfer (Transfer von Weltraumtechnologien in Hightech-Anwendungen der Industrie) sein. Traditionell schauen Aussteller und Besucher der gesamten HANNOVER MESSE am ersten Abend der Messe in Halle 2 vorbei. Die Night of Innovations am 20. April ist das anerkannte Get-together zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
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Der König der Tiere schläft 20 Stunden pro Tag und delegiert gerne - wenn es aber brenzlig wird, greift er hart durch

Bildquelle: www.wirtschaftsblatt.at

  Meldung vom 01.11.2008

Natur als Mentor: Management durch Bionik

Die Bestie als Führungskraft: Löwen delegieren ihre Arbeit an Profis, Fische bilden Schwärme und täuschen dadurch Größe vor, Viren sind stabile Gebilde. Was Manager von Tieren lernen.

Ein Personalberater hat ein paar Jahrzehnte Zeit, um Konzepte zu entwicklen und damit als "erfahren" zu gelten - doch das ist herzlich wenig im Vergleich zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich über Milliarden Jahre entwickelt hat. Auf dieser Überlegung beruht Bionik - eine Wissenschaft, in der Konzepte der Natur als Lösung für technische Probleme dienen.
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  Meldung vom 29.10.2008

Lösungsansatz für die berufliche Neuorientierung

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Das so genannte "Analogiemanagement®" überträgt Faktoren und Problemlösungen, die mit Wachstum, Konkurrenz, Symbiosen und Kooperation zu tun haben, aus der Natur auf die Arbeitswelt.
Das Grundmuster bzw. die Strategie ist aus der Natur entliehen. Bionik ist eine 'neue' Wissenschaft, die Biologie und Technik zusammen und damit den Zusammenhang von Natur und technischer Anwendung zum Ausdruck bringt. So wie die Bionik nach dem Vorbild der Natur technische Lösungen entwickeln kann, löst Szcygiol mit den Prinzipien des Analogiemanagements® Ihre beruflichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Probleme.
Das Wort Analogie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Entsprechung, Ähnlichkeit oder Gleichheit. Sie werden sich fragen, was diese Management-Methode miteinander vergleicht. Und was hat das alles mit beruflichem oder unternehmerischem Erfolg zu tun?

Ein Beispiel: Auf der Welt gibt es Milliarden von Menschen. Jeder sieht anders aus und hat individuelle Fähigkeiten. Warum ist das so? Die Natur sorgt für Vielfalt und damit für permanente Dynamik und Neugier.
Analogie: Findet Vielfalt und Individualität im Berufsleben statt? Eher nicht, und wenn, dann nur sehr eingeschränkt. Vielmehr versucht jeder den anderen zu kopieren. Kleinunternehmen eifern den großen Konzernen nach. Mit 'Mehrplatzfähigkeit' sollen die Mitarbeiter alle Arbeitplätze beherrschen. Einer soll wie der andere sein. Damit wird der Einzelne jederzeit austauschbar.

Was habe ich davon, wenn ich mich an den Gesetzmäßigkeiten der Natur orientiere? Alle von der Natur entwickelten Lösungsansätze sind zeit-, energie-, materialschonend und auf Überlebensfähigkeit ausgerichtet. "Mit dieser Erkenntnis erfahren die Beratungs-Teilnehmer eine andere Denkrichtung und kommen so zu neuen Lösungsansätzen bei ihrer beruflichen Neuorientierung", erläutert Wolfgang Szcygiol.
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  Meldung vom 25.10.2008

euroLITE - technologieübergreifender Treffpunkt für Leichtbau

3. Internationale Fachmesse für Leichtbaukonstruktion vom 23. bis 25. Juni 2009 in Salzburg (Österreich)
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Bionic Village - Leichtbaulösungen der Natur als Vorbild
Bei der euroLITE 2009 wird es in Zusammenarbeit mit dem internationalen Bionik-Zentrum - Stiftung für Bionik (IBZ), dem Bionik-Kompetenznetzwerk BIOKON e.V., dem Saarländischen Bionik-Kompetenznetz BEN (Bionic Engineering Network) und dem Institut für Materialforschung II, Abteilung Biomechanik des Forschungszentrums Karlsruhe ein Bionic Village geben. Unternehmen und Institute präsentieren hier innovative Produkte und neue Forschungsergebnisse.
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  Meldung vom 20.10.2008

Bionik-Ausstellung in Mannheim eröffnet

Das faszinierende Gebiet der "Bionik" ist Thema einer Ausstellung des Landesmuseums für Technik und Arbeit (LTA), die bis April nächsten Jahres in Mannheim zu sehen ist. Vom "Bionik-Klassiker" bis zu den jüngsten Bionik-Forschungsansätzen werden die eindrucksvollsten Anwendungen dieser noch jungen Wissenschaftsdisziplin präsentiert.

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  Meldung vom 17.10.2008

Bionik - die Evolution als Ingenieur

Workshop in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz Bionik bildet als Wissenschaftsdisziplin die Schnittstelle zwischen Biologie und Technik. Hierbei dienen Konstruktionen, Funktions- und Entwicklungsprinzipien biologischer Organismen als Vorlage für technische Produkte und Lösungen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das Kopieren der Natur. Vielmehr müssen die den speziellen Funktionen von Pflanzen und Tieren zugrunde liegenden Prinzipien zunächst entschlüsselt werden, um sie anschließend in die Technik zu übertragen.
In diesem Workshop "Bionik - die Evolution als Ingenieur" berichten renommierte Wissenschaftler über den aktuellen Stand der Bionik am Beispiel ihrer eigenen Forschung.
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  Meldung vom 16.10.2008

Wie der Lkw sparsamer werden kann

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Drei Wege zur Verbrauchsreduzierung hat die Unternehmensberatung Invensity in einer Studie vorgestellt. Zum einen können innovative Fahrzeugaufbauten mit niedrigem Windwiderstand für geringeren Verbrauch sorgen. Bionik-Konzepte, die sich an Formen aus der Natur orientieren, erbringen ein Potenzial von 20 Prozent bis 30 Prozent an Energieeinsparung. Ebenfalls effizienter lässt sich der Lkw-Verkehr mit größeren Ladekapazitäten gestalten; Riesen-Lkw sind aber in der Bevölkerung und Politik auf Vorbehalte gestoßen.
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  Meldung vom 06.10.2008

Neuer Chef bei GF soll Bionik-Strategie umsetzen

Nach fünf Jahren als Geschäftsführer von Georg Fischer in Mettmann gibt Andreas Hecker seinen Posten ab. Der 49-jährige Gießerei-Ingenieur arbeitet nun am Standort in der Schweiz. Sein Nachfolger wird Andreas Güll.
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Vom Baum abgeguckt

Unter Hecker hat GF in Mettmann den jährlichen Ausstoß von Fahrzeugteilen für Volkswagen und Daimler von 152 000 Tonnen im Jahr 2003 auf zuletzt über 200 000 Tonnen gesteigert. Zu seinen Aufgaben gehört das Umsetzen der so genannten Bionik-Strategie. Um Autoteile aus Gusseisen zu optimieren, haben sich die Ingenieure Vorbilder in der Natur wie einen Baum gesucht. Damit der Baum nicht beim nächsten Windstoß bricht oder umfällt, verteilt er Lasten gleichmäßig an verschiedenen Stellen auf seiner Oberfläche. Er gleicht Spannungen und Druck optimal aus, indem er nur an stark belasteten Stellen wächst. Genau dieses Prinzip wird auf gusseiserne Autoteile angewandt, wobei gleichzeitig das Gewicht reduziert wird. Zum Einsatz kommen die Teile in Pkw und in schweren Lkw, wo mittlerweile auch auf den Spritverbrauch geachtet wird.
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  Meldung vom 29.09.2008

Die Verheißungen der ­Biomimikry

Die Verheißungen der ­Biomimikry Zeigt uns die Natur die neuen Produkte von morgen? Von Helmut A. Gansterer

Dieser Essay hat zum Ziel, Manager und Unternehmer mit einer merkwürdigen Wissenschaft vertraut zu machen. Sie wird Biomimikry oder Biomimetik oder Biomimese oder am besten Bionik genannt, als zusammengesetztes Wort von Biologie und Technik. Dass sie vielen Führungskräften nicht vertraut ist, liegt darin, dass sie als wunderliches Spielfeld von Labor-Spinnern gilt. Das ist nicht gänzlich falsch, aber auch nicht richtig. Eine nähere Beschäftigung mit Bionik könnte helfen, neue Produkte zu finden oder alte Produkte so zu verbessern, dass ihr Lebenszyklus von vorne beginnt und neuen Gewinn abwirft.
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Air Jelly

Bildquelle: Festo AG

  Meldung vom 29.09.2008

Wenn Quallen einen d. Fliegen lehren: Bionik beflügelt Industrie

- Unternehmen schauen von der Natur ab
- Österreichische Firmen reiten auf Bionik-Welle mit

Tierschützer wird Wolfgang Keiner dieses Mal wohl nicht mehr erzürnen. In wenigen Wochen präsentiert der Geschäftsführer des Automatisierungsunternehmens Festo auf der Wiener Industriemesse Vienna Tec ein elektrisch betriebenes Flugobjekt, das an eine Qualle erinnert. Das künstliche Tier ist eine Weltneuheit, denn es bewegt sich wie ein Fisch wellenförmig fort, was in der Luftfahrtgeschichte bisher unbekannt ist. Im Gegensatz zu einem jüngst von Festo vorgestellten Hightech-Rochen, der den echten Meeresbewohnern täuschend ähnlich sieht und damit kurzerhand Tierschützer zu Beschwerden veranlasste, ist die Luftqualle aber gleich auf den ersten Blick als technisches Konstrukt erkennbar.
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Werner Nachtigall (74), Zoologe und Biologe, mehrfacher Buchautor zum Thema Bionik, war Professor an der Uni Saarbrücken.

Bildquelle: derstandard.at

  Meldung vom 25.09.2008

Leonardo da Vincis großer Irrtum

Werner Nachtigall gilt als Vater der Bionik. Peter Illetschko sprach mit ihm über Zeitdruck bei der Umsetzung von Ideen aus der Natur und Jobchancen für Bioniker

Standard: Täuscht der Eindruck, dass von der Bionik öfter Lösungen erwartet werden, als es realistisch ist?

Nachtigall: Nein, der Eindruck täuscht nicht.
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  Meldung vom 23.09.2008

ORF-Produktion "Das Genie der Natur" ausgezeichnet.

Die ORF-Produktion "Das Genie der Natur" aus der Reihe "Universum" ist in New York bei der Verleihung der News-and-Documentary-Emmys mit einem Emmy für die beste Kamera ausgezeichnet worden. Das teilte der ORF heute in einer Aussendung mit. Die Produktion zählt damit zu den Preisträgern des renommiertesten Fernsehpreises der Welt, hieß es.

Für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist der Emmy nach dem Oscar für Stefan Ruzowitzkys "Die Fälscher" ein "weiterer Höhepunkt in der langen Liste der 2008 erhaltenen internationalen Auszeichnungen für die österreichische Filmwirtschaft".
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Wolfgang Keiner: Der pneumatische Muskel steht als bionische Entwicklung einem echten Muskel um nichts nach.

Bildquelle: Festo AG

  Meldung vom 23.09.2008

Medizin der Zukunft

Text: Heike Kossdorff

Künstlicher Arm. Das Telefon abheben, ein Glas Wasser einschenken oder hungrig Nudeln auf die Gabel wickeln – das sind Bewegungen, die wir, ohne auch nur einmal nachzudenken, mit unserer Hand ausüben. Schließlich sind alle Daten, die es dazu braucht, in unserem Gehirn gespeichert, welches die nötigen Arm- und Handbewegungen ganz automatisch befiehlt. Wenn aber nach einem Schlaganfall ein Arm gelähmt ist, muss man diese ganz alltäglichen Tätigkeiten erst wieder mühsam erlernen. Ist das normalerweise ohne den permanenten Einsatz der PhysiotherapeutInnen nicht möglich, gibt es nun den Prototypen eines Armroboters, der das Rehabilitationsprogramm unglaublich erleichtert und in seiner Effizienz verbessert.
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Schiff auf der Kieler Werft Lindenau: Eine künstliche Haihaut soll demnächst den Bewuchs mit Meeresorganismen ... reduzieren.

Bildquelle: dpa

  Meldung vom 10.09.2008

Ungiftiger Antifouling-Anstrich, Haihaut schützt den Schiffsrump

Seit Jahrzehnten werden die Rümpfe von Frachtern mit bioziden Chemikalien versiegelt, um Seepocken, Muscheln und Algen fernzuhalten. Die Gifte dieser Antifoulings bereiten den Meeren jedoch einige Probleme und sind deshalb ab Mitte kommender Woche weltweit verboten. Erste Alternativprodukte gibt es bereits und bis 2009 wollen Bremer Forscher ein weiteres entwickeln. Ihr Vorbild ist die Natur.
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Cover factum

Bildquelle: www.factum-magazin.ch

  Meldung vom 10.09.2008

Design in Technik und Natur

Evolution, Engineering, Bionik. Ist Design in Technik und Natur intelligent oder unintelligent? Das Ingenieurwesen macht die Bedeutung eines intelligenten Designers besonders deutlich.

Auch in Fachzeitschriften aus dem Bereich der Technik findet man Artikel mit Bezug zur Evolution. Ist die «Erfinderin Natur» das Pendant zum menschlichen Konstrukteur?

Technische Innovationen, pfiffige Lösungen und die Jagd nach immer kürzeren Taktzeiten sind Themen, die in einschlägigen technisch orientierten Fachzeitschriften behandelt werden und Ingenieurherzen höher schlagen lassen.

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Bildquelle: www.SciAm.com

  Meldung vom 04.09.2008

Self-Cleaning Materials by Peter Forbes in Scientific American

The lotus plant's magnificent ability to repel dirt
has inspired a range of self-cleaning and
antibacterial technologies that may also help
control microfluidic "Iab-on-a-chip" devices.

By Peter Forbes

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  Meldung vom 21.08.2008

BIOTECHNICA 2008 - 16. Int. Fachmesse für Biotechnologie

und 2. BMBF-Projektforum Biotechnologie auf der BIOTECHNICA
Darstellung der vom BMBF geförderten Biotech-Projekte - Wissenschaftler präsentieren die Ergebnisse ihrer in 2007 abgeschlossenen Forschungsarbeiten
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Die Themenpalette der vorgestellten Projekte deckt dabei alle Anwendungsgebiete der modernen Biotechnologie ab. So werden zum Auftakt am Dienstag, 7. Oktober, sowohl medizinische Nachweismethoden als auch Projekte aus dem Forschungsfeld der Bionik im Mittelpunkt stehen. Hierbei können die Besucher nicht nur neueste diagnostische Verfahren, sondern auch ganz unterschiedliche Anwendungsbeispiele biologischer Phänomene in der Werkstoffindustrie, der Oberflächengestaltung sowie Sensorik kennen lernen.
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Applied Bionics and Biomechanics

Bildquelle: http://www.tandf.co.uk

  Meldung vom 20.08.2008

Call for Papers Special Issue on "Humanoid Robots"

for the journal: Applied Bionics and Biomechanics

The deadline for Paper submissions is September 29, 2008.

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'mehrzelliger' Wohnwagen

Bildquelle: APA

  Meldung vom 19.08.2008

Grazer TU-Studenten bauen Wohnwagen nach Wunsch

Diplomarbeit führte zu Prototyp des "mehrzelligen Wohnwagens". Modell-Erstellung und Verkauf per Online-Konfigurator geplant.
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Anleihen an Natur.
Das Konzept orientiert sich an der Bionik und nimmt Anleihen an der Natur. Aber nicht nur der Korpus, auch die Ausstattung im Inneren ist selbst konfigurierbar. "Jeder Wohnwagen ist ein Unikat," betonte Kalteis im APA-Gespräch.
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  Meldung vom 01.08.2008

TUM-Leonardo da Vinci-Zentrum für Bionik

Die TU München rüstet sich für 2011

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Auch im Bereich der interdisziplinär ausgerichteten Spitzenforschung setzt die TUM neue Maßstäbe. Jüngste Erweiterung ihres wissenschaftlichen Spektrums ist das fakultätsübergreifende TUM Leonardo da Vinci-Zentrum für Bionik. Es startet mit fünf interdisziplinären Projekten:

o Implementierung von Kokontraktion und mehrgelenkiger Muskeln in die Robotik
o Flexible Hart-Weich-Übergänge in Natur und Technik
o Pflanzliche Membranen als Vorbilder für aktive, funktionale Verpackungen für frische Lebensmittel
o Künstliches Facettenauge
o Bionische Solarzellen
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  Meldung vom 12.06.2008

Rattenscharfe Messer zum Ruhr2030 Award nominiert

"GeoJetting", "Rattenscharfe Messer" und "Hydrotransmatic Plus". So heißen die nominierten Innovationen für den "Ruhr2030 Award", dem Innovationspreis des Initiativkreises Ruhrgebiet. Die designierten Preisträger kommen aus Essen, Bochum oder Oberhausen. Der Sieger bekommt 50.000 Euro für seine weitere Forschungsarbeit.

Am Dienstag, den 17. Juni, wird der Zukunft Ruhr2030 Award an den diesjährigen Preisträger übergeben. Prof. Dr. Bruno O. Braun, Vorsitzender der Vorstände der TÜV Rheinland Group und Persönliches Mitglied im Initiativkreis Ruhrgebiet sowie Peter Lampe, Vorsitzender der Geschäftsführung des Initiativkreises Ruhrgebiet, werden die Preisverleihung vornehmen.
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Bildquelle: www.handelsblatt.com

  Meldung vom 12.07.2007

Markt und Politik müssen zusammen wirken

Von Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesmnisterium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Beim Besuch von Bundespräsident Köhler in China wurde das militärische Ehrenzeremoniell kurzerhand vom Platz des Himmlischen Friedens in die Große Halle des Volkes verlegt.
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Wir brauchen eine Politik, die sich der umweltpolitischen, ordnungsrechtlichen und industriepolitischen Instrumente zu bedienen weiß: Die Forschungsförderung muss sich in den kommenden Jahren konzentrieren auf Ressourceneffizienz und Energieintelligenz, und sie muss die grünen Querschnittstechnologien in den Mittelpunkt stellen. Nicht nur Nanotechnologie und weiße Biotechnik, auch Green Chemistry, Oberflächentechnik und Bionik bieten enorme Chancen.
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(Link: http://www.handelsblatt.com/news/Journal/Kommentar/_pv/_p/204051/_t/ft/_b/1293030/default.aspx/markt-und-politik-muessen-zusammen-wirken.html)

 

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  Meldung vom 10.07.2007

Bionik österreichweit erstmals an Fachhochschule eingeführt

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Außerdem soll ein Teil der Räumlichkeiten für die neue Fachrichtung Bionik der Fachhochschule Kärnten sowie für Bionik-Präsentationen zur Verfügung gestellt werden, wie Haider bekannt gibt. Der Studienzweig Bionik wird österreichweit erstmals an einer Fachhochschule eingeführt.
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Bildquelle: www.uni-protokolle.de

  Meldung vom 05.07.2007

Ingenieure goes Bionik: Neue VDI-Richtlinien

Die kreativen Ideen des "Ingenieurbüros Natur" zu verstehen und technisch umzusetzen - darum geht es in der Wissenschaftsdisziplin Bionik: Sie führt Biowissenschaften mit technischen Disziplinen zusammen. Bisher mangelt es jedoch häufig an der Umsetzung bionischer Erkenntnisse in die technische Nutzung. Der Grund: Für physikalisch-ingenieurtechnisch geprägte Entwickler und Konstrukteure sind die ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten der Bionik oftmals schwer zugänglich. Ein neues Kooperationsprojekt des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) soll Abhilfe schaffen: Bis 2010 sollen technische Regeln - so genannte VDI-Richtlinien - zur Bionik ausgearbeitet werden.
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Bildquelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

  Meldung vom 22.06.2007

High Tech unterm Hintern

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Recaro schaut sich clevere Lösungen aus der Natur ab - Stichwort Bionik. So bauten die Entwickler die tragende Struktur für einen neuen Sitz aus Polyamid aus einem Stück auf. Die Schale ähnelt dem stabilen Rückenpanzer eines Käfers. Der Kunststoff sei erheblich leichter als Metall, das sonst meist verwendet wird, aber genauso fest, sagt Geschäftsführer Strunk.
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Bildquelle: www.pressetext.de

  Meldung vom 22.06.2007

Visionär entwickelt Nurflügelflugzeug

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Die ultraleichte Nurflügelkonstruktion überzeugt durch das Zusammenspiel aus futuristischem Design und technischer Perfektion. Modell für die Entwicklung dieses außergewöhlichen Flugzeugtyps stand die Natur. Ein bestimmtes Samenblatt war es, daß den Konstrukteur veranlaßte diese Form als Ausgangsbasis zu verwenden. Das Ergebnis: das Flugzeug findet aus jeder beliebigen Fluglage automatisch wieder in den Gleitflug zurück. Die gezielte Verwendung von Erkenntnissen aus der Bionik ermöglicht ein Flugzeug, daß sicherer, leiser und umweltfreundlicher als konventionelle Flugzeuge betrieben werden kann.
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Bildquelle: www.bmbf.de

  Meldung vom 21.06.2007

Rachel: "Die Natur liefert uns Ideen für neue Produkte"

BMBF-Staatssekretär prämiert Siegerteams des Ideenwettbewerbs Bionik

Robuste Materialverbünde, effektive Haftsysteme oder hochempfindliche Sensoren: Vorbild dafür können beispielsweise die außerordentlich stabilen Bambushalme, Klebzungen von Insekten oder das Ortungssystem von Fledermäusen sein. "Wir wollen Phänomene der Natur für die Entwicklung von neuen technischen Produkten und Verfahren nutzen. Das ist das Ziel unseres Ideenwettbewerbs Bionik - Innovationen aus der Natur", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel am Mittwoch in Berlin. Er zeichnete die besten sechs Teams aus. Sie bekommen insgesamt ein Preisgeld von bis zu 3 Millionen Euro zur Weiterentwicklung ihrer Wettbewerbsbeiträge. "Mit dem Preis wollen wir dazu beitragen, dass die kreativen Ideen schnell zu neuen Produkten werden", sagte Rachel.
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Bildquelle: www.newsclick.de

  Meldung vom 20.06.2007

Umwelt-Preis: 10 000 Euro ausgelobt

Unternehmen will privates Engagement für Natur und Technik fördern - "Forscherdrang unterstützen"
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Und deshalb geht es nicht nur um klassische Projekte des Naturschutzes, sondern auch um neue technische Lösungen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. "Bionik ist für uns ein wichtiges Stichwort - der Mensch schaut der Natur Lösungen ab und realisiert sie technisch", sagt Knitter.
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Bildquelle: www.idw-online.de

  Meldung vom 06.06.2007

explore science 2007 - Naturwissenschaften erleben

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In diesem Jahr steht explore science im Zeichen der Bionik: Wieso fällt der Gecko nicht von der Decke? Warum sind Bäume gute Lehrmeister? Wie können die "Erfindungen" aus dem Reich der Pflanzen und Tiere genutzt werden? Das Landesmuseum für Arbeit und Technik in Mannheim hat für explore science eine Mitmachausstellung zum Thema "Bionik" aufgebaut, die wir Ihnen im Rahmen der Pressekonferenz vorstellen möchten. Auch für den Schülerwettbewerb wurden Fragestellungen aus dem Bereich der Bionik ausgewählt: "Konstruiert ein Froschmodell, das möglichst weit hüpft - elektrische oder elektronische Bauteile dürfen allerdings nicht eingesetzt werden", heißt beispielsweise eine der Aufgaben. Daneben gilt es Ultraleicht-Flugzeuge, Tauch- oder Rennboote, Papierbrücken und Kettenreaktionen zu bauen.
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  Meldung vom 05.06.2007

Cluster "Biopolymere-Biowerkstoffe" Sieger im BioIndustrie2021

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Für ihre Forschungsarbeiten setzen die Partner im Netzwerk insbesondere auf das Wissenschaftsfeld der "Molekularen Bionik", bei der die Erfahrungen in der biotechnologischen Strukturaufklärung mit der modernen Polymer- und Kunststoffchemie kombiniert werden.
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Bildquelle: www.inside-digital.de

  Meldung vom 18.05.2007

"Löwenzahn" gewinnt Goldenen Spatz 2007

Die ZDF tivi-Wissenschaftssendung "Löwenzahn" ist beim 15. Deutschen Kinder-Film & Fernseh-Festival in Erfurt mit dem Goldenen Spatz 2007 ausgezeichnet worden. In den Kategorien Information/Dokumentation und Unterhaltung vergab eine 31-köpfige Kinderjury den begehrten Preis für die Löwenzahn-Folge "Bionik - Technik aus der Natur".

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Bildquelle: www.heise.de/tr

  Meldung vom 10.05.2007

Roboter fürs Älterwerden

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten Robotik-Forscher an Systemen, die sich für alte Menschen eignen. Die Idee dabei: Der Stahlgenosse soll den Senioren zu mehr Lebensqualität verhelfen und es ihnen ermöglichen, länger im eigenen Haus leben. Forscher am MIT haben nun einen neuen humanoiden Roboter entwickelt, der diesem Traum langsam nahe kommt: Er besitzt ein spezielles Motion-Tracking-System und neuartige Aktoren, die sich besonders gut für Haushaltsaufgaben eignen sollen. Das System, das auf den Namen "Domo" hört, kann beispielsweise ein Objekt mit seinen Händen abschätzen und es dann in das passende Regal einsortieren.
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http://www.samas.com

Bildquelle: http://www.ausbauguide.info

  Meldung vom 08.05.2007

Drabert "eflex" oder: was haben Fisch und Stuhl gemeinsam?

Der Sprint eines Gepards, der scheinbar mühelose Sprung eines Delfins oder die Luftakrobatik von Mauerseglern beeindrucken uns durch die eleganten und effektiven Bewegungsabläufe. Klar ist: In der Natur geschehen Dinge ebenso wenig zufällig wie im Bereich Technologie. Das Zauberwort heißt Bionik. Diese Wissenschaft soll die herausragenden Ideen der Natur auf die Technik übertragen und so für den Menschen nutzbar machen. 'Samas goes Bionic' und lässt in seine Produkte Erkenntnisse aus der Natur einfließen.

Entstanden ist auf diese Weise das System "eflex": Der vollständige Kontakt, den die Wirbelsäule an die Rückenlehne hat, ist eine ergonomische Innovation und hat bei Samas, Vorreiter in Technologie, Qualität und Design moderner Büroausstattungen, im Bereich Forschung und Entwicklung oberste Priorität genossen.
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Bildquelle: medianet.at

  Meldung vom 08.05.2007

Die Evolution der Automatisierung

Robotermuskeln und künstliche Fische als Anwendungsbeispiele bionischer Automatisierungslösungen. Die Präsentation innovativer Antriebskonzepte des Bionic Learning Network von Festo auf der Hannover Messe stieß auf großes Interesse.
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das Original

 

Bildquelle: www.fnweb.de

  Meldung vom 24.04.2007

"Abenteuer Wissen" in der Stadtbücherei

Bad Mergentheim. Die Stadtbücherei Bad Mergentheim bietet für technikinteressierte Kinder ab neun Jahren am Freitag, 27. April, um 15 Uhr die Veranstaltung "Bionik - was Menschen von der Natur lernen können".

Schon mehrfach waren im Rahmen der kleinen Reihe "Abenteuer Wissen" Sachbuchautoren in der Stadtbücherei zu Gast. Diesmal erklärt der Was-ist-Was-Autor Martin Zeuch, was Bionik ist und wie Baupläne der Natur für menschliche Technologie genutzt werden können. Dabei wird aber nicht nur erklärt: viel Anschauungsmaterial und Experimente, die die Nachwuchsforscher selbst durchführen können, machen Wissenschaft und Technik erlebbar.

Die Bionik ist eine noch relativ neue Forschungsrichtung, die sich mit der Entschlüsselung von "Erfindungen" der belebten Natur und ihrer Übertragung in die Technik befasst. Die Bionik arbeitet interdisziplinär, das heißt außer Naturwissenschaftlern und Technikern befassen sich zum Teil auch Architekten oder Designer mit dem Fachgebiet.

Das Wort "Bionik" setzt sich zusammen aus "Biologie" und "Technik" und bringt zum Ausdruck, dass Prinzipien aus der Biologie in der Technik Anwendung finden. So werden beispielsweise Leichtbauteile dem Aufbau von Knochen nachgebildet. Bekanntestes Beispiel für die Bionik ist wohl der so genannte "Lotos-Effekt", der dafür sorgt, dass Wasser und Schmutz von Oberflächen abgleiten. Diplom-Biologe Martin Zeuch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Biotechnik-Zentrum der TU Darmstadt.

In der bekannten Sachbuch-Reihe für Kinder "Was ist Was" hat er ein Buch über Bionik geschrieben. Im Saal der Stadtbücherei stellt er sein Wissenschaftsgebiet vor und zeigt anhand ausgewählter Exponate die Anwendung von biologischen Prinzipien in der Technik. An vorbereiteten Experimentiertischen können die jungen Forscher dann selbst tätig werden und Bionik hautnah und praktisch erleben.

Anmeldung unter Telefon 07931/57252, denn es steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung.

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  Meldung vom 13.04.2007

Hannover Messe soll Konjunktur in Technologiebranchen antreiben

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Die Messe widme sich den Spitzenthemen von morgen, sagte Heckmann und nannte als Beispiele neue Produkte und Verfahren etwa aus den Bereichen Bionik, Mikro- und Nanotechnologie. Als rohstoffarmes Land sei Deutschland darauf angewiesen, technologisch ganz vorne zu seien. In allen industriellen Bereichen vom Maschinenbau bis zur Pharma- und Lebensmittelindustrie gehe es um die Entwicklung und den Einsatz hocheffizienter Technologie zur Optimierung von Produktionsprozessen. Als Ausgleich für höhere Produktionskosten sei die Automatisierung auch als Standortfaktor wichtig, ...

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Bildquelle: www.heise.de/tr

  Meldung vom 12.02.2007

Maschinenraupen

Sie könnten sich durch Schlüssellöcher pressen, unter verschlossenen Türen von Raum zu Raum kriechen - oder einfach die senkrechte Hauswand hochklettern und sich dann durch einen Fensterspalt winden. Kaum ein Weg bliebe solchen Spionen versperrt. Ohne steife Gelenke und Metallverbindungen sei eine Miniatur-Version seiner Roboter auch für den medizinischen Einsatz innerhalb des menschlichen Körpers prädestiniert,
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Wegen ihrer guten Klettereigenschaften könnten die Soft-Bots zur Reparatur von Raumstationen eingesetzt werden – vor allem aber dort, wo es für den Menschen zu gefährlich wird, etwa in Kernkraftwerken. "In 20 bis 30 Jahren werden solche Roboter eine Schlüsselrolle spielen", schätzt auch Antonia Kesel, Leiterin des Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen.
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  Meldung vom 07.02.2007

Blaupausen der Natur

Erkenntnisse aus der Natur werden schon seit Jahren in die Technik übertragen - das Modewort heißt Bionik.

Die auch auf glatten Flächen haftenden Füße des Geckos, die Strömungseigenschaften des Kofferfisches - Erkenntnisse aus der Natur werden schon seit Jahren in die Technik übertragen. Das Modewort heißt Bionik und wird langsam auch in Österreichs Forschungslandschaft ein Begriff.
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  Meldung vom 07.02.2007

Bionik ist keine Lösung für alles

Michael Nentwich, Leiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung, analysierte das Bionik-Potenzial in Österreich.

Peter Illetschko sprach mit ihm über tatsächliche Vorbilder und Etikettenschwindel.
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  Meldung vom 01.02.2007

300 TEuro Förderung für Bionik in Ostbayern

Aus der sogenannten Hightech-Initiative kommen weitere rund 300 000 Euro nach Niederbayern. Wie der Landtagsabgeordnete Bernd Sibler heute mitteilte, wird das Geld für das Bionik-Netzwerk Ostbayern bereitgestellt. Es ermöglicht für mittelständische Betriebe, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine bessere Zusammenarbeit. Damit werde auch deutlich, daß Bayern die ländlichen Räume in die Spitzentechnologieförderung einbinde. Bionik ist die Anwendung natürlicher Mechanismen, die in der Technik umgesetzt werden sollen.

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  Meldung vom 01.02.2007

Bionik ist Thema bei Natur- und Tierfilmfestival

Der Wettbewerb beim Natur- und Tierfilmfestival „Natur-Vision“ geht in die zweite Runde, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert mit rund 100 000 Euro. Letztes Mal dienten „Killerbienen“ mit ihren Waben als Vorlage für einen Horror-Streifen. Das zeigten Fachoberschüler aus Waldkirchen beim ersten Jugend-Medien-Workshop. Sie tauchten ein in die Welt der technischen Erfindungen, die ihre Vorbilder in der Natur haben, in die „Bionik“. Bis zum 15. März können sich 16- bis 20-jährige Gymnasiasten, Fachoberschüler oder Jugendgruppen aus ganz Bayern für den Wettbewerb anmelden - unter www.natur-vision.de.
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Bildquelle: www.zeit.de

  Meldung vom 12.01.2007

Der Golem aus dem Rechner

Forscher träumen von Maschinen, die sich selbst entwerfen. Im Computer macht die technische Evolution erfolgreich ihre ersten Schritte.
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Die Grundprinzipien der Evolution, Mutation und Selektion, machten Forscher schon vor Jahrzehnten für technische Probleme nutzbar. Der Berliner Bionik-Ingenieur Ingo Rechenberg entwickelte in den sechziger Jahren in Windkanalexperimenten seine »Evolutionsstrategie«. Indem er die Form einer Tragfläche immer wieder mutieren ließ und nur die besten Varianten weiterverwendete, fand er jene Lösung für den geringsten Luftwiderstand.
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Bildquelle: www.dradio.de

  Meldung vom 02.01.2007

Pumpen ohne Pumpe

Wassertransport wie in Pflanzen

Bionik. - Die höchsten Bäume sind über 150 Meter hoch und Lianen bis zu einem Kilometer lang. Über diese Strecken transportieren Pflanzen Wasser. Und das ganz ohne Pumpen, ohne elektrischen Strom oder einen anderem Antrieb. Die Pflanzen machen das geräuschlos und energiesparend. Wissenschaftler haben jetzt heraus bekommen wie.

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Bildquelle: www.dradio.de

  Meldung vom 21.12.2006

Nach dem Vorbild der Natur

Vom Baum gelernt, mit Geodreieck nachgeahmt

Bionik. - Die Natur schafft mit ganz wenigen einfachen Bausteinen und Gesetzen eine ungeheure Fülle an Formen. Diese Vielfalt ist scheinbar nur mit komplizierten Computerprogrammen zu erfassen. Einem Professor am Forschungszentrum Karlsruhe ließ das keine Ruhe. Er fand einen Weg, wie man Bauteile auch ohne Hilfe des Computers in die optimale Form bringen kann.
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  Meldung vom 18.12.2006

Faszination Bionik - Wissenschaft ist Geheimnissen auf der Spur

Die Flügel einer Libelle sind nur wenige Tausendstel Millimeter dick und wiegen weniger als ein Prozent des gesamten Insekts - und trotzdem halten sie die hauchzarten (Schwebe-) Flugakrobaten in der Luft. Die gemeine Stubenfliege kann mühelos an der Decke entlang tänzeln. Umgelegt auf menschliche Verhältnisse: Die Kraft, mit der sich die Fliege festhält, würde es einem durchschnittlichen Mann ermöglichen, das Fünffache seines Körpergewichts kopfüber an der Decke zu halten.
Auch die Perlmuttschicht von Muscheln ist menschlichen Erzeugnissen weit überlegen - sie ist doppelt so widerstandsfähig wie alle in High-Tech-Hochöfen geschaffenen keramischen Materialien.
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Internationaler Studiengang Bionik Hochschule Bremen

Bionik Studierende am Wasserkanal

Bildquelle: ISB Bremen

  Meldung vom 11.12.2006

Bremer Studiengang Bionik ist ein „Ausgewählter Ort 2007“

Der Internationale Studiengang Bionik der Hochschule Bremen ist einer der 365 ausgewählten Orte. Die Jury entschied sich aufgrund der fachübergreifenden Forschungsausrichtung mit hohem Praxisbezug für den Studiengang.

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne „Deutschland - Land der Ideen“ 2006 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Über 1500 Standorte und Projekte bewarben sich um eine Auszeichnung für 2007.

„Unsere Studierenden lernen, an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Technik zu agieren. Ihr Blick ist stets darauf gerichtet, erzielte Ergebnisse in neue Technologien umzusetzen“, erläuterte Antonia Kesel, die Studiengangsleiterin der Bionik an der Hochschule Bremen, als sie von der Preisverleihung erfuhr. Die Hochschule in Bremen ist bislang noch weltweit der einzige Ort, an dem ein volles Bionikstudium zum Bachelor of Science möglich ist.

Das Jahr 2007 im Land der Ideen startet im Januar 2007 mit der Veröffentlichung eines DuMont-Ideenführers, in dem die 365 ausgewählten Orte detailliert portraitiert werden. Unter dem Motto „Bionik für Kids“ wird dann die Bionik an der Hochschule Bremen am 9. Mai 2007 ihren Tag im Land der Ideen ausrichten.

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Bildquelle: www.wissenschaft.ag

  Meldung vom 01.12.2006

Jetzt für den Master-Studiengang Science Communication bewerben

Zum dritten Mal nimmt die Hochschule Bremen Studierende in den Master-Studiengang Science Communication auf. Wer bis zum 15. Januar seine Unterlagen einreicht, hat die Chance auf einen der 20 Plätze. ...

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Bildquelle: www.wissenschaft.ag

  Meldung vom 24.11.2006

Bademode, die nicht nass wird

Bonner Forscher gewinnen Erfinderwettbewerb NRW

Geht es nach Zdenek Cerman und seinen Kollegen, muss bald niemand mehr fürchten, sich beim Schwimmen die Blase zu verkühlen: Sie entwickeln Bademode, die sofort wieder trocken ist, sobald der Schwimmer aus dem Wasser steigt. Die Forscher der Universität Bonn und des Instituts für Textil- und Verfahrenstechnik in Denkendorf sind dafür heute mit dem Erfinderpreis NRW ausgezeichnet worden. Ein erster Textil-Prototyp existiert schon: Der Stoff kann vier Tage lang in unbewegtem Wasser liegen, ohne nass zu werden.

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Bildquelle: www.idw-online.de

  Meldung vom 23.11.2006

Klebende Seide aus Spinnenbeinen

Vogelspinnen produzieren aus bisher unbekannten Drüsen Haftseide

(Jena/Stuttgart) Spinnen weben Netze und spinnen Fäden - mit Hilfe spezieller Drüsen am Körper der Spinne. Andere Arten wie die haarigen Vogelspinnen nutzen als Kletterhilfen feine Härchen. Dass entgegen der bisherigen Meinung auch die Vogelspinnen eine bisher unbekannte Form einer Haftseide herstellen und zur Fortbewegung nutzen, hat die Jenaer Biologin Dr. Senta Niederegger herausgefunden.
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Bildquelle: www.handelszeitung.ch

  Meldung vom 22.11.2006

Von biologischen Systemen lernen

Die Natur hat im Evolutionsprozess optimierte Prozesse entwickelt. Dieses Wissen wendet die Bionik auf Steuerungsfragen des Unternehmens an.

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Der Ratte unter die Haut geschaut

Bildquelle: Fischer/FSU

  Meldung vom 17.11.2006

Roboter gehen an Wänden hoch - wie Ratten

Es gibt viele Regionen, die sind für den Menschen einfach nicht zugänglich oder viel zu gefährlich. Dann greift man gerne auf Roboter zurück. Doch die sind längst nicht so weit entwickelt, wie es Science-Fiction-Filme vorgaukeln. Vor allem wenn es steil nach oben geht, hinken Roboter der Natur noch weit hinterher.

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Bildquelle: www.mpi.de

  Meldung vom 17.11.2006

Seidendrüsen lassen Spinnenbeine besser haften

Stuttgarter Max-Planck-Forscher entdecken seidenähnliche Ausscheidung
an den Füßen von Vogelspinnen

Bisher kannte man bei Spinnen zwei verschiedene Haltemechanismen:
Feinste Klauen, die sich in die Oberfläche krallen, und Polster aus feinsten Härchen, die über molekulare Wechselwirkung eine Haftwirkung erzeugen können. Jetzt sind deutsche und amerikanische Forscher auf einen dritten Mechanismus gestoßen: Sie entdeckten winzige Spinndrüsen an den Füßen der Zebravogelspinne (Aphonopelma seemanni). Die von deren Beindrüsen produzierten mikroskopisch kleinen Fäden bremsen ihre Rutschbewegung beim Erklimmen steiler Flächen ab (Nature, 28. September 2006). Diese Entdeckung wirft auch ein neues Licht auf die entwicklungsgeschichtliche Entstehung von Spinnenseide.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 08.11.2006

Wie die Hörner von Nashörnern schön spitz bleiben

Im weichen Keratin besitzen die imposanten Körperteile einen harten Kern

Die Hörner von Nashörnern sind aufgebaut wie Bleistifte: Sie haben einen harten Kern und ein weicheres Äußeres. Dadurch behalten sie trotz der starken Beanspruchung, der sie häufig ausgesetzt sind, ihre spitze und markante Form. Das haben Tobin Hieronymus von der Universität von Ohio in Athens und seine Kollegen bei Untersuchungen mit einem Computertomographen und unter dem Mikroskop herausgefunden.

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Bildquelle: www.wissenschaft.ag

  Meldung vom 06.11.2006

Mit Grips u. Gefühlen Bionik erfahren: DBU-Ausstellung eröffnet

"Inspiration Natur - Patentwerkstatt Bionik": Ausstellung von BIOKON und DBU - Interesse an Wissenschaft wecken Heute wurde "Inspiration Natur - Patentwerkstatt Bionik", die Gemeinschaftsausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Bionik-Kompetenz-Netzes BIOKON e.V., im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU in Osnabrück von Dr. Rudolf Bannasch, Vorstandsvorsitzender von BIOKON e.V., und DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde eröffnet.

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Bildquelle: www.fensterplatz.de

  Meldung vom 31.10.2006

SCHÜCO stellt Nachhaltigkeitsbericht SustainIng® vor

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Zielgruppen Investoren + Architekten
Die in deutscher und englischer Sprache vorliegende Broschüre richtet sich vornehmlich an Investoren und Architekten. SustainIng® umfasst insgesamt 68 Seiten und enthält Informationen über den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sowie zur Anpassung der Gebäudehülle an die gegebenen unterschiedlichen Klimaverhältnisse weltweit. Darüber hinaus präsentiert der Bericht überraschende Analogien aus der Welt der Bionik. Mehrere prominente Wissenschaftler unterstützten dieses ungewöhnliche Projekt.
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Bildquelle: http://www.heise.de/tr/

  Meldung vom 30.10.2006

Wettkampf der Profile

Unter dem Stichwort Bionik versammelt der Reifenhersteller Continental in seinem Marketingmaterial einen halben Zoo: Katzen, Eisbären, Spinnen und Baumfrösche werden dort als Vorbilder für Reifenaufbauten, Gummimischungen und Profilformen genannt. Bei den Profilen jedoch, die die beiden Reifenentwickler Reinhard Mundl und Jens Hoffmann für das Unternehmen entwickelt haben, ist vom Vorbild Fauna auf den ersten Blick nichts zu sehen. Und doch stand auch hier die Natur Pate - allerdings in einem abstrakteren Sinne: Mundl und Hoffmann haben gemeinsam mit Michael Stache, Bionik-Forscher an der TU Berlin, die Evolutionsprinzipien Fortpflanzung, Mutation und Selektion dazu benutzt, um die Aquaplaning- Eigenschaften von Reifen zu verbessern.

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Bildquelle: www.wissenschaft.ag

  Meldung vom 30.10.2006

Bionik interaktiv

Das Bionik-Innovations-Centrum und scienceintermedia präsentieren eine virtuelle Entdeckertour (Bremen) Wie können Schiffe vor dem unerwünschten Bewuchs durch Seepocken, Muscheln und Algen geschützt werden? Die Suche nach einer Lösung gegen das so genannte Biofouling beschäftigt nicht nur die Bionik-Forscher an der Hochschule Bremen. Sie steht auch im Mittelpunkt einer interaktiven Forschungsreise, die das Bionik-Innovations-Centrum (B-I-C) gemeinsam mit scienceintermedia erstmals auf dem Bionik Kongress "Patente aus der Natur" vom 27.-28. Oktober an der Hochschule Bremen vorstellt.
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Bildquelle: www.heise.de

  Meldung vom 30.10.2006

Evolutionäre Algorithmen verbessern Reifenprofile

Die Profile, die die beiden Reifenentwickler Reinhard Mundl und Jens Hoffmann für das Unternehmen entwickelt haben, sollten den Wagen bei Nässe besser auf der Straße halten. Schon in der ersten Generation entstanden Profile, die bei Nässe eine um rund 120 Prozent höhere Geschwindigkeit als ein völlig profilloser Reifen verkraften, ohne aufzuschwimmen. Zum Vergleich: Der Serienreifen, der als Referenz getestet wurde, schaffte etwas mehr als 115 Prozent.
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Bildquelle: www.presseportal.de

  Meldung vom 30.10.2006

Conti wirbt mit Bionik

Continental-Informationsserie "Global Engineering Excellence" /
Runde Sicherheit mit Profil /
Reifendivisionen der Continental AG forschen für sichere Mobilität

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Reifenentwicklung - Innovationen von Vollgummi hin zur Bionik
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Bildquelle: www.pressetext.at

  Meldung vom 25.10.2006

Mikrohärchen mit Pilzkopf halten supergut

Max-Planck-Forscher entwickeln Haftmaterial nach Insekten-Vorbild

Stuttgart (pte/24.10.2006/08:55) - In Zukunft könnten Roboter vielleicht ganz einfach die Decke hochklettern: Forschern des Max-Planck-Instituts für Metallforschung http://www.mf.mpg.de in Stuttgart ist gemeinsam mit der Gottlieb Binder GmbH eine besondere Erfindung gelungen, die sie aus dem Tierreich abgeschaut haben: Die Fußsohlen von verschiedenen Käfern sind mit speziell geformten Mikrohärchen ausgestattet, an denen sich winzige an Pilzköpfchen erinnernde Strukturen befinden. Diese Konstruktion erlaubt es den Tieren auch Kopfüber an den Wänden zu laufen. Die Tiere wenden "Nanotechnologie" also bereits seit Jahrmillionen an.

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Bildquelle: www.oe24.at

  Meldung vom 18.10.2006

Die Evolution baut immer besser

Warum das Gehör einer Fliege für die Entwicklung von Hörgeräten wichtig ist und wie die selbst reinigenden Blätter der Lotosblüte die Textilindustrie beeinflussen - was immer die Menschheit erfindet, die Natur hat in fast allen Fällen die Lösung parat und das meist einfacher und effizienter. Der "Universum"-Dreiteiler "Das Genie der Natur" gibt ab Dienstag, dem 17. Oktober 2006, um 20.15 Uhr in ORF 2 verblüffende Einblicke in die Welt der Bionik.

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Bildquelle: www.welt.de

  Meldung vom 16.10.2006

Vielfältige Anwendungen

Bionik ist in vielen Bereichen einsetzbar: Feuchtigkeitscremes, die die Feuchtigkeit in der Haut nachhaltig festhalten sowie Mittel zum Reparieren strapazierter Haare sind bereits in der Entwicklung. Sie nutzen den Wirkstoff KBD, der sie selektiv an das Keratin von Haut oder Haaren bindet.
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Bildquelle: www.pressetext.de

  Meldung vom 16.10.2006

Künstliche Schnurrbarthaare als High-Tech-Sensoren

US-Forscher wollen Roboter noch sensibler machen

Evanston/Washington (pte/06.10.2006/13:05) - Nachgebildete Schnurrbarthaare sollen Roboter der Zukunft noch sensibler machen. Forscher der Northwestern University in Evanston/Illinois haben solche artifiziellen Schnurrbarthaare aus Federstahl nachgebaut, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com. In Zukunft sollen Roboter damit ausgestattet werden, um noch genauere Daten zu sammeln - etwa bei der Erkundung fremder Planeten, in der Tiefsee oder gar im Inneren von Pipelines.
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  Meldung vom 02.10.2006

ÖAD-study on "bionik potenzial in österreich"

containing a survey on bionic activities in austria.

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Bildquelle: www.main-spitze.de

  Meldung vom 29.09.2006

Thema "Bionik" für Schüler erklärt

red. DARMSTADT Die beliebte "Was-ist-was"-Reihe des Tessloff-Verlages weckt und fördert seit Jahrzehnten das Interesse von Kindern an Wissenschaft und Technik. Seit Mitte September begeistert Martin Zeuch mit Band 122 Kinder und Jugendliche für das Thema "Bionik".

Der Biologe Martin Zeuch, der wissenschaftlicher Mitarbeiter im Biotechnik-Zentrum der Technischen Universität Darmstadt (BitZ) ist, führt die dreijährige Tradition fort, Bionik auch in Schulen bekannt zu machen.

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  Meldung vom 29.09.2006

Final report for the Workshop on Biol. Inspired Inform. Fusion

The workshop was held to bring together both life and physical scientists, focused on discussing information fusion. The aim was to promote collaboration between the disciplines to develop an
understanding of how to build adaptive information fusion systems. This initial workshop was targeted at bringing the disciplines together to develop a set of research priorities for future collaboration. This was achieved through a two-day programme of tutorials, discussion sessions, student presentations and brainstorming held on the 22nd and 23rd August 2006. The report summarises the overall organisation, participation, evaluation and outcomes of the workshop.

In particular, the report highlights the top three research priorities
that were defined during the workshop brainstorming sessions:

1. Sensory fusion, disorder and clinical application
How does sensory fusion impact on disorder and how can this be applied? In particular, can we develop machine aids in the form of implants or prosthetics to overcome or reduce the effects of disorders? For example, hearing impaired people perform sub-optimally at using visual cues to amplify auditory cues. Could a training regime be developed to enhance the operation of multi-sensory integration to overcome the sub-optimal performance on visual cues?

2. Exploiting effective biological processes for sensory integration
What biological processes can be exploited by computer systems? What do biological sensory systems do well, and conversely what do computer
sensory systems do well? Which biological sensory systems are optimal? Is fusion of benefit or not? Which senses dominate under which circumstances? How does memory impact on sensory integration?

3. Developing a common language for inter-disciplinary communication and collaboration In order to develop collaboration further, a common language is required to overcome terminology differences and to assist in cross-discipline training and dissemination.

Further details, proceedings and notes are available at the website.

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Bildquelle: www.welt.de

  Meldung vom 13.09.2006

Die Natur baut die besten Konstruktionen

Warum die Natur klüger ist als die Wissenschaft, weiß eine Karlruher Austellung. Hier lernt der Besucher, dass Wespen unser Papier erfunden haben, Lotusblumen beim Putzen helfen – und Pinguine die besseren Vögel sind.

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Bildquelle: www.welt.de

  Meldung vom 04.09.2006

In mehreren Welten zuhause

Gute Führung zeichnet sich durch die Einsicht in komplexe Systeme aus. Deshalb muss die Elite von morgen lernen, Komplexität zu managen.
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Die Quelle relevanter Erkenntnisse für konkurrenz- und leistungsfähige Organisationen sind Bionik und Kybernetik. Bionik ist die Verbindung von Biologie und Technik, und Kybernetik lehrt die Gesetze des Funktionierens komplexer Systeme. Beide zusammen erschließen eine neue Ebene der Wahrnehmung von Organisation und des Denkens über sie.
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Bildquelle: www.bmbf.de

  Meldung vom 31.08.2006

Tag der offenen Tür des BmbF 2006

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Exponate aus dem Bereich der Bionik zeigten, wie biologische Prinzipien kreativ in Technik übertragen werden und Ausgangspunkt für zukunftsweisende Produkt sein könnten. Der Natur haben die Forscherinnen und Forscher dabei über die Schulter geschaut und die oft verblüffend einfachen Problemlösungen zum Vorbild ihrer Entwicklungen genommen.
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  Meldung vom 15.08.2006

Bionik-Science-Camp

Platz für Forschergeist

Bionik-Science-Camp: Innerhalb von fünf Tagen sind 16 Kinder, alle im Grundschulalter, der Naturwissenschaft ein großes Stück näher gekommen

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Diese Wissenschafts-Camps, von denen in den Ferien mehrere angeboten werden, verbinden die Ganztagsbetreuung und ein unterhaltsames Programm mit der Vermittlung von Naturwissenschaft. Der Begriff Bionik – das Thema dieses Camps – setzt sich aus den Wörtern Biologie und Technik zusammen und meint das Lernen von der Natur als Vorbild für die Technik.
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Bildquelle: www.vdbiol.de

  Meldung vom 14.06.2006

Einsatz der Bionik als systematische Lösungssuche

Das Fraunhofer IPA bietet mit einem Kooperationspartner die systematische Suche nach Lösungsprinzipien aus der Natur an. Bei technischen Problemstellungen können sich so völlig neue Lösungswege auftun.
"Oft reichen die herkömmlichen Wege der Produktentstehung nicht mehr aus, um den Bedarf an Innovationen schnell und effektiv zu decken. Hier kann die Natur mit ihrer unermesslichen Vielfalt an Lösungen Vorbild für die Technik sein - und bildet somit die Grundlage für die bionische Produktentwicklung", bemerkt Knut Drachsler, Projektleiter am Fraunhofer IPA . Wird die Bionik systematisch eingesetzt, kann sie schnell zu geeigneten, patentfähigen Lösungen führen. Solche Ansätze bieten hohe Erfolgsaussichten, weil sich die Wirkprinzipien aus der Natur innerhalb evolutionärer Prozesse bewährt haben.

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Bildquelle: www.bundesregierung.de

  Meldung vom 01.06.2006

Rede von Frau Merkel - "100 Jahre staatlicher Naturschutz"

Sehr geehrter Herr Prof. Vogtmann,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
sehr geehrter Herr Bundesminister Gabriel,
liebe Kollegen Töpfer und Trittin, wenn ich das in alter Verbundenheit so sagen darf,
meine Damen und Herren,
Frau Oberbürgermeisterin,
Herr Weinzierl,

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"Die Natur hat über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg die unterschiedlichsten Fragestellungen in Form von optimalen Lösungen beantwortet. Das ist faszinierend und kann in vielen technischen Bereichen auch genutzt werden. Die Bionik ist eine Wissenschaft, die sich genau diese natürlichen Erfolge zu Nutze macht.

Wenn man sich einmal anschaut, welchen Energiewirkungsgrad ein Glühwürmchen hat, nämlich 99 %, dann träumt jeder Kraftwerksbetreiber davon. Bei den mickrigen Wirkungsgraden, die wir heute haben - bei Glühbirnen sind es 25 %; bei Kohlekraftwerken ist man stolz, wenn man 43 % erreicht -, dann kann ich nur sagen: Wir können noch eine Menge von der Natur lernen. Wenn man sich heute den Schiffsbau anschaut, dann hat man hier von den Delphin-Schnauzen gelernt. Man sollte sich auch immer wieder anschauen, wie sich die Stabilität von bestimmten Gestängen an der Stabilität von Halmen orientiert. Das sollte uns die Ehrfurcht und die Demut vor den Erfolgen der Natur immer wieder vor Augen führen. Der Mensch kann von der Natur vieles lernen, wenn er sie sich nicht selbst kaputtmacht."
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Bildquelle: www.manager-magazin.de

  Meldung vom 22.05.2006

Management à la nature

Management heißt, Entscheidungen zu treffen. Aber mit einem schlichten Entweder-oder kommt man nicht weit, die Realität ist komplizierter. Von wem könnten Manager besser den Umgang mit komplexen Strukturen lernen als von der Natur? Ein Plädoyer für den Blick über den Tellerrand.

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Bildquelle: www.uni-protokolle.de

  Meldung vom 18.05.2006

Fleischfressende Pflanzen inspirieren zu neuer Technik

Mit Nektar lockt die Kannenpflanze ihre Beute an. Sobald sich die hungrigen Insekten jedoch auf dem fleischfressenden Gewächs niederlassen, verlieren sie den Halt und rutschen ins Innere der zu Hohlräumen geformten Blätter...
Diese Antihaft-Eigenschaften von Pflanzen kopieren Wissenschaftler vom Institut für Botanik der Technischen Universität Dresden...

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Bildquelle: www.wissenschaft.ag

  Meldung vom 12.05.2006

Der Spannungsbogen in der Bionischen Architektur

Sonntag, 21. Mai 2006, 11.00 Uhr Kulturhalle Wehrden, Völklingen Prof. Göran Pohl, Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken Während die Baumeister des Jugendstils noch versuchten, durch "organische" Formen mit äußerlichen Formanalogien Darwins Evolutionstheorie zu belegen, hat die heutige Bionische Architektur das Ziel, technische und funktionale Zusammenhänge, die die Natur in Jahrmillionen ausgeprägt hat, auf heutige technische oder bauliche Anforderungen zu übertragen. Von Vorbildern aus der Natur angeregt, lassen sich die Effizienz und Sicherheit von Tragwerken optimieren und Energie- und Rohstoffbedarf für Gebäude minimieren. Der Vortrag vermittelt Einblicke in verblüffende Lösungen anhand eigener Projekte.

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Bildquelle: www.dradio.de

  Meldung vom 12.05.2006

Bionik für Schiffe

Kieler Meeresforscher suchen nach Antihaftmittel in Mutter Naturs Rezeptkasten

Technik. - Sie sind ein Ärgernis für die Schifffahrt: Kleine Meerestiere, die sich unter der Wasseroberfläche an Schiffsrümpfen ansiedeln. Um sie davon abzuhalten, benützt die Schifffahrt sogenannte Antifoulingfarben. Aber: Sie können andere Meerestiere schädigen. Kieler Biologen haben jetzt unschädliche Wege entdeckt, Schiffe vor lästigem Bewuchs zu schützen.

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Bildquelle: www.wissenschaft.ag

  Meldung vom 08.05.2006

"Die große Show der Naturwunder" mit Top-Einschaltquoten

news aktuell (Pressemitteilung), 05.05.2006

05.05.2006 - 11:11 Uhr, SWR - Südwestrundfunk Baden-Baden (ots) - Gleich zur Premiere gelang dem neuen Wissenschaftsformat des Südwestrundfunks (SWR) ein Quotenerfolg: "Die große Show der Naturwunder" mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar erreichte die höchste absolute Zuschauerzahl des Tages: 4,85 Millionen Zuschauer - dies entspricht einem Marktanteil von 17,7 Prozent - verfolgten die neue SWR-Wissenschaftsshow.

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Bildquelle: www.welt.de

  Meldung vom 02.05.2006

Technik aus der Natur

Ingenieure lassen sich von Pflanzen und Tieren inspirieren. Für den Bau von Robotern nutzen sie Prinzipien, die von der Evolution im Laufe von Millionen Jahren optimiert wurden.
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British Embassy Berlin

Bildquelle: www.britischebotschaft.de

  Meldung vom 31.03.2006

Bionics - a New R&D Trend in Germany

The potential of Bionics, a new field combining biology and mechanics, has been increasingly acknowledged by German scientists and researchers in the areas of innovative materials, medicine technology, nanotechnology and computer science. The Federal Government allocated ca. € 30 million in the past 3 years to the support of networks of competence, and to the funding of research projects. It also organised competitions of new ideas in this sector and promoted cooperation. Industrial partners are working together with research establishments to develop applications, while a number of start-ups in the sector offer specialised services.

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  Meldung vom 31.03.2006

:: Management by Nature

Der Name der neuen Wissenschaftsdisziplin „Bionik“ ist aufmerksamen, zukunftsorientierten Menschen zwar bekannt, aber viele wissen noch nicht, dass sich diese Querschnittswissenschaft anschickt, unser Wirtschaftssystem und Bildungswesen (und damit unser aller Leben) zu verändern.

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Bildquelle: www.wuw-magazin.de

  Meldung vom 28.03.2006

Paradigmenwechsel im Managementdenken?

Mit dem 1. Internationalen Bionik-Kongress für das Top-Management in Interlaken unternahm das Management Zentrum St. Gallen einen Vorstoß für neue Denkweisen, Methoden und Leitlinien im Management - und propagierte die Bionik als Methode für das Lernen von biologischen Systemen.
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  Meldung vom 23.03.2006

Bionik - die Natur als Lehrmeister

Die Natur hatte Millionen von Jahren Zeit um raffinierte Konstruktionen und Problemlösungen zu entwickeln. Diese Zeit haben Wissenschaftler nicht. Aber sie können von der Genialität der Natur lernen. Die Devise lautet nicht, die Natur zu kopieren, sondern sich die Natur zum Vorbild zu nehmen und von ihrem Erfindungsreichtum zu profitieren.

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  Meldung vom 22.03.2006

Elsevier erschliesst int. Publikum das Beste der chin. Forschung

15.03.2006 - 09:06 Uhr, Elsevier Science Peking, China (ots/PRNewswire) - - ScienceDirect bietet Zugang zu den verborgenen Schätzen der chinesischen Forschung Elsevier, einer der weltweit führenden Fachverlage für Naturwissenschaften und Medizin, bietet künftig eine Sammlung chinesischer Zeitschriften bei ScienceDirect an.
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Die Kollektion deckt unter anderem folgende Themenbereiche ab: Agrarwissenschaft, Bionik, ...

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  Meldung vom 20.03.2006

Die Technik kann von der Natur lernen - aber nur wenig umsetzen

Wie ein stromlinienförmiges Auto auszusehen hat, ist für Techniker klar: vorne spitz, dann sanft dicker werdend, hinten wieder zusammenlaufend. Und ja keine Kanten! Ein solches Auto wäre unschlagbar sparsam, aber etwas unpraktisch, weil es eben den menschlichen Proportionen so gar nicht entspricht. Die technologische Sichtweise ist allerdings nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn die Natur hat Formen entwickelt, die ganz anders aussehen und trotzdem optimal zu sein scheinen - sonst wären sie in der Evolution ja ausgestorben.

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  Meldung vom 16.03.2006

Darmstädter Gespräch: Vom Versuch, die Bionik zu erklären

DARMSTADT. Nur gut, dass es die griechische Mythologie und ihre Figuren gibt. Oder die schlichte Dornenhecke. Beides machte es am Sonntagvormittag dem Moderator Alexander U. Martens leicht, einen Einstieg in ein vermeintlich eher trockenes Thema bei den Neuen Darmstädter Gesprächen zu finden. Es ging um Bionik, jenen Begriff, der sich aus Biologie und Technik zusammensetzt und sich mit der Entschlüsselung von Erfindungen der belebten Natur und ihrer Umsetzung in der Technik befasst.
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  Meldung vom 16.03.2006

Bionik-Forschung gewinnt immer mehr an Bedeutung

An der TU München ist es Forschern gelungen, Spinnenseide künstlich herzustellen. Für Forscher bietet die Natur reichlich Inspiration. Beispiel Spinne. Ihr Seidenfaden ist zehnmal dünner als menschliches Haar, doch zwanzigmal stärker als Stahl – und gleichzeitig elastischer als Gummi. Immer öfter suchen Wissenschaftler nach solchen Vorbildern in der Natur, um sie für technische Anwendungen zu nutzen. Diese Art von interdisziplinärer Forschung, die unter dem Namen Bionik zusammengefasst wird, gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Das verdeutlicht der Kongress "Bionik 2006", der noch bis zum 2. März in Berlin stattfindet.
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  Meldung vom 16.03.2006

"Ökonomie ist irrelevant"

Der aus Österreich stammende Guru Fredmund Malik will der Natur in der Unternehmensführung mehr Raum geben.
...
"Aus den Wirtschaftswissenschaften kommen keine neuen Impulse mehr, sie sind weitgehend irrelevant geworden. Die Impulse kommen in Zukunft aus der Biologie", sagte er bei einem von ihm veranstalteten Bionik-Kongress im Schweizer Interlaken.
...

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  Meldung vom 16.03.2006

Experimentieren und Forschen bis an die eigenen Grenzen

KIRCHHEIM Wenn man den Raum betritt, bewegt sich die Drone nicht gleich, aber dann springen die beiden Propeller des Flugapparats an, die an den Spitzen der beiden Flügel angebracht sind und bringen die Drone in Stellung. Ein greller Scheinwerfer leuchtet auf, und ein schlaksiger weißer Gelenkarm nimmt die eintretenden Besucher mit einer winzigen Kamera ins Visier, ...

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  Meldung vom 07.03.2006

Bionik-Kongreß: Ingenieure kopieren Erfolgsstrategien der Natur

Berlin - Was hat das Fell von Eisbären mit modernen Sonnenkollektoren zu tun? Mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Die weißen Haare dienen nicht nur zur Tarnung und leiten Sonnenlicht mit minimalem Verlust zur schwarzen lichtabsorbierenden Oberhaut der Tiere. Die zwischen den Haaren eingeschlossene Luft fungiert natürlich auch als effektive Isolierschicht. Diese Eigenschaft inspirierte Ingenieure am Institut für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) in Denkendorf und im Unternehmen SolarEnergie Stefanakis in Stadecken dazu, eine flexible, transparente Wärmedämmschicht für halbkugelförmige Sonnenkollektoren zu entwickeln.

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Bildquelle: www.iop.org

  Meldung vom 03.02.2006

New journal: Bioinspiration & Biomimetics

Learning from nature

Scientists and engineers are increasingly turning to nature for inspiration. The solutions arrived at by natural selection are often a good starting point in the search for answers to scientific and technical problems. Equally, designing and building bioinspired devices or systems can tell us more about the original animal or plant model.

Bioinspiration & Biomimetics, the essential new journal from IOP, will publish research involving the study and distillation of principles and functions found in biological systems that have been developed through evolution, and application of this knowledge to produce novel and exciting basic technologies and new approaches to solving scientific problems.

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Bildquelle: www.bmw.de

  Meldung vom 26.01.2006

Bionik bei BMW

Die Automobilbranche hat in den letzten Jahren die Evolution als Quelle industrieller Patente für sich entdeckt. Auch im BMW-Stammwerk München setzt man darauf.

Burkhard Göschel, Mitglied des Vorstands der BMW AG, erläutert: "Bionische Denkweisen bereichern und ergänzen klassische Konstruktionsmethoden. Deshalb nutzen wir sie bei BMW gezielt. Mit ihnen lassen sich Effizienzpotentiale im Produktentstehungsprozess erschließen. Werkstoffe und Bauteile sind mit Hilfe evolutionsähnlicher Prinzipien verbesserbar.“

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Bildquelle: www.esa.int

  Meldung vom 24.01.2006

ACT Biomimetics Homepage

Biomimetics is a scientific and technical discipline finding inspiration in biological systems to define new engineering solutions. It is a multi-disciplinary subject involving a wide diversity of other domains like electronics, informatics, medicine, biology, chemistry, physics, mathematics, and many others. This discipline has already shown the way to number of innovations and improvements in space engineering.

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Bildquelle: www.dbu.de

  Meldung vom 03.01.2006

"365 Orte im Land der Ideen" - DBU präsentiert BionikAusstellung

Umweltstiftung gehört zu den Gewinnern der Initiative - Bundespräsident Köhler ist Schirmherr

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http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/437972/

IS Bionik, Hochschule Bremen

  Meldung vom 17.11.2005

Deutschlandfunk: Bremer Studiengang Bionik

In der Sendung 'Campus & Karriere' stellte der Deutschlandfunk am 14.11.2005 den Internationalen Studiengang Bionik an der Hochschule Bremen vor, der bundesweit immer noch der einzige Bionik-Studiengang ist. Reporter Joachim Reinshagen interviewte Studierende aus verschiedenen Semestern sowie Frau Prof. Dr. Kesel, die Leiterin des Studiengangs. Was sind die Motivationen der Studierenden, sich für dieses Fach zu entscheiden? Wie sehen die Zukunftschancen aus, als Bioniker zu arbeiten?

Der Beitrag ist auch über podcast als mp3 abrufbar: www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/campus/

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  Meldung vom 14.11.2005

Rezension des Bionikbuchs „The Gecko’s Foot“

In der Zeitschrift Nature (Vol. 438, S. 166) erscheint eine Rezension des Bionikbuchs „The Gecko’s Foot“ von Peter Forbes. Als hervorragendes Beispiel für eine gelungene technische Umsetzung werden darin die Arbeiten an selbstreinigenden Oberflächen angeführt.

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http://www.pohl-architekten.de

Eisschnelllaufhalle Erfurt

Bildquelle: Prof. Göran Pohl

  Meldung vom 26.10.2005

Hohe Auszeichnung für Saarbrücker Architekturprofessor

Unter 93 Teilnehmern aus 25 Ländern wurde am 26.10.2005 in Köln einem der Professoren an der HTW des Saarlandes, Herrn Prof. Göran Pohl vom Fachbereich Architektur, mit dem von ihm entwickelten Bionik- Bauwerk, der Eisschnelllaufhalle in Erfurt die Silbermedaille verliehen. Die Goldmedaille ging an einen Weltstar der Architekturszene, die Londoner Architektin Zaha Hadid.

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www.woodheadpublishing.com

 

Bildquelle: Woodhead Publishing

  Meldung vom 19.10.2005

New journal: Applied Bionics and Biomechanics

Woodhead Publishing Limited is delighted to announce the relaunch of the international journal Applied Bionics and Biomechanics after taking over the copyright from Open Mind Journals.
Applied Bionics and Biomechanics is an international, peer-reviewed journal of advanced technological developments based on the science of biological systems. Its coverage extends across all areas defined under the general bionics definition, ie the "Application of biological principles and living organisms structure and functions, to the study and design of engineering systems, especially electronic systems." While artificial body parts and related devices - both implantable and extracorporeal - is a strong focus, other applications of synthetic bionic systems may also fall within the scope of the journal, particularly those that are medically oriented. Also, issues of public policy relating to developments in bionics, are within the journal's scope, as well as basic research underlying this emerging science, and discussion of potential practical implications for advancing bionics technologies.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 19.10.2005

Raubsaurier erfanden den Doppeldeckerflug

Microraptor kam den Gebrüdern Wright um 125 Millionen Jahre zuvor

Der Microraptor gui, ein knapp einen Meter großer gefiederter Dinosaurier aus China, glitt mit Doppeldeckerflügeln von Baum zu Baum. Das vermuten der Paläontologe Sankar Chatterjee und der pensionierte Luftfahrtingenieur R. Templin.

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Audi Shooting Brake Concept

Bildquelle: www.spiegel.de

  Meldung vom 14.10.2005

Zauber des Pinienzapfens

Auf der Tokio Motor Show, in der Heimat filigraner Papier- und Blumenkunst, möchte Audi mit einer ausgefeilten Studie Aufmerksamkeit erregen. Die LED-Scheinwerfer des Shooting Brake Concept sind wie ein Pinienzapfen (Fahrlicht) und wie eine Blüte (Fernlicht) modelliert.

...Klarglasscheinwerfer mit dem Bionik-Design, das seine Anregungen aus der Natur bezieht - im Falle der Scheinwerfer nach Audi-Auskunft von "offenen Pinienzapfen" und "Blüten".

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Bildquelle: www.heise.de

  Meldung vom 11.10.2005

Der mühsame Gang

Metallische Skorpione, Roboter-Salamander, künstliche Beine auf Laufbändern, ein Arm mit pneumatisch betriebenen Muskeln aus dicken schwarzen Schläuchen. Was auf den ersten Blick wirkt wie aus dem Kabinett des Doktor Caligari, repräsentiert — wenn auch nur in Ausschnitten — das Arbeitsgebiet der bionisch inspirierten Robotik. Rund hundert Experten sind noch bis Freitag im thüringischen Ilmenau versammelt, um über bionisch inspirierte Maschinen und Adaptive Motion in Animals and Machines zu diskutieren.

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Erfindungen der Natur

Bildquelle: www.amazon.de

  Meldung vom 14.09.2005

New book available: Erfindungen der Natur

Klettverschluss, Lotus-Effekt, Roborider - drei Beispiele für technische Errungenschaften oder Prinzipien, die belegen, dass die Natur in puncto Effizienz und Anpassung an die Umwelt dem Menschen weit überlegen ist. Bionik heißt die Zukunftswissenschaft, mit deren Hilfe unser Alltag technisch erleichtert, bereichert und umweltfreundlicher wird.

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The Gecko's Foot

Bildquelle: www.amazon.co.uk

  Meldung vom 14.09.2005

New book available: The Gecko's Foot

Bio-inspiration is the new engineering. Instead of - in its crudest terms - welding large piece of hard 'dry' right-angled metal together scientists, architects and engineers are looking at imitating (or mimicking) nature by manufacturing 'wet' materials such as spider silk or the surface of the gecko's foot. The amazing power of the gecko's foot has long been known - it can climb a vertical glass wall and even walk upside down on the ceiling - but nothing could be done with it because its mechanism was beyond the power of optical microscopes. Recently though the secret of the gecko's foot has been solved by a team of scientists in Portland, Oregon who have established that the mechanism really is dry, and that is does not involve suction, capillary action or anything else the lay person might imagine. Each foot has iGBP million bristles and each bristle ramifies into hundreds of finer spatula-shaped projections. The fine scale of the gecko's foot is beyond the capacity of conventional microengineering but a team of nanotechnologists have already made a good initial approximation. The gecko's foot is just one of many examples of this new 'smart' science. In Peter Forbes' accessible and engaging book we also discover, amongst other things, how George de Mestral's brush with the spiny fruits of the cocklebur inspired him to invent Velcro; how the shape of leaves opening from a bud has inspired the design of solar-powered satellites; how scientists are trying to mimic the self-cleaning leaves of the Scared Lotus plant to create the first self-cleaning pane of glass; and the parallels between cantilever bridges and the spines of large mammals such as the bison. The new 'smart' science of Bio-inspiration is going to produce a plethora of products over the next decades that will transform our lives, and force us to look at the world in a completely new way. It is science we will be reading about in our papers very soon; it is the science of tomorrow's world.

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  Meldung vom 09.09.2005

In der Endrunde für den Deutschen Zukunftspreis 2005:

Mit den Augen hören - Die akustische Kamera

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www.hr-online.de

Waldbrand

Bildquelle: (C) Uni-Bonn, Schmitz

  Meldung vom 08.09.2005

Feuermelder auf sechs Beinen (HR, 14.9.2005, 21:15 Uhr)

Die Waldbrände in Südeuropa sind nun größtenteils eingedämmt und die verheerenden Ausmaße werden sichtbar. Allein in Portugal verbrannten ca. 200.000 Hektar Wald. Bessere Früherkennung könnte ein bionischer Waldbrandsensor leisten, der an der Universität Bonn nach dem Vorbild des Schwarzen Kiefernprachtkäfers entwickelt wird.
Am 14.9.2005 um 21:15 Uhr wird im HR in der Sendung "Abenteuer Erde" ein aktueller Beitrag über die Forschung des BIOKON Standortes Universität Bonn (Zoologie) gesendet.

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www.zar-x.de

Humanoider Muskelroboter ZAR4

Bildquelle: TU Berlin, FG Bionik

  Meldung vom 31.08.2005

Muskelroboter ZAR4

Möchten Sie einmal einem Roboter die Hand geben? Warum nicht am Tag der offenen Tür im BMBF?... ZAR4 ist ein Humanoider Muskelroboter aus Aluminium, 190 cm groß und ca. 90 kg schwer. Alle Gelenke von ZAR4 sind durch eine bionische Denk- und Handlungsweise gekennzeichnet. Der Roboter verfügt annähernd über den selben Bewegungsradius wie die rechte Hand-Arm-Kombination eines gleichgroßen Menschen.

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  Meldung vom 30.08.2005

„Pflanzliche Technik“ im Darmstädter Botanischen Garten

Start eines bundesweit einzigartigen Bionik-Lehrpfads

Manches haben Pflanzen Tieren gegenüber voraus. Dies führte zu faszinierenden Anpassungen, die wiederum für die Technik interessant sind. Die betreffende Wissenschaft hierzu nennt man Bionik.

Erstmalig für Deutschland werden in einem Botanischen Garten besonders die pflanzlichen Vorbilder für technische Entwicklungen in einer Ausstellung und einem Lehrpfad hervorgehoben. Dabei werden sowohl klassische Elemente wie die Klette (Klettverschluss) und die Mohnkapsel (Salzstreuer) aber auch innovative neue Ideen wie
selbstreparierende Verbundmaterialien und die Energiegewinnung nach der pflanzlichen Fotosynthese vorgestellt.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 24.08.2005

Roboter mit Fledermaussonar

Künstlicher Kopf kann zur Orientierung Ultraschallwellen aussenden und empfangen

Belgische Wissenschaftler haben einen künstlichen Fledermauskopf entwickelt, der Robotern die Orientierung ermöglichen soll. Er sendet Ultraschallwellen im gleichen Frequenzbereich wie Fledermäuse aus und hat bewegliche Ohren, die er optimal auf die eingehenden Signale einstellen kann.

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Bildquelle: BMBF

  Meldung vom 23.08.2005

Tag der offenen Tür der Ministerien

BMBF präsentiert innovative Ideen aus Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entführt Besucherinnen und Besucher am kommenden Wochenende, 27. und 28. August, in die aufregende Welt der Wissenschaften. In der "Arena der Zukunft" werden vielfältige Forschungsergebnisse präsentiert: digitale Welten und eine individuelle medizinische Betreuung ebenso wie exakte Verkehrserfassung und intelligente Logistik. Auszubildende berichten über neue Berufsfelder und präsentieren ihre Lernerfolge in Robotik und Mechatronik. "Das Wochenende bietet viele Gelegenheiten, sich in persönlichen Gesprächen über Erfindungen, fantastische Ideen und moderne Bildungsangebote zu informieren", sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn.

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www.wdr.de/tv/q21

Waldbrand

Bildquelle: (C) Uni-Bonn, Schmitz

  Meldung vom 17.08.2005

Mit Käfern gegen die Flammen, WDR, 30.8.2005, 21:00 Uhr

Am 30.8.2005 um 21:00 Uhr wird im WDR in der Sendung Q21 ein Beitrag über die Forschung des BIOKON Standortes Universität Bonn (Zoologie) gesendet. In Zeiten, in denen große Waldbrände in Südeuropa wüten, sind neue Frühwarnsystem von besonderem Interesse. Im Beitrag wird über die Infrarotsensoren von Feuerkäfern und deren potentielle technische Umsetzung berichtet.

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www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4547788_REF1,00.html

 

  Meldung vom 21.07.2005

Tagesschau: Neues Tsunami-Warnsystem nach Delfin-Vorbild

Delfine können ihre Umwelt durch Ultraschallwellen wahrnehmen. Berliner Wissenschaftler haben diese Art der Kommunikation nun in ein Gerät umgesetzt, mit dem vor Tsunamis gewarnt werden kann. Das Übertragungsmodem kann elektronische Daten bis zu zwei Kilometer unter Wasser verbreiten.

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Bildquelle: www.natur.de

  Meldung vom 20.07.2005

Siegeszug der Bionik

Eine Disziplin wird flügge. Die noch junge Wissenschaft der Bionik versucht, Lösungenaus der Natur für den Menschen nutzbar zu machen, und präsentiert sich mit visionärem Anspruch: Sie will interdisziplinäre Konzepte für eine Technik der Zukunft entwickeln.

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Haihautmodell nach D. Bechert

Bildquelle: www.spiegel.de

  Meldung vom 18.07.2005

Haihaut soll Schiffe schützen

Mit einer künstlichen Haifischhaut wollen Bremer Forscher die Kosten von Reedereien drücken. Die fein strukturierte Oberfläche senkt den gefürchteten Bewuchs an Schiffsrümpfen durch Muscheln und Seepocken um fast 70 Prozent - die Schiffe könnten so leichter durchs Wasser gleiten.

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Bildquelle: www.amazon.de

  Meldung vom 18.07.2005

Buchtipp: Sind wir so schlau, wie wir denken?

Der Wettstreit zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz.

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Bildquelle: journals.witpress.com

  Meldung vom 18.07.2005

International Journal of Design and Nature

A transdiciplinary journal relating nature, science and the humanities

The Design & Nature journal will act as a forum for researchers from around the world working on a variety of studies involving nature and its significance to modern scientific thought and design.

Throughout history, many leading thinkers in mathematics, engineering and other areas have been inspired by the parallels between nature and human design. Today, the huge increase in biological knowledge and developments in design engineering systems, together with the virtual revolution in computer power and simulation modelling, have all made possible more comprehensive studies of nature.

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Blick durch den Wingloop

  Meldung vom 12.07.2005

Japanisches Kaiserpaar besucht deutschen Expo-Pavillon

Tokio/Aichi (dpa) - Der japanische Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko haben am Montag den deutschen Pavillon der Weltausstellung im japanischen Aichi besucht. Es sei eine «große Freude» gewesen, sagte der Tenno.

Nach Angaben der Organisatoren war dies einer der ganz wenigen Besuche des Monarchen in einem ausländischen Pavillon. Damit werde Deutschland eine besondere Ehre zuteil. Der Pavillon «bionis» zeigt Beispiele der Bionik, der Lehre von der technischen Nutzung natürlicher Prinzipien.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 01.07.2005

Hawaii fürs Schwimmbad

Künstliche Wellen nach natürlichem Vorbild sorgen für Surf-Paradies im Swimmingpool

Neuseeländische Wissenschaftler haben ein verstellbares, künstliches Riff für Surfer entwickelt. Dabei wird ein Schwimmbecken mit einem beweglichen Gummiboden ausgelegt, der durch kleine pneumatische Hebel verformt wird und ein künstliches Riffprofil schafft. Werden dann künstliche Wellen erzeugt, treffen die Wassermassen auf das Riff und lassen die Surfwellen entstehen. Ein Computerprogramm steuert die Neigung und Ausrichtung des Riffs, so dass sogar typische Formen einiger der beliebtesten Surfwellen im Pazifik simuliert werden können.

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Bildquelle: www.economist.com

  Meldung vom 10.06.2005

Technology that imitates nature

Biomimetics: Engineers are increasingly taking a leaf out of nature's book when looking for solutions to design problems

AFTER taking his dog for a walk one day in the early 1940s, George de Mestral, a Swiss inventor, became curious about the seeds of the burdock plant that had attached themselves to his clothes and to the dog's fur. Under a microscope, he looked closely at the hook-and-loop system that the seeds have evolved to hitchhike on passing animals and aid pollination, and he realised that the same approach could be used to join other things together. The result was Velcro: a product that was arguably more than three billion years in the making, since that is how long the natural mechanism that inspired it took to evolve.

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Bildquelle: www.auto-news.de

  Meldung vom 08.06.2005

Mercedes-Benz Bionic Car: Die Zukunft kommt aus dem Meer

Konzeptfahrzeug zeigt neue Design- und Technikwege im Autobau auf

Stuttgart, 7. Juni 2005 – Die Natur als Vorbild für Design und Technik – eine zugegeben nicht ganz neue Idee. Ob Haifisch, Delphin, Raubvogel oder Wassertropfen – so ziemlich alles halbwegs Windschnittige aus der Schöpfung wurde auch zur Formgebung von Autos hergenommen. Das jedoch ausgerechnet der aufgebläht und klobig wirkende Kofferfisch – bereits der Name klingt nach „unförmig“ – als Grundriss für die neue Mercedes-Studie Bionic Car diente, ist wie einiges andere auch an diesem neuen Konzeptauto wirklich ungewöhnlich.

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www.brandeins.de

 

Bildquelle: www.brandeins.de

  Meldung vom 19.05.2005

Was Wirtschaft treibt _BIONIK

Offen für Innovation: Eine Serie in brand eins

Sie hasst 1:1-Übertragungen, sie liebt die Abstraktion.

Sie taucht nicht in Patenten auf, und wie viel sie einbringt, weiß auch niemand so richtig.

Aber sie schafft es sehr erfolgreich, Wissenschaftler und Unternehmen zusammenzubringen.

Willkommen in der Welt der Bionik.

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Silikonchip im Auge

Bildquelle: pressetext.deutschland

  Meldung vom 04.04.2005

Bionisches Augenlicht für Blinde

Sylmar, Kalifornien (pte/01.04.2005/12:15) - Ein bionisches Auge, das es blinden Menschen erlaubt wieder zu sehen, ist nun von einem intentionalen Forscherteam verbessert worden: Durch die Entwicklung einer schützenden Diamantenumhüllung konnte die Leistung der künstliche Retina signifikant verbessert werden. Der Siliconchip wird in Zusammenarbeit mit dem auf visuelle High-Tech spezialisierten Unternehmen Second Sight produziert

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  Meldung vom 29.03.2005

Achterbahnfahrt im Wassertropfen

Expo: Lotus-Effect(r) als Herzstück des deutschen Pavillons

Am 25. März beginnt im japanischen Aichi die Expo 2005. Auch Deutschland ist auf der Weltausstellung vertreten, die in diesem Jahr unter dem Motto "Nature's wisdom" steht. Ein Leitmotiv des deutschen Pavillons ist der Selbstreinigungseffekt, der dafür sorgt, dass die Blätter der Lotusblume sprichwörtlich rein bleiben. Enträtselt wurde das Phänomen von Botanikern der Universität Bonn, die diesen Effekt zusammen mit Industriepartnern schon auf Produkte wie Wandfarben oder Textilien übertragen konnten. Einige dieser Produkte mit Lotus-Effect(r) werden ebenfalls in Japan zu sehen sein.

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idw-online.de/pages/de/news104771

 

Bildquelle: FZ Karlsruhe

  Meldung vom 18.03.2005

Technische Bauteile, die wie Knochen wachsen, auf der EXPO

Forschungszentrum Karlsruhe präsentiert auf der EXPO 2005 in Japan die Optimierung von Bauteilen nach den Prinzipien der Natur.

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Bildquelle: www.bayern-innovativ.de

  Meldung vom 28.02.2005

Die Natur steht Pate für Materialdesign

Symposium Material Innovativ 2005
Von Geckos, Haifischen oder dem Werkstoff Holz - Biomimetik für neue Funktionsmaterialien
Innovationskongress über Anwendungen neuer Materialien vom Automobil bis zur Luft- und Raumfahrt, vom Maschinenbau bis zur Elektronik und Medizintechnik
Eröffnungsrede von Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 18.02.2005

Warum die Natur die Helix so liebt

Die Struktur ist optimal geeignet, um lange Moleküle bei wenig Platz unterzubringen

Biomoleküle wie beispielsweise die Erbsubstanz DNA haben etwas mit Wendeltreppen in einer engen Wohnung gemeinsam: Sie nutzen den vorhandenen Platz optimal aus, in dem sie sich in Form einer Spirale winden. Gleichzeitig erlaubt die spiralförmige Anordnung in einer solchen Helix den Zugang von allen Seiten, was unter anderem beim Ablesen oder der Vervielfältigung der DNA unverzichtbar ist. Das haben Yehuda Snir und Randall Kamien von der Universität von Pennsylvania in Philadelphia bei einer Simulation des überfüllten Inneren einer Zelle gezeigt, über die sie im Fachmagazin Science berichten (Bd. 307, S. 1067).

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www.spiegel.de

Skorpion-Roboter

Bildquelle: Uni Bremen

  Meldung vom 14.02.2005

Skorpion-Roboter soll auf dem Mars klettern

Ein seltsames Paar könnte sich eines Tages auf der Marsoberfläche herumtreiben: ein schwerer, beräderter Forschungsroboter und sein agiler Kumpan, der auf flinken Stahlbeinchen in Höhlen kriecht. Diesen Skorpion-Roboter testet die Nasa gerade - entwickelt wurde er in Bremen.

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  Meldung vom 09.02.2005

Bionische Ohren signalisieren Analog-Trend

Die Zukunft in der Entwicklung von Mobilgeräten gehört dem Analog-Chip, behauptet ein MIT-Professor. Der Grund: Solange das Produkt nicht allzu komplex ist, können analoge Komponenten drastisch Strom sparen, erklärte Rahul Sarpeshkar von der Bostoner Elite-Universität auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC). Den Beweis traten jetzt vier seiner Studenten mit einem komplett implantierbaren analogen Cochlea-Ersatz an...

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 28.01.2005

Spannungsgeladene Schnappfalle

Venusfliegenfalle kann dank der Blattwölbung in Sekundenschnelle ihre Beute fangen

Die besondere Wölbung ihrer Blätter lässt die fleischfressende Venusfliegenfalle blitzschnell zuschnappen - und nicht wie bisher vermutet eine chemische Reaktion in den Blattzellen. Das Prinzip ähnelt einer weichen Kontaktlinse, die sich von der einen Seite auf die andere stülpt. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden. Lakshminarayanan Mahadevan und seine Kollegen von der Harvard-Universität berichten über ihre Ergebnisse im Fachmagazin Nature (Ausg. 433, Nr. 7024, S. 421).

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Palmendieb (Birgus latro)

Bildquelle: Christmas Island National Park

  Meldung vom 28.01.2005

Landkrebs mit Insektennase

Christmas Island/Indik (pte, 27. Jan 2005 07:25) - Ein Landkrebs hat eine Naturerfindung der Insekten "wiedererfunden". Für Evolutionsbiologen ist das Riechorgan des größten Landkrebses, des Palmendiebes (Birgus latro), ein einmaliges Beispiel konvergenter Evolution. Ein schwedischer Forscher hat auf der zu Australien gehörenden Christmas Island im Indischen Ozean nun den Beweis gefunden, berichtet er im Wissenschaftsmagazin Current Biology

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 26.01.2005

Chip mit Ohr

Forscher entwickeln künstliches Innenohr auf Siliziumbauteil

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Michigan (USA) hat ein nur wenige Millimeter großes, von der Natur abgeschautes Innenohr auf einem Mikrochip entwickelt. Ebenso wie das natürliche Vorbild besteht der Chip aus einem von einer Membran eingeschlossenen Flüssigkeitskanal, in dem sich Schallwellen je nach ihrer Frequenz über verschiedene Strecken hinweg ausbreiten. Die Studie wird in einer der kommenden Ausgaben der Proceedings of the National Academy of Sciences abgedruckt.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 25.01.2005

Energie aus Wasserstoff: Bei Bakterien ein alter Hut

Mikroben in heißen Quellen benutzen das gelöste Gas wie Pflanzen das Licht, um Nährstoffe herzustellen

Einige hitzeliebende Bakterien aus heißen Quellen gewinnen ihre Energie nicht aus Licht, sondern aus Wasserstoff. Die Mikroben vom Typ Aquificales leben in über 70 Grad Celsius heißen Quellen, in denen Photosynthese, die Energiegewinnung aus Sonnenlicht, nicht stattfinden kann. Bisher hielten die Wissenschaftler Schwefel für die alternative Energiequelle der sogenannten thermophilen Bakterien. Amerikanische Forscher haben nun jedoch bei einer Analyse von heißen Quellen im Yellowstone-Nationalpark gezeigt, dass die Bakterien ihre Energie aus Wasserstoff beziehen. Norman Pace und seine Kollegen von der Universität in Boulder berichten über ihre Studie im Fachmagazin PNAS (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1073/pnas.0409574102).

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 20.01.2005

Kugelsichere Schneckenhäuser

Die stabile Schale von Wasserschnecken soll beim Design von Schutzwesten helfen

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Diego will von der Natur lernen, wie brüchige Materialien dank einer cleveren räumlichen Anordnung zu festen Stoffen verarbeitet werden können. Ein gutes Beispiel dafür ist die Abalon-Wasserschnecke, deren aus kleinen Kalktäfelchen aufgebaute Schale selbst heftigen Drücken standhalten kann. Darüber berichtet das Fachmagazin Materials Science and Engineering A (Ausgabe vom 15. Januar 2005).

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Bildquelle: University of California

  Meldung vom 20.01.2005

Roboter mit "echter" Muskelkraft

19.01.2005 - An der University of California in Los Angeles wurden erstmals Roboter entwickelt, die mit Muskelkraft arbeiten. Dazu wurden Rattenherzmuskelzellen auf mikroskopische Silikonchips aufgebracht und weiter gezüchtet, berichtet das Wissenschaftsmagazin " Nature".

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 11.01.2005

Schwertfische sehen durch beheizte Augen besser

Schwertfische heizen ihre Augen auf, um im kalten Wasser besser sehen zu können: Die Räuber erwärmen das Gewebe mit einen Muskel auf Temperaturen von bis zu 15 Grad über der Umgebungstemperatur. Damit können sie in kaltem Wasser eine zwölffach bessere zeitliche Auflösung erreichen als mit unbeheizten Augen. So entdecken und verfolgen sie ihre schnell schwimmende Beute leichter, schreiben Kerstin Fritsches von der Universität von Queensland in Brisbane (Australien) und ihre Kollegen im Fachmagazin Current Biology (Ausg. 15, Nr. 1, S. 55).

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 04.01.2005

Geckofüße: Klebrig und dennoch immer sauber

Bei den gelenkigen Echsen sind hochwirksame Selbstreinigungskräfte am Werk

Die Füße von Geckos sind extrem klebrig - und dennoch immer sauber, obwohl niemals eine der Echsen bei der Fußreinigung beobachtet wurde. Wie die wärmeliebenden Tiere dieses scheinbar Unmögliche schaffen, haben nun amerikanische Wissenschaftler geklärt: An den klebrigen feinen Härchen der Geckofüße bleibt zwar auch Dreck und Staub hängen, doch dieser Schmutz haftet an den Härchen etwas schlechter als an anderen Oberflächen. So genügen wenige Schritte, bis die Geckofüße wieder sauber sind. Ihre Forschungsarbeit an den Geckos stellen Wendy Hansen und Kellar Autumn vom Lewis and Clark College in Portland im Fachmagazin PNAS vor (Online-Vorabveröffentlichung, doi 10.1073/pnas.0408304102).

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 23.12.2004

Warum sich Haie im Meer nicht verirren

Die Fische orientieren sich mithilfe eines eingebauten Kompasses am Erdmagnetfeld.

Haie orientieren sich auf ihrem Weg durch die Ozeane am Magnetfeld der Erde. Das hat amerikanisches Forscherteam in Experimenten mit sieben Haien gezeigt: In einem Wassertank reagierten die Tiere deutlich auf Veränderungen von künstlich erzeugten Feldern. Über ihre Ergebnisse berichten Carl Meyer von der Universität von Hawaii in Manoa und seine Kollegen im Fachmagazin Journal of the Royal Society Interface (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/2004.0021).

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 23.12.2004

Noch mehr Zuwachs in der Roboterfamilie

Neben Wurm-Endoskopen, Hunderobotern und wurstförmigen Rohrreinigern soll es jetzt auch bienengroße autonome Flugmaschinen geben.

Sich selbst mit Energie versorgende winzige Flugroboter könnten künftig bei einer Vielzahl alltäglicher Aufgaben helfen - von der Verkehrsüberwachung über Rettungsarbeiten bis hin zu Aufklärungsmissionen. Die mit Kameras und Sensoren ausgestatteten Maschinen der Zukunft decken ihren Energiebedarf selbständig, indem sie sich von organischen Substanzen wie toten Fliegen oder Obst "ernähren". Britische Forscher arbeiten derzeit an Techniken, die genau das ermöglichen sollen, berichtet die Universität von Westengland in Bristol.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 23.12.2004

Mit Minitornados auf in den Himmel

Wirbel über den Flügeln geben Schwalben ihre Manövrierfähigkeit.

Der Gleitflug von Störchen ließ Otto Lilienthal den Traum vom Fliegen träumen. Erheblich komplexer zeigten sich niederländischen Biologen nun die Flugfähigkeiten von Schwalben. Vergleichbar mit dem Flug von Insekten bauen sich tornadoartige Verwirbelungen über der Flügelfläche aus und geben den Vögeln Auftrieb und Stabilität. Wie Schleppen reichen diese Wirbelkanäle über die Spitzen der Flügel hinaus. Flügelform und -stellung spielen dabei eine entscheidende Rolle, erklären die Forscher im Fachblatt Science (Vol. 306, S. 1960).

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Bildquelle: Sciences Allemagne

  Meldung vom 23.12.2004

Bildung und Forschung im Bereich Bionik in Deutschland

Das Informationsblatt der Abteilung für Wissenschaft und Technologie der französichen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland.

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Bildquelle: National Geographic Deutschland

  Meldung vom 17.12.2004

"Ameisenlogistik"

Hamburg (ots) - Weihnachtszeit - Paketezeit. Um für eine
pünktliche Zustellung von Paketen zu sorgen, haben sich
Neuroinformatiker der Firma Siemens Transportstrategien aus der Natur
zum Vorbild genommen. Die Verhaltensweisen von Ameisen und Wespen
sollen im so genannten "Insektenprogramm" helfen, Lieferprozesse zu
optimieren. Das berichtet das Wissensmagazin NATIONAL GEOGRAPHIC
DEUTSCHLAND in seiner Januar-Ausgabe (EVT 20.12.2004).

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www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18996/1.html

 

  Meldung vom 16.12.2004

Flugakrobaten im Visier

Flugzeugbau und Vogelkunde haben mehr gemeinsam, als man denkt

Was in der Theorie kaum bekannt ist, wird im Flugzeugbau längst praktisch umgesetzt - aber ebenso in der Biologie beispielsweise des Mauerseglers

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  Meldung vom 03.12.2004

Bionik in der taz

Der Wissenschaftsteil der heutigen tageszeitung hat die Bionik zum Thema. Berichtet wird u. a. über einige bionische Umsetzungen. Ergänzend zeigt die Bundesforschungsministerin Frau Edelgard Bulmahn in einem Interview die Perspektiven der Bionik auf.

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Bildquelle: natur + kosmos

  Meldung vom 26.11.2004

Flipper mit Prothese

Reifenhersteller hilft Delfin mit künstlicher Flosse.

Der japanische Reifenhersteller Bridgestone hat eine künstliche Flosse für einen Delfin angefertigt. Der Meeressäuger hatte seine Schwanzflosse wegen einer Krankheit verloren und konnte zuletzt kaum noch schwimmen. Laut Bridgestone ist dies die erste erfolgreiche Entwicklung einer künstlichen Delfinflosse.

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Modell, das den Faserverlauf in den Knochenplatten demonstriert

Bildquelle: Universität Bonn

  Meldung vom 19.11.2004

Dinos mit schußsicherer Weste

Manche Dinosaurier verfügten über einen harten Knochenpanzer, ähnlich wie heute Krokodile oder Schildkröten - vermutlich, um sich vor Feinden zu schützen. Der Aufbau dieser Rüstungen scheint teilweise sehr viel komplizierter zu sein als bislang angenommen. Paläontologen der Universität Bonn haben jetzt nachgewiesen, dass einige Panzer modernen Verbundwerkstoffen ähneln, wie sie beispielsweise in schusssicheren Westen eingesetzt werden. Andere Saurier hatten ihren "Schutzanzug" sogar noch weiter perfektioniert: Ihre Panzer waren erheblich dünner und leichter - bei vermutlich ähnlicher Stabilität.

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Bildquelle: Wissenschaft.de

  Meldung vom 27.10.2004

Tonstudio im Taubenhals

Die Vögel haben einbaute akustische Filter, die es ihnen ermöglichen, viele Obertöne aus ihrem Gurren zu entfernen.

Lachtauben haben ein kleines Tonstudio in ihrem Inneren: Sie nutzen Luft- und Speiseröhre als akustische Filter und können so aus einem breiten Tonspektrum einzelne, nahezu reine Sinustöne erzeugen. Über ihre Einblicke ins Innere der Tauben berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin Journal of Experimental Biology (Bd. 207, S. 4025).

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Bildquelle: Wissenschaft.de

  Meldung vom 21.10.2004

Weniger ist mehr: Vierflügelige Vögel waren Auslaufmodell

Fossilfund zeigt: Federn an den Beinen konnten sich im Lauf der Zeit nicht durchsetzen.

Ein neuer Fossilfund untermauert die bisher umstrittene Theorie, dass die ersten Vögel noch vier Flügel hatten und sich erst später zu gewandten Fliegern mit zwei Flügeln entwickelt haben. Zwei chinesische Paläontologen entdeckten an den Beinen eines im Nordosten Chinas gefundenen, mehr als 124 Millionen Jahre alten Vogelskeletts lange Federn. Das Fossil beschreiben Fucheng Zhang und Zhonghe Zhou von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking in der Fachzeitschrift Nature (Bd. 431, S. 925).

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Bildquelle: reuters

  Meldung vom 06.10.2004

Mehr als 1000 Gene lassen den Menschen riechen

Nobelpreis für Medizin 2004 geht an die US-Forscher Richard Axel und Linda Buck.
Für die Enträtselung des Geruchssinns erhalten zwei US-Forscher den Medizin-Nobelpreis 2004. Rund 10000 Gerüche kann der Mensch unterscheiden und sich an viele erinnern - vom Pflaumenkuchen bis zum Angstschweiß. Richard Axel (58) und Linda Buck (57) hätten erstmals die genaue Funktionsweise dieses Sinnes beschrieben, begründete das Karolinska Institut seine Wahl. Die beiden Forscher entdeckten beim Menschen mehr als 1000 Riech-Gene, insgesamt drei Prozent des menschlichen Genoms.
» http://nobelprize.org/medicine/laureates/2004/index.html

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Bildquelle: wissenschaft.de

  Meldung vom 06.10.2004

Klimaautomatik im Pulli

Mitdenkende Stoffe regulieren die Körpertemperatur

Britische Forscher haben intelligente Kleidung entwickelt, die auf die Körpertemperatur durch Öffnen und Schließen von Poren reagiert. Als Vorbild dienten den Entwicklern um Julian Vincent von der Universität Bath Pinienzapfen, die sich bei Wassermangel öffnen und so ihre Samen freigeben, wenn sie vom Baum abgefallen sind. Gemeinsam mit Veronika Kapsali vom London Fashion College, die für das Design zuständig ist, wollen die Forscher ihre Entwicklung bei der Expo 2005 in Japan vorstellen.

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www.wissenschaft.de

 

Bildquelle: wissenschaft.de

  Meldung vom 06.10.2004

Gute Haftbedingungen für Fliegen

Die Insekten kleben dank Van-der-Waals-Kräften und einem Flüssigkeitsfilm auf jeder Oberfläche.
Fliegen verwenden eine doppelte Strategie, um festen Halt auf glatten Oberflächen zu finden: Sie nutzen nicht nur wie Spinnen und Geckos die Anziehungskräfte zwischen ihren Beinen und den Molekülen der Oberfläche, sondern verstärken diese Haftwirkung zusätzlich noch durch einen dünnen Flüssigkeitsfilm. Das hat ein Team deutscher Forscher bei einer Untersuchung der an den Fliegenfüßen wirksamen Kräfte entdeckt. Die Wissenschaftler um Matthias Langer von der Universität Ulm stellen ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B vor (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/rspb.2004.2850).

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Bildquelle: www.nature.de

  Meldung vom 27.09.2004

Vorbild Termitenhaus

Techniker die architektonischen Trocks der Insekten abzuschauen.

Termitenhügel könnten die Blaupausen für Gebäude der Zukunft liefern. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Loughborough University, die in der Namib-Wüste die Bauten der kleinen Insekten vermessen. Die Hügel sind besser an die äußeren Bedingungen angepasst als menschliche Behausungen und sind zudem umweltfreundlich, berichtet das Engineering and Physical Sciences Research Council.

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Bildquelle: www.spiegel.de

  Meldung vom 24.09.2004

In Schleim schwimmt es sich gut

Könnte man in Sirup genauso schnell schwimmen wie in Wasser? Schon Isaac Newton hat sich darüber den Kopf zerbrochen. US-Forscher haben das alte Rätsel jetzt gelöst: Sie ließen Freiwillige zum Wettschwimmen im Schleim-Pool antreten.

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 22.09.2004

Fische schwimmen mit einer Landkarte im Kopf

Sie orientieren sich an markanten Hindernissen, die sie mit ihren Seitenlinienorganen wahrnehmen. Fische orientieren sich nach inneren Landkarten der Umgebung, die sie auf ihren Streifzügen abspeichern. Der Blinde Höhlensalmler beispielsweise merkt sich Reihenfolge der Hindernisse auf seinem Schwimmweg und fügt diese wie ein Puzzle zusammen. So gelingt den blinden Fischen eine sichere Fortbewegung in vertrauter Umgebung, fand Theresa Burt de Perera von der Universität Oxford heraus. Über ihre Ergebnisse berichtet die Biologin in der Fachzeitschrift Proceedings of The Royal Society B: Biological Sciences (Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1098/rspb.2004.2867).

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Bildquelle: www.wissenschaft.de

  Meldung vom 22.09.2004

Mit wenig Aufwand viel erreichen

"Entscheidungen" unseres zentralen Nervensystems gehorchen einer Nutzenfunktion "Wer faul sein will, muss Mathematik lernen." Das wäre eine zu überspitzte Formulierung des Ergebnisses des Neurowissenschaftlers Konrad Körding und seiner Kollegen vom University College London. Denn die Fähigkeit, Bewegungen möglichst ökonomisch auszuführen, ist offenbar bereits fest in unser Nervensystem "einprogrammiert". Die Forscher werden ihr Experiment in der Oktober-Ausgabe des frei zugänglichen Online-Fachmagazins PloS Biology veröffentlichen.

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www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,312385,00.html

 

Bildquelle: Spiegel Online

  Meldung vom 10.08.2004

Elektrische Eidechse

Fischefangen in der Wüste

Die Erforschung von Wasserstoff hat Ingo Rechenberg längst aufegegeben. Nach dem Geschenk einer Nomadenfamilie beschäftigt sich der Ingenieur lieber intensiv mit dem Sandfisch. Der Wüsten-Taucher gilt als Paradebeispiel der Natur.

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www.dradio.de/dlr/sendungen/patentes/292257/

Patentes

Bildquelle: dradio.de

  Meldung vom 09.08.2004

Deutschlandradio - Patentes: BIOKON

High Tech Lösungen aus der Natur

Patentlösungen aus der Natur für die Technik. Das soll das Netzwerk
Biokon II bringen. Biokon II ist die Fortsetzung des ersten
deutschen Bioniknetzwerkes, aus dem zum Beispiel der berühmte
Lotuseffekt für saubere Oberflächen hervorging. Die Industrie nutzt
heute Lacke und baut Hauswände, die dieses Prinzip kopieren. Raue
Oberfläche = saubere Oberfläche. Nun geht die zweite Runde der
technisch interessierten Naturforscher an den Start, mit neuen
Projekten und vielen kleinen Tieren.

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  Meldung vom 05.08.2004

Bionik-Wettbewerb: Zur Förderung ausgewählte Ideen

Mit dem Ideenwettbewerb "BIONIK - INNOVATIONEN AUS DER NATUR" will das Bundesministerium für Bildung und Forschung der Entwicklung von Ideen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Kreativität von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren einen neuen Impuls geben. Dies soll im Rahmen von Machbarkeitstudien als praxisorientierte Untersuchungen zur Umsetzung von innovativen Ansätzen für die Lösung technischer Probleme geschehen.

-> www.fz-juelich.de/ptj/Bionik-Ideenwettbewerb external link


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  Meldung vom 21.07.2004

FTD-Serie: Nach dem Vorbild der Natur

Viele Effekte aus der Biologie lassen sich für die Technik kopieren. Bioniker werden heute von einstigen Außenseitern zu gefragten Fachleuten.

-> Artikel in der Financial Times Deutschland external link


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  Meldung vom 11.05.2004

Bionik - Der Natur in die Karten geschaut

Bäume, die stärksten Stürmen trotzen, Pflanzenblätter, die nie verschmutzen, Gekkos, die ohne Klebstoff an der Decke laufen - in der Bionik arbeiten Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen gemeinsam an der technischen Umsetzung kreativer Ideen aus der Natur.

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www.rbb-online.de

Prof. Rechenberg

Bildquelle: Prof. Rechenberg

  Meldung vom 04.05.2004

Luftikusse - Die kleinste Flugwache der Welt

rbb Magazin einstein vom 20.04.2004

Die aerodynamischen Prinzipien der Natur beflügelten Bioniker an der TU Berlin bei der Entwicklung von Kleinstflugzeugen: Nur 40 Gramm schwer und nicht größer als ein Sperling verfügen sie über eine enorme Leistungsfähigkeit.

-> www.rbb-online.de external link


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www.heise.de/tr/artikel/46592

Technology Review 05/2004

Bildquelle: www.heise.de/tr/

  Meldung vom 26.04.2004

Nanotechnologie - Aus Hype und Hoffnung wird ein echtes Geschäft

Technology Review, die deutsche Ausgabe des M.I.T.-Magazins für Innovation, enthält in der aktuellen Ausgabe 05/2004 das Titelthema Nanotechnologie.
Eine Zusammenfassung ist auch online verfügbar.

-> www.heise.de/tr/artikel/46592 external link


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  Meldung vom 24.03.2004

Initiative gegen Trivialpatente

Schutzrechte: Selbsthilfeorganisation der mittelständischen Industrie macht mobil gegen Anmeldeflut aus Konzernen

VDI nachrichten, Düsseldorf, 5. 3. 04 -Die Zahl der Trivialpatente wächst. Patentverein.de, eine im vergangenen November gegründete Initiative von Firmen aus dem Bereich Antriebstechnik, Sensorik und Automation, warnt vor dramatischen Folgen für einzelne Betriebe und die gesamte Volkswirtschaft.

-> www.vdi-nachrichten.com/vdi_nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?ID=15267 external link


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www.heise.de/tr/artikel/45542

 

  Meldung vom 20.03.2004

Von Schwärmen lernen

Das Wissenschaftsmagazin Technology Review berichtet in Ausgabe Nr. 4/2004 über die Erforschung von Schwarmverhalten.

Eine Zusammenfassung des Artikels findet sich auf den WWW-Seiten des Magazins.

-> www.heise.de/tr/artikel/45542 external link


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  Meldung vom 16.02.2004

Deutsche Bundesstiftung Umwelt legt Schwerpunkt auf die Bionik

"Lehrmeister Natur" seine Geheimnisse entlocken und für die Umwelt nutzbar machen

10.02.2004 - Osnabrück. Seit einigen Jahren treibt eine im Prinzip uralte Erkenntnis zunehmend neue Blüten: Die Natur hat für viele komplexe Probleme Lösungen parat, die auch für Ingenieure von Bedeutung sein können. Ob Pflanzenblätter, die praktisch nie verschmutzen, weil selbst feinster Regen sie konstant sauber hält. Ob Bäume, die stärksten Stürmen trotzen, obwohl tonnenschwere Lasten auf sie wirken, - viele Geheimnisse hat der Mensch "Lehrmeister Natur" entlockt, um sie für sich und seine Umwelt nutzen zu können. Dieser als "Bionik" bezeichneten Wissenschaft will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, noch weiteren Schub geben: Im Rahmen ihres Stipendienprogramms schuf sie jetzt einen neuen Schwerpunkt "Bionik: Pflanzliche Konstruktionen und Materialverbünde als Ideengeber für die Technik".

-> DBU ... external link


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  Meldung vom 13.01.2004

Datenfunk nach Delfinvorbild

Delfine verständigen und orientieren sich mit Hilfe von Ultraschallsignalen. Dabei senden sie keine konstanten Frequenzen aus, sondern modulieren die Signale - Delfine "singen" in Ultraschall. Nach diesem Vorbild haben Berliner Bionikforscher ein neues System zur Datenübertragung unter Wasser entwickelt.

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  Meldung vom 08.01.2004

BMBF - Ideenwettbewerb "BIONIK - INNOVATIONEN AUS DER NATUR"

Gegenstand der Förderung sind praxisorientierte Untersuchungen von Konstruktionen, Verfahren und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme, die zur Lösung technischer Probleme führen (Machbarkeitsstudien im Vorfeld späterer FuE-Aktivitäten). Damit soll die Lücke zwischen reiner Grundlagenforschung und marktnaher Forschung und Entwicklung geschlossen werden. Die Ideen müssen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Entwicklungsrisiko und ein hohes Nutzungspotenzial für die spätere wirtschaftliche Umsetzung gekennzeichnet sein. Die Ergebnisse der geförderten Machbarkeitsstudien werden in einer Ausstellung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

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www.tagesspiegel.de

 

  Meldung vom 17.12.2003

Eine Erfindung, die in der Luft lag

Heute vor 100 Jahren gelang den Wright-Brüdern der erste Hopser von 40 Metern Länge. Sie gelten damit als die allerersten Motorflieger. Ob sie es tatsächlich waren, ist bis heute umstritten.

-> www.tagesspiegel.de external link


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  Meldung vom 01.10.2003

Bionik und Mikrotechnik gehören in diesem Jahr zu den Schwerpunkten der Hannover Messe 2004

Die Hannover Messe ist die weltweit größte Leitmesse für die Industrie.
...
Der Fokus liegt in diesem Jahr auf der Bionik: Diese Wissenschaft nutzt für den Bau neuer Maschinen das Vorbild der Natur. So sollen Flugzeuge bewegliche Tragflächen wie die Flügel eines Vogels bekommen, oder Schiffsrümpfe mit gleitfähigen Schichten überzogen werden, die der Delfinhaut nachempfunden sind.

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Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 12. April 2003

Prof. Hill und der Hai

Bildquelle: Westfälische Nachrichten

  Meldung vom 12.04.2003

Messenachlese

Bionik aus Münster auf dem Bionik-Gemeinschaftstand der Hannover-Messe 2003

-> Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 12. April 2003 external link


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  Meldung vom 15.09.2002

Vorbild Natur, design report 9/02

In einem 10-seitigen Artikel werden verschiedene Themen wie:
Vorbild Natur - Bionik im Design,
Forschen, analysieren, gestalten - Bionik als Basiswissenschaft für Designer,
Lehrmeisterin Natur - Bionik für Designer an deutschen Hochschulen und
Das Ei des Kolumbus - Bionische Verpackungen
vorgestellt und kritisch beäugt.

-> www.design-report.de external link


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http://www.bionik.tu-berlin.de/kompetenznetz/news/presse_lotus.html

Lotus

Bildquelle: Uni Bonn

  Meldung vom 30.08.2002

Verschiedene Pressetexte zum Lotus-Effekt

-> http://www.bionik.tu-berlin.de/kompetenznetz/news/presse_lotus.html external link


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