Bionik – Beispiele
FG
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Themengebiet
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Beispiel
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| B1
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Architektur, Design
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| B2
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Leichtbau, Materialien
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| B3
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Oberflächen und Grenzflächen - Strukturen und Funktionen
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| B4
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Fluiddynamik, Fliegen, Schwimmen, Robotik, DAMS
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| B5
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Biomechatronik, Biomedizintechnik, Mikrosystemtechnik, Aktuatorik, Robotik
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| B6
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Sensorik, Informationsverarbeitung, Kommunikation
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| B7
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Bionische Optimierungsmethoden
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Dauerfestigkeit – Bauteiloptimierung nach den Prinzipien der Natur
Die CAO-Methode (Computer Aided Optimization) berechnet Kerbformen
ohne Kerbspannung durch Simulation von lastadaptivem Wachstum biologischer Lastträger. An
höher belasteten Bereichen wird Material angelagert und an weniger belasteten Bereichen
Material entfernt bis eine ausreichend gleichverteilte Spannung auf der Bauteiloberfläche
erreicht ist.
Die Knochenschraube links wuchs im Computer wie ein Baum. Durch nur geringe Materialzuwächse
im Gewindegrund (= Kerbgrund) konnten die maximalen Spannungen soweit gesenkt werden, dass das
optimierte Implantat in seinem Einsatzbereich dauerfest ist.
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Universalformen der Natur
Die Natur kennt keine Gnade! Wer nicht funktioniert, wer im Wettbewerb nicht bestehen kann, wird zumindest verjagt, überschattet, verdrängt oder gar aufgefressen.
Kein Wunder also, dass die Überlebenden der Evolution, was ihre mechanische Belastbarkeit angeht, sowohl formoptimiert als auch werkstoffoptimiert sind.
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Kontakt: Karlsruhe, FZ Biomechanik

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Schema einer [1, 2(4, 7)30]-Evolutionsstrategie mit Isolation
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Evolutionsstrategie
Evolutionsstrategische Optimierung gründet sich auf die These, dass im Verlauf der biologischen
Evolution die Regeln der Genetik für schnellste phylogenetische Adaptation entwickelt wurden.
Evolutionsstrategien (ES) imitieren – im Gegensatz zu den Genetischen Algorithmen – die
Wirkung genetischer Prozeduren auf den Phänotyp. Bedingung für die Variablen-Kodierung in
einer ES ist die Herstellung einer hinreichend starken Kausalität (kleine Ursachenänderungen
führen zu kleinen Wirkungsänderungen).
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Die Bionik als Kreativitäts-Trainer
Eine neue Methode zur Ableitung innovativer Funktionsprinzipien technischer Systeme aus der Natur
wird vorgestellt. Für die Übertragung der Eigenschaften des biologischen Vorbilds auf
den Prototyp des technischen Systems wird das „Morphing“ eingesetzt.
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Künstliche Neuronale Netze
Ein künstliches neuronales Netz besteht aus stark idealisierten Neuronen. Wie ihr
biologisches Vorbild bestehen sie aus drei Komponenten: dem Zellkörper, den Dendriten
und einem Axon. Die Dendriten summieren die Eingabe des Netzes in die Zelle auf, das Axon
leitet die Ausgabe der Zelle an die Dendriten nachfolgender Synapsen weiter. Die Stärke
der Synapsen wird durch einen numerischen Wert, das Verbindungsgewicht, dargestellt. Daher
läßt sich die Verbindung zwischen Neuronen als direkte gewichtete Verbindung
zwischen den beiden Zellen i und j darstellen.
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Insektenfühler für Roboter - Taktile aktive Sensorik nach dem Vorbild von Insekten
Berührungslose Abstandsmessungen stossen unter Freilandbedngungen schnell an ihre Grenzen -
Infrarotsensoren werden von der Sonne geblendet, spiegelnde und durchsichtige Flächen täuschen
Kamerasysteme, Echos und dünne Strukturen verwirren Ultraschall.
Tastende Systeme ermitteln genau die physikalische Information, die ein Roboter für den nächsten
Schritt wirklich braucht: Ist dort ein Hinderniss? Wie fest ist es? Wie hoch ist es? Ein großer
Vorteil ist dabei die geringe Datenmenge, da nur dann Daten anfallen, wenn wirklich ein Hindernis
vorhanden ist. Insekten benuzten dafür ihre Antennen, die in diesem Projekt als Sensorsystem
nachgebildet wurden.
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Leichtbau – Bauteiloptimierung nach den Prinzipien der Natur
Die SKO (Soft Kill Option) simuliert die adaptiven
Mineralisationsvorgänge im Knochen. Höher belastete Bereiche werden ausgesteift,
minder belastete Bereiche dagegen erweicht und schließlich ausgemerzt. So wird durch das
Herausschneiden untätiger Faulpelze im Bauteil Leichtbau realisiert.
Aus einem großzügigem Designraum (A) bildet sich durch Entfernen von nichttragenden
Bauteilbereichen ein dem Optimum bereits nahe liegender Designvorschlag (B), der in Zug- und
Druckbereiche aufgeteilt werden kann(C). Obwohl es sich bei dem hier gezeigten Fall des
belasteten Kragträgers, der in ein filigranes Fachwerk wächst, um ein sehr simples
Beispiel handelt, hätte wohl kaum ein Ingenieur der Welt diese Lösung des Problems
vorausgesehen.
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Lotus-Effekt®
Die Unbenetzbarkeit von Blattoberflächen ist lange bekannt und gut untersucht. Es wurde
jedoch weitgehend übersehen, dass unbenetzbare Oberflächen zumeist auch selbstreinigende
Eigenschaften aufweisen. Dieser Zusammenhang wurde erst in jüngster Zeit detailliert
untersucht und experimentell belegt.
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Pinguin-Rumpfform
Mit Blick auf geniale Naturprinzipien entwickeln Forscher der Technischen Universität Berlin Ideen
für Windräder, Zeppeline und Flugzeugflügel.
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Vom Spinnenbein zum Robotergreifer
Spinnen sind Favoriten der Bioniker – neben besonderen Sinnesleistungen und dem
hochleistungsfähigen Fadenmaterial interessieren sich Biomechaniker besonders für
die Antriebshydraulik, die diese in ihren Beinen haben. Das Miniaturisierungs-Potenzial wird
schon bei den Dimensionen der kleinsten Vorbild-Arten offensichtlich. Von der Vogelspinne bis
zur Staubmilbe haben sie alle zwischen den Strecker-Muskeln Fluidkanäle, welche die
Kontraktionskraft des Vorderleibes als Druck weiterleiten und an den speziell gestalteten
Gelenken als Drehmoment auf die Beinglieder auskoppeln.
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