Projects
Links zu Projekten, die von Mitglieder des BIOKON bearbeitet werden, nach Themengebieten
geordnet:
FG
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Themengebiet
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Projekt
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Leichtbau, Materialien
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| B3
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Oberflächen und Grenzflächen –
Strukturen und Funktionen
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| B4
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Fluiddynamik, Fliegen, Schwimmen,
Robotik, DAMS
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| B5
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Biomechatronik, Biomedizintechnik,
Mikrosystemtechnik,
Aktuatorik, Robotik
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| B6
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Sensorik, Informationsverarbeitung,
Kommunikation
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| B7
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Bionische Optimierungsmethoden
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Was ist Bionik
Bionik Umfeld
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Historisches zur Bionik
O. Lilienthal mit seinem
Schlagflügelapparat 1893
(Otto-Lilienthal-Museum
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Bionisch inspirierte Industrieprodukte
Lotusblatt
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Bauteiloptimierung nach den Prinzipien der Natur
– Leichtbau und Dauerfestigkeit
Wie die Fresszellen im Knochen nicht tragende Bereiche
beseitigen, arbeitet auch die für die Bauteiloptimierung
erfolgreiche Soft-Kill-Option-Methode, mit der computersimuliert
Leichtbauteile gestaltet werden.
Mit Hilfe der Biomechanik optimieren wir auch
Maschinenbauteile (Computer Aided Optimization) nach dem Vorbild der
Bäume. Diese lagern in höher belasteten Bereichen besonders
viel Material an und schaffen sich so eine gleichförmige
Spannungsverteilung.
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Kontakt: Karlsruhe, FZ Biomechanik

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Entwicklung der Konzentrator-Windturbiene BERWIAN
Sonne und Wind, diese sich immer wieder regenerierenden
Energiequellen, erfordern wegen ihrer geringen Energiedichte
große „Ernteflächen“, will man sie technisch nutzen. Es
wäre wünschenswert, die Energie vor ihrer Umwandlung zu
verdichten. Mit Spiegelsystemen gelingt das bei der Sonne auf recht
einfache Weise. Die Konzentration von Windenergie dagegen erweist sich
als diffiziles strömungstechnisches Problem. Der vom Laien oft
vorgeschlagene Trichter ist strömungsphysikalisch wirkungslos.
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Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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Beurteilung der Bruch- und Standsicherheit von
Bäumen mit VTA
Das Studium der Körpersprache der Bäume und
ihrer Designregeln ist nicht nur eine Fundgrube für bessere
technische Konstruktionen ist. Die Möglichkeit der quantifizierten
Computersimulation eben dieser Körpersprache kann auch die Angst
vor dem „tötenden Baum“ verringern. Wer die Warnsignale der
Bäume versteht, kann ihren Gefahren besser begegnen. Die
VTA-Methode ist ein visuelles Bewertungsverfahren im wahrsten Sinne des
Wortes. Wenn ein Baum die konstante Spannungsverteilung liebt und
erhält, wird er bei Schädigung seiner Baumgestalt (z. B. durch
Risse, Fäule etc.) versuchen, die dadurch bewirkten
Spannungsüberhöhungen abzubauen. Er lagert also in
Defektnähe Reparaturanbauten an, die als Symptome auf eben diese
Defekte hinweisen. Sie sind Warnsignale in der Körpersprache der
Bäume.
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Kontakt: Karlsruhe, FZ Biomechanik

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Optimierte Diffusion durch mikrostrukturierte Poren: Das Prinzip des pflanzlichen Gasaustausches und seine technische Anwendbarkeit
Pflanzen sind durch verschließbare Poren (Stomata) in der Lage, Wasserdampf und
andere Gase in bedarfsregulierter Weise mit ihrer Umwelt auszutauschen. Das
Funktionsprinzip basiert auf zwei gegeneinander bewegliche Schließzellen von einigen
Mikrometern Länge, die den zwischen ihnen liegenden Spalt freigeben oder schließen.
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Kontakt: Tübingen, Uni Geologie

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M.
Stache
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Evolution optimierter Tragflügelenden
In der Natur sind zwei unterschiedliche Konstruktionen
bei Tragflügelenden zu beobachten: Landsegler spreizen ihre
Flügelenden auf, Seevögel zeigen keinerlei Aufspreizung. Und
in der Technik werden oft Winglets eingesetzt. Spreizflügel und
Winglets vermindern den induzierten Strömungswiderstand, der durch
die Randwirbel verursacht wird. Wie sollen Flügelenden
widerstandsgünstigst gestaltet werden?
Durch die Nachahmung der Mechanismen der biologischen
Evolution (Evolutionsstrategie) kann in Computersimulationen die
optimale Gestaltung der Flügelenden abhängig von den
jeweiligen Umweltbedingungen ermittelt werden. Damit lässt sich
für jeden Flugzeug- und Vogeltyp die optimale Gestaltung der
Flügelenden angeben.
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Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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Fischschleim – Turbulenzdämpfung durch biologische
Polymere
Der Widerstand eines im Wasser bewegten Körpers
lässt sich durch Zugabe sogenannter Additive
beträchtlich herabsetzen.
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Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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Gradientenmaterialien
Die Grundidee der Biomimetik ist die Übertragung
der Bauweisen der Natur in die Technik. So ist die Faserverbundtechnik
eine erste Annäherung an die Bauweise der Natur zur Herstellung
von steifen und festen Strukturen. Im geplanten Vorhaben wird zur
Herstellung von Faserverbund-Gradientenstrukturen ein neuer Weg
beschritten. Hierbei werden in einer „Makro-Graduierung“ die Fasern und
die Matrix nach dem Vorbild des Pfahlrohrs (Arundo donax) oder von
Knochen in weniger belasteten Bereichen der Struktur ausgedünnt,
wobei gezielt unterschiedlich einstellbare Porengrößen einer
schaumartigen Matrix die ausgedünnten Bereiche ausfüllt.
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Kontakt: Freiburg, Uni Biologie

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Humanoider Muskelroboter mit fluidischen Muskeln - ZARx
Der Humanoide Muskelroboter ZARx ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Berlin Fachgebiet Bionik und
Evolutionstechnik, der Firma EvoLogics und der Firma Festo. Aktuell wird an der Version 5 des
Zwei-Arm-Roboters (ZAR5) gearbeitet. Der ZAR ist in seiner Morphologie und Physiologie einem 190m
großen Menschen nachempfunden worden, der ähnliche Bewegungsradien und Krafte besitzt. Er kann sowohl
einprogrammierte Bewegungen abfahren, als auch über einen Datenanzug und Datenhandschuhe fernmanipuliert werden. Er
ist in der Lage einen Ball zu werfen und ein 2kg Gewicht im Raum zu bewegen und von einer in die andere Hand zu
übergeben. Auf der Hannover Messe 2006 schüttelte ZAR5 der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel die Hand.
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Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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L.Zentner
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Hydraulischer Antrieb in einem Exoskelett
– Biomechanik des Spinnenbeins
Für die Entwicklung neuer Bewegungsprinzipien
für die Lokomotion und
Manipulation bei Robotern, besonders für Systeme mit
mikrotechnologisch gefertigten Mechanik-Komponenten bieten sich Studien
zur Funktionsanatomie von Gliedertieren an. Diese Tiergruppe (Krebse,
Insekten und Spinnentiere), haben eine feste, segmentierte Hülle
(Chitinpanzer als Exoskelett). Diese „Ritter am Wegesrand“ können
eine fast mikroskopische Kleinheit erreichen, andererseits jedoch
beachtliche mechanische Arbeit verrichten.
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Kontakt: Ilmenau, TU Biomechatronik

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Fa. Höfel & Bechtel
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Mikroförderpumpe für hochviskose Medien
Mikropumpen werden überall dort benötigt, wo
Flüssigkeiten in besonders genauer Dosierung gefördert und
eingespritzt werden sollen, wie z. B. in der Analytischen und
Synthese-Chemie, der Pharmatechnologie und Medizintechnik, bei
integrierten Schmierungssystemen oder aber in Druckverfahren, wo es
„auf den Punkt genau“ (d. h. Nanoliter!) ankommt.
In Kombination mit anderen Fluid-Komponenten (Mischer-Module,
Strömungsteiler, Sensoren u. ä.) werden sie Bestandteile des
„lab-on-chip“-Prinzips, welches zunehmend Märkte mit Massenbedarf
erschließt.
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Kontakt: Ilmenau, TU Biomechatronik

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S.Oberthür
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Mikrosensor für die elektrische
Leitfähigkeit in natürlichen
Wässern mit bionischem Selbstreinigungs-Modul
Der Datenbedarf zur Überwachung von
Ökosystemen ist exponentiell
gestiegen. Der bionisch inspirierende Gedanke liegt nahe, den
„Organismus Erde“ ähnlich einem Lebewesen mit einer Vielzahl von
Sinnesrezeptoren auszustatten, um eine der Voraussetzungen für ein
globales Umweltmanagement zu schaffen. Meßfühler, deren
aktives Substrat mikrostrukturiert wird, wären in großen
Stückzahlen in breiter Palette verfügbar und eignen sich
für autarke Sonden. Diese und weitere sensortechnisch
günstige Kriterien sprechen für einen qualitativen Sprung im
Umweltmonitoring – wenn das Problem der Sensor-Verschmutzung
gelöst wäre! Doch auch hierbei bietet die Bionik einen
Ansatz.
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Kontakt: Ilmenau, TU Biomechatronik

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Dr. Oliver Lange
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Insektenfühler für Roboter
Taktile aktive Sensorik nach dem Vorbild von Insekten
Berührungslose Abstandsmessungen
stossen unter Freilandbedngungen schnell an ihre Grenzen -
Infrarotsensoren werden von der Sonne geblendet, spiegelnde und
durchsichtige Flächen täuschen Kamerasysteme, Echos und dünne Strukturen
verwirren Ultraschall.
Tastende Systeme ermitteln genau die physikalische Information, die ein
Roboter für den nächsten Schritt wirklich braucht: Ist dort ein
Hinderniss? Wie fest ist es? Wie hoch ist es? Ein großer Vorteil ist dabei
die geringe Datenmenge, da nur dann Daten anfallen, wenn wirklich ein
Hindernis vorhanden ist. Insekten benuzten dafür ihre Antennen, die in
diesem Projekt als Sensorsystem nachgebildet wurden.
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Kontakt: Magdeburg, FhG Robotik

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F.Wauro,
H.Wurmus
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Mittelohrimplantat zur Wiederherstellung der
Höhrfähigkeit
Am Beispiel des mikrotechnisch hergestellten
Mittelohr-Implantats sollen sowohl die Einsatzmöglichkeit sehr
kleiner Produkte im menschlichen Körper als auch die
Vorgehensweise beim Entwurf und der Entwicklung bioanaloger
künstlicher Systeme demonstriert werden.
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Kontakt: Ilmenau, TU Biomechatronik

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Lutz Schäfer
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Photobiologische Wasserstoffproduktion
Die photobiologische Produktion von Wasserstoff ist
bereits seit einigen Jahren Gegenstand der Forschung am Fachgebiet
für Bionik und Evolutionstechnik der Technischen Universität
Berlin. Ziel hierbei ist, mittels einer künstlichen Symbiose aus
photoautotrophen Grünalgen und photoheterotrophen schwefelfreien
Purpurbakterien, Wasser in Sauerstoff und den universell einsetzbaren
Energieträger Wasserstoff zu spalten.
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3-Kammer-Reaktor
Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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I.Boblan
www.zar-x.de
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Untersuchungen am pneumatischen Muskel der Fa.
FESTO
Der pneumatische Muskel der Firma FESTO besteht aus
einem gummierten schlauchförmigen Kevlar®-Geflecht mit
Anschlussmuffen an beiden Seiten. Durch das Befüllen mit maximal
6 bar, weitet sich der Schlauch nahezu zylinderförmig aus und
verkürzt sich dadurch um 20–25 %. Der künstliche
Muskel zeichnet sich durch ein sehr hohes
Kraft-Gewicht-Verhältnis aus.
Durch diese hervorragenden Eigenschaften eignet sich der
pneumatische Muskel als Linearaktuator in leichten
Handhabungsmaschinen, in nachgiebigen Apparaturen in der Rehabilitation
und als idealer Ersatz von Elektromotoren in humanuiden Robotern.
Der Name 'künstlicher Muskel' impliziert die
starke Ähnlichkeit zum menschlichen Muskel in bezug auf die
Kraftwirkungsrichtung und die elastischen Eigenschaften.
Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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I.Rechenberg/Ragabi
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Sandskink mit reibungsminimaler Haut
In der Wüste Erg Chebbi am Rande der Sahara wurden
im Sommer 2000 erste Reibungsmessungen an Sandfischen
durchgeführt. Es stellte sich heraus, das der Wüstensandfisch
(Scincus scinus) einen sehr geringen Gleitreibungswinkel (Reibungszahl)
besitzt, im Vergleich zu anderen gängigen als blank und glatt
geltenden Oberflächen wie Teflon oder Glas.
Im anstehenden Projekt soll die Oberflächenstruktur
genauer untersucht werden, um auf den Gebiet der Gleit- und Haftreibung
von starren Körpern neue Erkenntnisse zu gewinnen. Nicht
auszuschließen sind rheologische Eigenschaften zwischen
Sandfischhaut und Sandkörnchen.
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Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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I.Santibáñez
Koref
I.Boblan
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SCADS – Strong Causality Aided Design of
Dynamic Systems
Das Programmpaket SCADS ist ein interaktives,
parallelisiertes Werkzeug zur Identifikation und Reglerstrukturbildung
von dynamischen Systemen. Es vereinigt den Strukturbildungsprozess, die
Parameteroptimierung und anschließende Verifikation durch
Simulation. Eine gute Optimierbarkeit in allen Phasen des
Design-Prozesses wird durch die Einhaltung der „Starken
Kausalität“ gewährleistet.
Die Genetische Programmierung (GP) bildet neue
Strukturen durch Einfügen, Mutieren und/oder Rekombinieren von
Grundblöcken und Blockstrukturen. Die nachgeschaltete
Parameteroptimierung füllt die zu vergleichenden Strukturen mit
passenden Parametersätzen und ermöglicht somit deren
Vergleich untereinander. Die Evolutionsstrategie (ES) oder auch andere
Verfahren werden zur Optimierung der Parameter herangezogen. Das
Einbringen von Vorwissen vor und/oder während der Optimierung ist
jederzeit möglich. Die ausoptimierten Strukturen werden mithilfe
von Qualitätsfunktionen verglichen, die die verschiedensten
Anforderungen an Signalverhalten, Stabilität, Robustheit und
Sensitivität enthalten.
SCADS ist in MATLAB/SIMULINK® geschrieben
und lässt sich dank klarer Schnittstellen leicht in gegebene
Applikationen integrieren.
Kontakt: Berlin, TU FG Bionik

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Smart Materials
Das primäre Ziel ist die Untersuchung und
Modellierung von Struktur und Funktionsweise innerer Druckmanschetten
in hohlen Pflanzenorganen und der Selbstreparatureigenschaften des
Parenchyms.
Basierend auf den biologischen Untersuchungen soll ein Modell der
Funktionen der variablen Steifigkeit und der schnellen
Selbstreparaturprozesse bei Pflanzen mit Hilfe von Finiten Elementen
entwickelt werden. Diese Modellierung soll in Zusammenarbeit mit der
Tübinger Arbeitsgruppe durchgeführt werden, die über
große Erfahrungen bei Computersimulationen komplexer pflanzlicher
Funktionen verfügt.
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Kontakt: Freiburg, Uni Biologie

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Technische Textilien für den
Flüssigkeitsferntransport
Pflanzen sind in der Lage, Wasser über weite
Entfernungen und große Höhen ohne mechanische Pumpsysteme
und ohne Energieverbrauch zu transportieren. Entsprechende technische
Lösungen zum Flüssigkeitstransport über längere
Distanzen ohne mechanische Pumpsysteme existieren bislang noch nicht.
In diesem Vorhaben sollen die Wassertransporteigenschaften von Holz
erstmals systematisch unter dem Aspekt einer möglichen technischen
Übertragbarkeit interdisziplinär analysiert werden. Ziel ist
es, völlig neue Wege zu eröffnen, um die Prinzipien dieses
biologischen Flüssigkeitstransportsystems in technische Produkte –
insbesondere in Textilien für technische Anwendungen – zu
übertragen.
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Kontakt: Tübingen, Uni Geologie, Freiburg, Uni Biologie

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Technisches Holz nach dem Vorbild der Natur
Das Holz im Baum ist ein anisotroper, hochgradig
optimierter Werkstoff. Untersuchungen von Festigkeiten und
Wachstumsspannungen von grünem Holz in Verbindung mit
makroskopischen und mikroskopischen holzanatomischen Untersuchungen
zeigten Mechanismen auf, die einem möglichen Materialversagen von
Bäumen an vermeintlichen Schwachstellen entgegenwirken.
Der Zusammenhang zwischen Belastung im Baum, Holzanatomie und
lastabhängiger Festigkeitsverteilung gibt einen Einblick in die
Optimierung der inneren Baumstruktur. Zusammen mit dem
schubspannungsfreien Arrangement der Längsfasern und der optimalen
Verteilung von Eigenspannungen stellt die innere Optimierung der
Bäume eine ideale Ergänzung zu der bekannten,
äußeren Gestaltoptimierung von biologischen
Kraftträgern dar. Die Natur liefert somit eine wertvolle
Hilfestellung zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von
Faserverbundwerkstoffen. Durch das Verständnis der inneren
Optimierung von Bäumen konnte das Kerbverhalten von
Faser-Kunststoffverbunden, anhand einer lokalen Approximation des
optimalen Faserverlaufs nach dem Vorbild der Natur, signifikant
verbessert werden.
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Kontakt: Karlsruhe, FZ Biomechanik

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